Garbsen in alten Ansichten

Garbsen in alten Ansichten

Auteur
:   Anton Freytag
Gemeente
:   Garbsen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2675-5
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Garbsen in alten Ansichten'

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79. Beim Sängerfest in Havelse 1928 stellten sich dem Fotografen: Erste Reihe, oben von links nach rechts: Elli Rosemeyer, Karl Rosemeyer, Konrad Wieland, mit Fahne Ernst Lübon, Willi Könecke und Willi Helfers. Zweite Reihe: Hch Meyer, Ida Röttger, Fritz Röttger, Elise Lülfing, Christine Sölke, Christian Lülfing, Minna Wieland, Karl Sölke, Hch Wieland, Hch Wildhage, Meta Wildhage, Minna Wieland, Fr. Wieland. Ernst Kreinacker, Wilhelm Koopmann, Adolf Hinrichts, H. Arndt und Ferdinand Jaecke. Dritte Reihe: Heinrich Graf, Brigitte Meyer, Karoline Meyer, Dora Thiele, Hilda Scharnikow, Konrad Thiele, P. Scharnikow, Else und Wilhelm Zurr, Sophie Haupt, Hans Ehret, Hch Haupt, Frieda Wieland und Fr. Wieland.

80. Dieses Bild entstand als Fritz Dettmer 1910 in Meyenfeld Schützenkönig war. Am Rande der heutigen Bundesstraße 6 entstand damals dieses Foto. Schützenkönig Fritz Dettmer präsentiert sich neben der Scheibe mit einer Flasche Bier in der Hand. Auf der Leiter Wilhelm Müller, der die Scheibe annageln will. Mit aufgeschultertem Gewehr ist Wilhelm Lübbers zu erkennen. Links neben ihm steht der allen bekannte Gemeindediener August Mehring, der damals die amtlichen Bekanntmachungen ausrief und mit der großen Klingel durch das Dorf fuhr. Von den übrigen Teilnehmern auf diesem Bild leben die meisten nicht mehr. Inzwischen sind ja auch fast 70 Jahre vergangen sowie zwei Weltkriege, die zum Schicksal mehrerer Generationen geworden sind. Im Bild rechts die Familienkapelle Wittneben.

81. Zu diesem Bild soll der Bauer Heinrich Stucke, Im Bleeke 47 zu Meyenfeld (heute Garbsen), weil er in so schöner familiärer Art den Text dazu schrieb, selbst zu Worte kommen: 'Es entstand vor meinem Hofe auf der heutigen Straße im Bleeke, die damals noch ein Feldweg war. Man könnte dem Bild die überschrift geben: 'Auf zum Kartoffeln pflanzen'! Die Personen auf dem Bild sind, von links nach rechts: Christian Finke, Friedrich Horneyer, Julius Lödding, Dora Homeyer (meine Großmutter), Sophie Lübbers, Dora Stucke geborene Homeyer (meine Mutter), von meinem Großvater ist nur noch der Hut zu sehen; der Junge mit dem Fahrrad war Kar! Kühnernann, der im Zweiten Weltkrieg gefallen ist. '

82. Vor vielen Jahren sollen an einem Flugel dieser Mühle zwei Kinder durch die Drehschleuderbewegung ums Leben gekommen sein. Seitdem hat die Mühle keine Flügel mehr. Sie wird heute elektrisch betrieben.

83. Horster Radfahrverein, 1919. Namen konnten nicht ermittelt werden. Wer kennt sich noch?

84. 'Das ist sie die gute alte Zeit.' Typischer als auf dieser Ansichtskarte zur Jahrhundertwende kann sie sich kaum darstellen. Der kleine Junge im Matrosenanzug zieht ein Pferd auf Rädern, das schamhaft den Rücken zum Zeichner gewandte Mädchen blickt auf eine dörfliche Idylle: die Gastwirtschaft von Heinrich Körber, heute noch in der Mitte des Dorfes zu finden, freilich sehr modernisiert, davor der freie Platz und die Hauptstraße. Da ist kein Auto zu sehen, nur einige Fahrräder werden über die Straße getreten. Die Frauen tragen modische Sonnenschirme und gehen natürlich in 'Maxi'. Diese Grußkarte aus Osterwald wurde im Jahre 1913 abgestempelt. Sie trägt eine damals gültige fünf Pfennig Marke. Die hier gezeigte Karte stellte der Seniorchef des Hauses, Opa Körber, schweren Herzens zur Verftigung. Es ist sein letztes Stück, gern gab er sie nicht her.

G IJ aus Osterwald

85. In der Mitte von Osterwald Kreis Neustadt/Rbg stand gegen 1900 die hier gezeigte Gastwirtschaft Nordmeyer die ein paar Jahre später restlos abbrannte. Die im Kutschwagen eingespannte Stute säugt gerade ihr Fohlen.

86. Osterwald. Hof Jan Körber Nummer 19.

87. Hier sehen wir Koppelknechte aus Osterwald in Nürnberg beim Pferdehändler Steinlein im Jahre 1913. Wir sehen, ganz links am Pferd: August Backhaus und August Benjestorf. Rechts am Pferd:

August Feesche (Häseler). Der Koppelknecht aus Osterwald war die Gewähr für eine sichere Überführung und gute Betreuung der wertvollen Tiere nach und in fremden Ländern. Diese Zeit ist seit dem Ende des Ersten Weltkrieges voriiber, doch noch lange werden im Dorf die Erzählungen von den Abenteuern und Reisen der Koppelknechte aus Osterwalds großer Zeit weiterleben, der Zeit, in der sein Name in der Welt des Pferdes Bedeutung hatte. Diese Zeit ist heute in der Ära der Motorisierung endgültig vorbei.

88. Diese Aufnahme von 1902 in Amsterdam zeigt Osterwalder Koppelknechte unter anderem August Benjestorf, vor der Tür Heinrich Risch, Karl Feesche genannt Häseler, und Ferdinand Risch, Sie kannten Amsterdam und Den Haag in den Niederlanden, die Marktplätze von Brüssel, Brugge und Gent, den Hafen von Marseille und vieles mehr. Bei allen Pferdehändlern und Pferdezüchtern Europas waren sie gern gesehen und hochgeachtet. Je zwei Koppelknechte betreuten 20 bis 30 Pferde. Einblendung: Fritz Rathe (geboren 1883 zu Osterwald, daselbst gestorben 1970) war Koppelknecht von 1898 bis 1914. Er gehörte zur alten Garde der Osterwalder Koppelknechte. Der größte Ehrgeiz aller jungen Osterwalder Burschen war es früher, Koppelknecht zu werden und mit stolzen Rossen durch die Länder Europas zu ziehen. Heute leben nur noch wenige der alten Koppelknechte als weitgereiste Männer am Ort und erzählen aus der alten Zeit. Durch die kastilischen Hochebenen Spaniens sind sie gewandert und geritten, ebenso durch die Länder des Balkans mit ihren Städten, durch die unendlichen Weiten Rußlands und über die baumlosen Straßen Italiens. Sie kannten die Peterskirche in Rom und dem Kreml in Moskau. Sie waren jahrelang unterwegs.

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