Garching bei München in alten Ansichten Band 1

Garching bei München in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr.med.vet. Odvard Geisel
Gemeente
:   Garching bei München
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4725-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Garching bei München in alten Ansichten Band 1'

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29. Das Neuhauser-Anwesen. Die Aufnahme zeigt das alte Wohnhaus an der Mühlgasse nahe der Mühle. Es wurde um 1980 abgerissen, nachdem die Familie Neuhauser die Landwirtschaft aufgegeben und einen größeren modemen Neubau errichtet hatte. Zu diesem Hof gehört auch das gegenüber auf der anderen Wegseite stehende Kreuz von 1921.

30. Die Anwesen am Mühlbach um 1920. Die Luftaufnahme zeigt im Vordergrund den NeuhauserHof, dahinter die alte Mühle und oben rechts den Überreiterhof. Von besonderem Interesse ist das auf der Abbildung gut erkennbare, heute nur mehr fragmentarisch erhaltene Kanalsystem zur Bewässerung der Felder. Dieses ist um 1870 in Zusammenarbeit der Gemeinde Garehing mit Dietersheim entstanden. Es wurde vom Wasser des sich durch die Fluren schlängelnden Mühlbaches gespeist. Die Nebenadern leiten sich hier vom Überreiterbachl ab.

31. Die alte Mühle. Sie war eines der ältesten Versorgungseinrichtungen der Gemeinde, die bereits im Herzogsurbar von 1229-1231 verzeichnet waren. Zur ihr gehörte einer der größten Garchinger Höfe. Sie wurde mit den Wassern des Mühlbaches betrieben, diente zunächst als Getreidemühle, später auch als Sägewerk. In unserem Jahrhundert fand sie darüber hinaus als Pumpanlage für die Garehinger Wasserleitung und zur Erzeugung von elektrischem Strom Verwendung. Der Betrieb wurde 1970 eingestellt. Die Gebäude verfielen und wurden schließlich wegen Baufälligkeit abgerissen. An ihrer Stelle errichtete die Gemeinde einen Freizeitpark mit einem vielbesuchten Biergarten.

32. Die Mühle. Die Aufnahme zeigt das Wohn- und Stallgebäude der Mühle zu Anfang der dreißiger Jahre. Zu dieser Zeit war die Mühle im Besitz der Gemeinde und an die Familie Dimmelmeier verpachtet.

33. Der Überreiter-Hof um 1910. Der Überreiter war früher für die Bewachung der Felder und des Auwaldes zuständig und führte die Jagdaufsicht im Auftrag des Kurfürsten bzw. des Königshauses. Zum Anwesen gehörten sechs Tagwerk Grund. Das abgebildete Haus ist 1864 errichtet worden. Seinerzeit war es im Besitz von Jäger Heiß, bevor es von Georg Mayr erworben wurde. Das Foto zeigt Johann Krömmer, den Schwiegersohn von Mayr, mit zwei seiner Kinder, Rosalie und Johann.

34. Überschwemmungsfolgen. Wiederholt ist die Isar früher während der Schneeschmelze oder nach stärkeren Unwettern über die Ufer getreten und hat das Land, manchmal bis an die Straße MünchenFreising und bis in den Ort hinein überschwemmt. Darunter hatte die Bausubstanz namentlich des Überreiterhofes, der den Isarauen am nächsten lag, zu leiden. Die Folge war, daß sich die Gebäude in einem zunehmend desolaten Zustand befanden. Das abgebildete Stallgebäude konnte schließlich nicht mehr benutzt werden. Es wurde 1946 gemeinsam mit dem Wohnhaus abgerissen, um einem stattlicheren Neubau Platz zu machen.

35. Am Überreiterbachl um 1912. Der künstlich angelegte, um den Überreiterhof herumgeführte Bach war schon früher eine Attraktion für die Kinder. Auf dem Foto ist der Sohn des Überreiters, Johann Krömmer jun., mit seinen beiden Schwestern Maria und Rosl abgebildet.

36.Das Heckmayr-Anwesen um 1900. An der Schleißheimer Straße stand das stattliche landwirtschaftliche Anwesen von Josef Heckmayr. Heute ist nur mehr das Wohnhaus erhalten. Auf dem Roß sitzt der spätere Besitzer des Hofes, Josef Heckmayr.

37. Das Steininger-Anwesen vor dem Ersten Weltkrieg. Der Exportkaufmann Philipp Steininger kaufte den Hof mit ca. 800 Tagwerk Grund mehr oder weniger gezwungenermaßen, weil der Vorbesitzer seine Schulden bei ihm nicht anders als durch den Verkauf des Anwesens abtragen konnte. Die Landwirtschaft wurde von Steininger mit modemen Methoden erfolgreich geführt. Auf der Abbildung sieht man den Hofbesitzer, vor ihm sein Hund, mit seiner Familie, zu der sieben Töchter und ein Sohn gehörten, und dem Gesinde. Der Hof wurde 1976 abgebrochen.

38. Das Schusterhausl-Anwesen um 1910. Das Haus ist in seiner Grundstruktur für die damaligen Kleinanwesen in Garehing typisch. Im Parterre befanden sich die kaum gebrauchte 'schöne Stuben' , die Küche und das Elternschlafzimmer mit einem Kinderzimmer, im ersten Stock weitere Kinderzimmer und der Getreidespeicher . Hinter dem Wohntrakt schloß sich der Stall mit den Futtervorratsräumen an. Vor dem Haus haben sich Sophie Hanrieder und zwei ihrer Kinder, Joseph und Maria, für den Fotografen aufgestellt.

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