Garbsen in alten Ansichten

Garbsen in alten Ansichten

Auteur
:   Anton Freytag
Gemeente
:   Garbsen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2675-5
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Garbsen in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

19. Das Geschäftshaus mit Bäckerei und Konditorei Haubenreißer in der Roten Reihe wurde um 1900 gebaut. Es ist heute in dieser Form nicht wiederzuerkennen. 1909 begründete Otto Haubenreißer in ihrn eine Bäckerei. Er verkaufte seine Erzeugnisse per Pferd und Wagen unter anderem auch in Hannover. Ein Umbau gab dem Betrieb ein völlig neues Gesicht. Die Erben Vater und Sohn Willi und Willi Haubenreißer entwickelten einen modernen großartigen Betrieb hoher Qualität.

20. Von etwa 1890 bis in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg entstand durch den Tonabstich für viele Millionen Ziegelsteine der Berenbosteier See, der für die heutige Landschaftsgestaltung als Großerholungsraum von ungeahnter Bedeutung werden sollte. Die Einfriedungen des Architekten Kohlrautz, der ihn nebst großer anliegender Ländereien erworben hatte, wurden beseitigt. Die Gemeinde Berenbostel war Besitzer geworden und leitete eine Entwicklung ein, die den Einwohnern des heutigen Stadtgebietes von Groß-Garbsen eine Freizeitgestaltung bietet, die eine soziale Zukunft hat und ein echter Gesundbrunnen werden kann.

Diese schöne Aufnahme von 1909 von einer Torfkuhle im Garbser Moor zeigt eine von selbst vollgelaufene Torfstechbahn. So hoch stand dann das Moorgrundwasser, in dem vom tiefen Grund herauf der Torf nachwuchs. Es war streng verbeten, vor Ablauf von vierzig Jahren an der gleichen Stelle wieder Torf zu stechen.

21. Der kurz nach dem Ersten Weltkrieg entstandene Gutshof des Architekten Kohlrautz ist inzwischen wieder abgerissen. Er stand in unmittelbarer Nähe des Berenbosteier Sees, Sein Platz gehört mit in den Gesamterholungsraum.

22. Der Gasthof Bruns an der Dorfstraße in Berenbostel stammt aus der Zeit der Jahrhundertwende. Dieses Bild wurde etwa um 1920 gemacht. Heute stcht hier ein etwa doppelt so großes neues Restaurant mit Saalbetrieb, unter der Leitung von Frau Frieda Reddert.

23. Voigts bei der Getreideernte zwischen Dorf und Moor. Auch die weiblichen Familienmitglieder packten fleißig mit an.

24. Der Zubringer zwischen der Bundesstraße 6 und der Bundesstraße 217 ist die Landstraße erster Ordnung L 39û, sie trägt zwischen Garbsen und der B 6 den Namen Berenbostelerstraße, an der der frühere Voigt'sche Hof lag. Er dient heute reinen Wohnzwecken und ist entsprechend umfunktioniert. Die Bäume sind weg, auch schnattern hier keine Gänse mehr, sie gingen den Weg allen Fleisches.

25. Voigts Nebenerwerb war ein Fuhrbetrieb, Hier sehen wir, was hierzulande selten war, ihr Langholzgespann.

26. Vor rund fünfzig Jahren entstand im Garbser Moor dieses Bild. Der Wald war wild gewachsen. Es gab keine Straßen hier, nur schwabbelige Wege. Das Moor hatte überall seine Tücken. Nachts tanzten hier die Irrlichter. Trotzdem hatte es seine Gaben für Mensch und Tier, zum Beispiel Pilze, Beeren, Raff- und Leseholz, guten Bewuchs für das Wild zur Äsung, vor allem aber gab es hier in rauhen Mengen den Torf. Mit Schiebkarren wurde der Torf an den Weg gefahren, wo der Wagen stand. Hier sehen wir bei solcher Arbeit von links nach rechts: Carl Voigt senior (verstorben), Hermann Kabus (heute 63 Jahre alt), Ernst Voigt (heute 60 Jahre alt und Gastwirt in Esperke), Carl Voigt junior (heute 67 Jahre alt), sowie ein Pflegekind der Familie Voigt und ein nicht mehr bekarmter Helfer.

27. Viele Jahrzehnte hindurch führte der Graftgraben regulierend die Wassermassen als Vorfluter vom Moor herunter zum Schmorpott, das heißt in die Leine, die hier in weitem Bogen zwischen Garbsen und Seelze in ihrem Urstromtal dahinfließt. Da die Leine hier von den Dünen im Westen, Norden und Osten eingeengt wird, und somit nur nach Süden offen ist, hat der Volksrnund diesem großen herrlichen Leinebogen den Namen 'Schmorpott' gegeben. Früher soll hier eine Räuberhöhle gewesen sein, die später in Kriegszeiten Unterschlupf bot, besonders im Dreißigjährigen Krieg.

28. Eine Idylle noch lange vor dem Zweiten Weltkrieg. In diesem alten Ammann'senen Haus wohnte damals 'Puttappels Mutter', Man sieht sie hier am Sod beim Wasserholen. 'Puttappels' waren in unserer Jugendzeit eine tolle Spezialität, die man gerne verzehrte, besonders an den langen Winterabenden. wenn die Oma ihre Geschichten erzählte. Die Äpfel wurden in heißem Wasser geschmort und warm gegessen. Manch einer holte sich in der Abendstunde von 'Puttappels Mutter' einen schönen Schmorapfel.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2021 Uitgeverij Europese Bibliotheek