Friedrichsdorf in alten Ansichten

Friedrichsdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Bernhard
Gemeente
:   Friedrichsdorf
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2990-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Friedrichsdorf in alten Ansichten'

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18. Neben der Zwieback-Industrie entwickelte sich in Friedrichsdorf auch eine bedentende Leder-Industrie. Das Foto von dem Brand in der ehemaligen Lederfabrik in der Talstraße zeigt die industriellen Ausmaße: In der Blütezeit wurden in diesem Betrieb und in den Fabriken Schmückle und Privat zusammen rund 500 Mitarbeiter beschäftigt.

19. Friedrichsdorf war auch um die Jahrhundertwende keine arme Stadt: Zahlreiche Villen und Bürgerhäuser - zum Teil in schönem Jugendstil - zeigen es. Das zu Beginn des Jahrhunderts erbaute Haus an der Ecke Bahnstraße/Philipp-Reis-Straße ist ein schönes Beispiel hierfür und steht heute unter Denkmalschutz. Architekt war Heinrich L. Foeller, möglicherweise nach Plänen von Louis Jacobi.

20. Dieses Bürgerhaus in der Bahnstraße 27, welches ebenfalls heute noch steht, erbaute 1897 der Lehrer Paul Lavoyer, Lavoyer kam wie mehrere Lehrer im letzten Jahrhundert aus der französischen Schweiz, denn die alten Friedrichsdorfer Familien legten Wert darauf, daß ihre Kinder die französische Sprache gut lernten.

Frledrichsdorf i. T.

Wirtschaft u. :lfetzgoreï Wilhe1m RompeI

21. Die Gastronomie hat in Friedrichsdorf Tradition: in fünfter Generation bewirtschaftet die Familie Rompe1 den heutigen 'Lindenhof'. Die Werbepostkarte zeigt die 'Obergasse", den oberen Teil der heutigen Hugenottenstraße, noch mit einem großen Schornstein: Der Schornstein gehörte zur Hutfabrik.

22. Am anderen Ende der damaligen Hauptstraße und heutigen Hugenottenstraße liegt noch heute das Gasthaus 'Weißer Turm'. Besonders der schöne Wirtsgarten war ein bellebter Treffpunkt von jung und alt. Das Haus befindet sich noch heute im Besitz der Familie Rühl. Die Rühl-Chemie, einer der großen Friedrichsdorfer Betriebe, ist hier entstanden.

23. Etwa zur gleichen Zeit wie das Bad Hamburger Seedammbad wurde auch das Friedrichsdorfer Freibad gebaut. Die Bauzeit dauerte nur rund ein Jahr: Am 26. Juni 1926 faßte die Stadtverordnetenversammlung den Grundsatzbeschluß, im Sommer 1927 wurde der Badebetrieb eröffnet.

24. Durch die bedeutungsvolle Industrie mußte auch die Freiwillige Feuerwehr mit dem Fortschritt mithalten: 1929 wurde die erste Motorkraftspritze in Dienst gestellt. Das Feuerwehrhaus, vor dem die Spritze aufgebaut ist, befand sich damals am Beginn der Taunusstraße, dort, wo heute der Anbau des Gasthauses 'Zum Löwen' steht. Dieses Bild wurde in der Bahnstraße vor dem heutigen Haus Nummer 4 aufgenommen.

FRIEDRJCHSOORF. BAHNHOF.

25. Im Jahre 1895 wurden Seulberg, Friedrichsdorf und Köppern Bahnstationen. Während die Eisenbahn Frankfurt-Bad Hamburg bereits 1860 in Betrieb genommen wurde, wurde die Strecke nach Usingen am 15. Oktober 1895 eröffnet. Die Strecke nach Friedberg folgte 1901.

26. Seit 1927 betreibt der Köpperner Familienbetrieb Röder einen Linienomnibusverkehr von Köppern nach Bad Hamburg. Je nach Standort der Wohnung und des Arbeitsplatzes können die Pendler seitdem wählen, welches Verkehrsmittel für sie günstiger ist. Beliebt war der Omnibus auch bei den Schülern, die von Bad Homburg in die Mittelschule kamen.

27. Wenige Häuser und wenig Wohlstand - das war das Dillingen vor der Jahrhundertwende. 1814, zehn Jahre nach der Gründung, hatte der Ort etwas mehr als einhundert Einwohner, zur 100-Jahrfeier 1904 waren es über zweihundert. Heute ist Dillingen eine der begehrtesten Wohngegenden der ganzen Stadt Friedrichsdorf.

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