Friedrichsdorf in alten Ansichten

Friedrichsdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Bernhard
Gemeente
:   Friedrichsdorf
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2990-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Friedrichsdorf in alten Ansichten'

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37. Nur noch die Schulstraße erinnert an die alte Köpperner Volksschule zwischen Wingertstraße und Schulstraße an der Einmündung der Kiehlstraße. Die beiden Gebäude, die bis Januar 1973 ihren Dienst versahen, wurden 1886 und 1902 erbaut.

38. Das war der Ochsen-Winter mit seinern Gespann: Metzgermeister Jean Winter aus der Kiehlstraße mit Familie und Gesinde. Neben der Metzgerei betrieb die Familie eine kleine Landwirtschaft, wie damals üblich. Viele Familien bewirtschafteten einen mehr oder minder großen Acker und hatten auch eine Kuh im Stall.

39. Eine bis um die lahrhundertwende zurückreichende Geschichte hat auch das Altenheim Teichmühle am Erlenbach. Die Teichmühle war damals 'Beamtenheim'. Noch nicht auf diesem Bild zu sehen ist das Köpperner Schwimmbad, welches später auf dem Grundstück des heutigen Kindergartens Teichmühlenweg am Erlenbach angelegt wurde. Heute ist die Teichmühle ein Heim des Frankfurter Vereines für soziale Heimstätten e.V.

40. Der Köpperner Steinbruch ist der größte Quarzitbruch Europas. Der Pachtvertrag, der am 8. Dezember 1899 zwischen der Gemeinde und der Taunus-Quarzit-Werke GmbH abgeschlossen wurde, wurde erst vor wenigen Jahren wieder bis zum Jahr 2000 verlängert. Die Quarzitwerke waren, als die Mechanisierung noch nicht so weit fortgeschritten war, ein bedeutender Arbeitgeber. Das Stammpersonal blieb dem Unternehmen teilweise über Jahrzehnte treu. Früher hatte Quarzit als feuerfestes Auskleidungsmaterial für Hochöfen große Bedeutung, während heute das Material im Straßenbau viel eingesetzt wird. Das Bild zeigt den sogenannten Altbruch im Jahr 1927.

41. Eine der letzten zahlreichen Mühlen im Köpperner Erlenbachtal war die idyllische Rosbachmühle. Die Rosbachmühle befand sich an dem einzigen heute noch erhaltenen Mühlgraben zwischen Wiesenweg und der Straße Zum Köpperner Tal und zwischen Hutfabrik und Wasserwerk. Die Gebäude wurden erst nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen.

42. Die Hüttenmühle war das Stammhaus des heutigen Köpperner Waldkrankenhauses. 1907 kaufte die Stadt Frankfurt dieses Gelände. Auf dem Areal wurden ein Altenheim und auch eine psychiatrische Abteilung untergebracht. 1943 wurde auf dem Gelände durch das Frankfurter Heilig-Geist-Hospital ein 400-Betten-Krankenhaus errichtet, welches Zuflucht vor dem Born benkrieg bot. 1968 wurde dieses Krankenhaus aufgelöst. Seitdem betreibt der Landeswohlfahrtsverband Hessen hier eine psychiatrische Klinik.

43. Seit eh und je beliebt bei allen Freunden der Natur ist das Köpperner Tal. Wanderungen zur Lochmühle, zur Saaiburg oder zur Kapersburg zählten schon früher zu den beliebten Familientouren. 1907 gründeten wanderfreudige Köpperner den Zweigverein Köppern des Taunusclubs. Der Taunusclub unterhält auch einen 97 Kilometer langen Wanderweg von Köppern nach Balduinstein an der Lahn.

44. Die Lochmühle am hinteren Ende des Köpperner Tales war bereits vor der Jahrhundertwende ein beliebtes und berühmtes Ausflugsziel. Nach der von Kaiser Wilhelm II. sehr geförderten Rekonstruktion der Saalburg wurde sogar ein kerzengerader Weg von der Saaiburg zur Lochmühle angelegt, den der Kaiser gern benutzt haben soll. Die Lochmühle befindet sich noch heute im Besitz der Familie Zwermann, die Hotel und Restaurant gepflegt betreiben.

Burgholzhausen

Die alte Burg, die wohl die Keimzelle von Burgholzhausen war, war bereits 1241 Ruine. Urkundlich wurde Burgholzhausen etwa zur gleichen Zeit wie Köppern erstmalig erwähnt. 1221 taucht es erstmals in einem Schutzbrief auf.

Die geschichtliche Entwicklung von Burgholzhausen unterscheidet sich von der Entwicklung der anderen Stadtteile deutlich. Das mittelalterliche Holzhausen war ein Reichslehen. Trotzdem waren die Besitzverhältnisse oft verworren, insbesondere weil die Kaiser immer nur zweidrittel als Reichslehen geben konnten, während dem Grafen von Eppstein das restliche Drittel gehörte.

1687, also zur Zeit der Gründung von Friedrichsdorf, verkauften die damaligen Herren von Burgholzhausen den Ort an den Erzbischof und Kurfürsten von Mainz, Anselm Franz von Ingelheim. Die Ingelheimer bauten auch die schöne katholische Barockkirche und siedelten katholische Bewohner an. Die Verbindungen zu Mainz reichen bis in die heutige Zeit: Die katholische Kirchengemeinde von Burgholzhausen gehört nicht wie die katholischen Gemeinden der anderen Stadtteile zum Bistum Limburg, sondern zum Bistum Mainz. Auch politisch war Burgholzhausen bis zur Fusion 1972 anders orientiert. Gehörten die anderen Stadtteile zum Kreis Obertaunus und damit zum Regierungspräsidium Wiesbaden, so gehörte Burgholzhausen zum Landkreis Friedberg und damit zum Regierungspräsidenten in Darmstadt.

Heute ist Burgholzhausen zwar der kleinste Stadtteil, aber es ist mit seinem alten Ortskern, zu dessen Restaurierung die Stadt Friedrichsdorf und das Land Hessen in den letzten Jahren viele Mittel aufgewandt haben, ein Schmuckstück für die Gesamtstadt.

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v. d. Höhe

45. Bis 1939 hieß der Ort Holzhausen vor der Höhe, erst damals wurde er in Burgholzhausen vor der Höhe umbenannt. Das Dorf war landwirtschaftlich geprägt. Der besonders gut erhaltene alte Dorfkern liegt über dem PraUhang des Erlenbaches und grüßt die Besucher aus dem Vordertaunus schon von weitem. Das herausragendste Gebäude des alten Ortskernes ist auch heute noch die evangelische Kirche.

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