Friedland in alten Ansichten Band 3

Friedland in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Karl Spietz
Gemeente
:   Friedland
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6415-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Friedland in alten Ansichten Band 3'

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19 Das Foto zeigt die Dampfbäckerei von der Bäckermeister Albert Riebe als Eckgebäude Nr. 76 der Königund Wasserstraße. Später erfolgte eine Umgestaltung des Gebäudes mit einem großen Schaufenster zum pferdemarkt zu. Bäckermeister Riebe hat sich besondere Verdienste beim Aufbau der Schwerathletik, dem Verein 'Deutsche Eiche' in unserer Stadt erworben.

20 Das Foto zeigt auf einer schwarzen Marmorplatte eingearbeitet, die Namen der im Deutsch Französischen Krieg von 1 870 bis 1871 gefallenen Soldaten aus Friedland und den umliegenden Dörfern. Die Tafel ist angebracht in dem am 21. August 1899 eingeweihten Kriegerdenkmal auf dem pferdemarkt. Der Entwurf des Denkmals ist von dem Kunstmaler und Friedländer Fotografen Steffen.

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Miihlenstraße

2 1 Ansichtskarte von dem unteren Abschnitt der Mühlenstraße mit der Wassermühle, letzter Pächter war Müllermeister Karl Freiheit. Rechtsseitig das im Fachwerk errichtete Wirtschaftsgebäude der Mühle. Auf der Vorf1äche der Mühle dem sogenannten Gänsemarkt wurden früher die Zucht- und Mastgänse zum Kauf angeboten. Die Begrenzung ist die 'Färbertwiete', eine Gasse die zur Datze führt. Links neben der Mühle das Wohnhaus des Müllers.

22 Der untere Abschnitt der Mühlenstraße in der Weimarerzeit. Rechtsseitig das evangelisch-lutherische PfarrerWitwenhaus, ein frankisches Traufenhaus im Fachwerk erbaut und mit Biberschwanzziegeln belegt. Daneben die Bäckerei des Bäckermeisters Reinhold Maikowski, später Wiechmann, mit dem Innungszeichen dem 'Kringel'. Gegenüber liegend das Pfarrhaus der evangelisch-lutherischen Kirche. Im weiteren Verlauf Geschäfte der Handwerker und Kaufleute, Schlächterei Ludwig Klein und Hermann Stiewe.

Treptower Straße

23 Die Gastwirtschaft von Karl Dettmann in derTreptower Straße Nr. 6, hatte den Namen 'Lindenhof' . Im Volksmund aber war gebräuchlicher die Bezeichnung 'Slapenkraag' . Nach getaner Arbeit konnte man hier in 'Slapen' hingehen und brauchte sich nicht erst die Stiefel anziehen. Ungestört konnte man hier sein gutes Bier und einen 'lütten Koem ' sich genehmigen und Karten und Billard spielen. Der Wirt hatte einen leichten Gehfehler; darum wurde er, weil er das eine Bein etwas nachzog, auch 'Slapenkor!' genannt.

24 Das Foto zeigt die Straßenansicht und die Innenräume der Gaststätte 'Schiitzenhaus', das den größten Theater und Tanzsaal in der Stadt hatte. Zahlreiche Parteien, gesellschaftliche Organisationen und Vereine hatten hier ihr Stammlokal. Der jährliche Veranstaltungshöhepunkt aber war das Schützenfest der Friedländer Schützenzunft. Die Wirtin 'Tante Ida' sorgte für das leibliche Wohl ihrer Gäste. Zum 'Schûtzenhaus' gehörte gleichfalls ein großer Garten, wo die Sommerfeste der Vereine durchgeführt wurden.

25 Ein Blick in die Treptower Straße mit dem Schützenhaus und den Wohngebäuden in der Straße. Rechtsseitig, an der lIl. Ringstraße, hart an die Stadtmauer herangebaut, die Herberge 'Zur Heimat'. Der Herbergswirt war Herr Ludwig Varken. Die Herberge wurde 1887 zum Kampf gegen Hausbettelei und zur Unterbringung der wandernden Handwerksgesellen, von der Gräfin von Bernstorf eingeweiht.

Die neue Gerichtsstraße, ab Weimarer Zeit Hindenburgplatz, jetzt August-BebelPlatz.

26 Ein besonderer Anziehungspunkt der Gerichtsstraße war die Konditorei und das Kaffee von Theodor Hormann, eine anerkannte ADAC-Gaststätte, ein beliebter Haltepunkt an der HauptAutoverkehrsstraBe Berlin Ostseebäder mit schattigem Garten und Keglerheim, später als 'Elysium' ein Stammlokal zahlreicher Vereine. Der Wirt war Willy Lange. Der kleine Tanzsaal wurde vielseitig genutzt.

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27 Diese Ansichtskarte der Firma Reinicke & Rubin aus Magdeburg vom [ahre 1904 zeigt linksseitig mehrere Wohnhäuser der neuen Straße. Rechtsseitig das damals noch Großherzogliche Amtsgerichtsgebäude und daneben als Durchbruch durch die Stadtmauer, das Schäfertor von Friedland. Die gesamte Anlagenf1äche mit dem alten Eichenbestand wurde vervollkommet durch eine Alleepf1anzung mit Sommerlinden. Das Schäfertor wurde 1908 beim Bau der Gemeindeschule abgetragen.

Neue Strasse 111. Amtsgericht u. Schäferlor.

Friedland.

11036

28 Diese Ansicht zeigt das Amtsgerichtsgefängnis der Stadt Friedland in der Weimarerzeit um 1928 auf dem Hindenburgplatz, jetzt August-Bebel-Platz, mit einem Teil der Stadtmauer die damals den Schulhof der Knabenbürgerschule begrenzte. Der Abriß dieser Mauer erfolgte in der DDR-Zeit.

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