Garching bei München in alten Ansichten Band 1

Garching bei München in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr.med.vet. Odvard Geisel
Gemeente
:   Garching bei München
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4725-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Garching bei München in alten Ansichten Band 1'

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49. Grasmahd. Eine erhebliche Erleichterung gegenüber dem Mähen von Hand mit der Sense war die Mahd mit dem Pferdegespann und dem Mähbalken. Die Aufnahme zeigt ein solches Gespann vom KelJerer in Garching.

50. Heuernte. In mehreren Anwesen dienten Ochsen und Kühe als Zugtiere. Die Abbildung zeigt das Ochsengespann der Familie Neuhauser beim Kreuz an der Mühlgasse, Die etwas verwackelte Aufnahme zeigt den 1988 verstorbenen Andreas Neuhauser beim Heuauflegen, auf dem Wagen seine Schwester Rosi und, das Gesparm führend, seinen Bruder Adolf.

51. Pferde vor dem Pflug. Die Mühsal der Feldbestellung, wie sie früher durchgeführt wurde, kann sich heute kaum mehr jemand vorstellen. Diese Aufnahme zeigt das Pflügen mit einem zu jener Zeit noch gebräuchlichen Holzpflug, der erst um 1930 von dem Eisenpflug abgelöst wurde. Hinter dem Gesparm ist der damalige Besitzer des Perl-Anwesens, Georg Neumayr, zu erkennen.

52. Feldbewässerung auf dem Schotterboden. Der eisenrädrige Traktor diente auch dem Antrieb einer Pumpe, mit der aus einem Brunnen Wasser durch ein Rohrsystem über die Felder versprengt wurde, wie hier am Hackiholz. Dadurch konnte erreicht werden, daß die Feldfrucht während sommerlicher Trockenperioden auf dem steinigen Schotterboden nicht verdorrte. Durch den Treibriemen hindurch erkennt man den damaligen Riemerhof -Verwalter und späteren Bürgermeister J osef Amon.

53. Motorisierung der Landwirtschaft. Um 1930 begann die revolutionäre Umrüstung der Bauern-Anwesen zur maschinellen Bearbeitung der Felder und Feldfrucht auch in Garching. Im Bild erkennt man den eisenrädrigen Traktor der Marke Hanomag mit einem Mähbinder im Einsatz bei der Getreideernte auf dem Wilhelm-Anwesen in Dirnismaning.

54. Kartoffelernte. Eine mühsame Arbeit war früher die Ernte der Erdäpfel. Der Anbau der nahrhaften Knollen ist in Garehing um 1800, der Überlieferung nach von der zugezogenen Familie Probst, eingeführt worden. Die Fotografie zeigt die Feldarbeiter der Familie Leinthaler (Hallgirg).

55. Klärschlämmung. Eine gravierende Verbesserung und Steigerung des Ernteertrags konnte ab 1931 durch die Düngung der Felder mit Klärschlamm aus den Münchner Abwässern erzielt werden. Die Abnahme des recht nährstoffreichen, wenn auch übelriechenden Düngers vom Klärwerk Großlappen und seine Verteilung an die Bauern regelte die Garchinger Ödlandgenossenschaft, deren Entstehung auf die Initiative des damaligen Römerhof-Verwalters und späteren Bürgermeisters (Amtszeit von 1952 bis 1972) Josef Amon zurückzuführen ist, August Grünwald war der Lokführer und für die gerechte Verteilung des Klärschlammes auf den Feldern der Genossenschafts-Mitglieder verantwortlich.

56. Transport landwirtschaftlicher Güter. Pferde, Ochsen und Kühe dienten damals als Zugtiere. Sie wurden mit einem Kummet oder einem Geschirr vorgespannt, Das abgebildete Gesparm wird vom ehemaligen Überreiter, Joharm Krömmer, gelenkt (um 1930).

57. Das frühere Ortszentrum. Das Anwesen vor dem Maibaum ist der 1952 abgerissene Werlhof (Hicker), dahinter die Scheune des Popp-Hofes und die Kramerei Hagn, rechts der Gasthof 'Zur Post' . Maibaum und die katholische Kirche St. Katharina runden die Ansicht ab.

58. St. Katharina. Die alte Kirche war schon immer ein besonderes Schmuckstück von Garching. Erbaut wurde sie in der romanischen Stilepoche, aber jede spätere Stilrichtung hat ihre Spuren an dem Bau hinterlassen. Die Innenausstattung und das Kirchenschiff entstammen dem Zeitalter des Barock.

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