Friedrichsdorf in alten Ansichten

Friedrichsdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Bernhard
Gemeente
:   Friedrichsdorf
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2990-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Friedrichsdorf in alten Ansichten'

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56. Wie in Köppern, so wurde auch in Burgholzhausen die Wasserkraft des Erlenbaches wirtschaftlich genutzt. Im Gegensatz zu Köppern beschränkte sich die Nutzung in Burgholzhausen jedoch auf landwirtschaftliche Zwecke, regelrechte Fabriken wie in Köppern entstanden nicht. Das Bild zeigt die Nadelmühle zu Beginn der dreißiger Jahre.

57. Die Nadelmühle war eine Mühle im klassischen Sinn. Hier wurde die Wasserkraft für das Mahlen von Mehl genutzt. Neben der Nadelmühle gab es südlich von Burgholzhausen noch die Leinenmühle und die Schlappermühle. Der Mühlgraben ist noch heute erkennbar. Er zweigt nach dem Meulich ab und führt den Guldenpfad entlang.

58. Der Radrennsport hat in Burgholzhausen eiruge Jahrzehnte eine sehr bedeutende Rolle gespielt. In der kleinen Gemeinde gab es vor dem Zweiten Weltkrieg bereits eine Radrennbahn. Nach dem Krieg wurde sogar eine Radrennbahn mit Steilwandkurven gebaut. Heute ist das Radrennstadion aufgefüllt und es sind Tennisplätze für den sehr aktiven Burgholzhäuser Tennisverein dort eingerichtet.

Holzhausen v. d. Höhe - Teilansicht

Seulberg

Seulberg ist der älteste Teil von Friedrichsdorf. 1968 konnte Seulberg sein 1 200jähriges Bestehen feiern. Die erste Urkunde, in der 'Sulenburc' erwähnt wird, stammt vom 12. Juni 768: In ihr wird die Schenkung eines Gehöftes in der Gemarkung Sulenburc an das Kloster Lorsch festgehalten.

Die Besiedlung von Seulberg läßt sich sogar noch weiter zurück belegen: Am Ende des heutigen Lilienweges befand sich ein römischer Gutshof.

Die Seulberger Gemarkung ist größer als die Friedrichsdorfer Gemarkung. Selbst der Friedrichsdorfer Bahnhof steht auf ehemals Seulberger Gelände. Auch weite Teile des Neubaugebietes 'Schäferborn' und das ganze Baugebiet am Römerhof stehen auf Seulberger Gemarkung.

Wie Köppern und Friedrichsdorf hat auch Seulberg in der jüngeren Geschichte zur Landgrafschaft HessenHamburg und dann später zum Obertaunuskreis gehört. Vor dem Mitte der sechziger Jahre einsetzenden Wachstum war Seulberg überwiegend landwirtschaftlich strukturiert, Aber auch die Töpferei hatte früher in Seulberg Bedeutung, 'Selwicher Dippe', die zum Teil aus dem heute noch am Seulberger Friedhof erhaltenen Aulafen stammen, waren in der näheren und weiteren Umgebung bekannt und beliebt.

Trotz der durch die Bebauung eingetretenen Verknappung von landwirtschaftlichen Flächen hat Seulberg noch heute dreizehn Haupt- und zehn Nebenerwerbsbetriebe, die die landwirtschaftlich sehr hochwertigen Böden der Gemarkung bewirtschaften.

Im Stadtteil Seulberg besteht im alten Rathaus in der Straße Alt Seulberg 46 ein mit sehr viel Fachkenntnis und Liebe zusammengetragenes und gepflegtes Heimatmuseum, welches die geschichtliche Entwicklung dieses Stadtteiles besonders anschaulich aufzeigt. Die Öffnungszeiten des Museums sind an der Tür angeschlagen.

59. Das alte Seulberg vom Feldbrückenweg aus: Ein Bild, daß das landwirtschaftlich geprägte Dorf im Frieden mit seiner Umwelt zeigt. Besonders schön und erwähnenswert sind die Obstbäume, die den Dorfkern mit der Kirche im Mittelpunkt umkränzen.

60. Nachdem schon früher - auch durch Louis Jacobi, den Wiedererbauer der Saaiburg Teile eines römischen Gutshofes in der Gemarkung Hunburg ausgegraben wurden, wurde 1928 auch das Herrenhaus freigelegt. Die Villa rustica, knapp fünfzig Meter lang, wurde nach der archäologischen Aufnahme wieder zugeschüttet. Über die Ausgrabung berichtet das Saalburg-Jahrbuch 1930 ausführlich.

SEUlBERG i. T.

61. Die alte Seulberger Hauptstraße von der heutigen Kreuzung Alt SeulbergjMorrstraße aus gesehen. Damals konnten noch die Gänse über die heute so stark befahrene Ortsdurchfahrt laufen! Das Haus in der Bildmitte, welches das Deutsche Haus verdeckt, mußte der Verbesserung der Ortsdurchfahrt weichen,

62. Das Deutsche Haus festlich geschmückt zur großen 400-Jahr-Feier der Schützengesellschaft 1524 Seulberg im Jahre 1924. Thermografische Untersuchungen des Deutschen Hauses und des mit ihm baulich verbundenen Doppelhauses zeigen die unterschiedliche Fachwerkstruktur beider Gebäude, wobei das Deutsche Haus das ältere der beiden Bauwerke ist.

63. Im Gegensatz zu Friedrichsdorf blieb in Seulberg die 1862-1864 erbaute Kirche mächtigstes Bauwerk im Ortskern. Der fünfzig Meter hohe Kirchturm ist der höchste Kirchturm unserer Stadt. Auf unserer alten Postkarte sind aus der Zeit zwischen den Weltkriegen noch die alte, hohe Ummauerung zum Platz auf der Bornstraße hin und ein Wohngebäude an der hinteren Kirchenmauer zu sehen.

Kirche zu

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64. Ebenfalls von dem großen Schützenfest des Jahres 1924 ist diese Festzug-Aufnahrne von der Ecke Oberborn-Bleichstraße, Die unverputzten Backsteinhäuser mit den Fensterfasehen aus Sandstein wurden in Seulberg viel gebaut.

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