Garching bei München in alten Ansichten Band 2

Garching bei München in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr.med.vet. Odvard Geisel
Gemeente
:   Garching bei München
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5497-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Garching bei München in alten Ansichten Band 2'

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19. Das Heckmair-Anwesen an der heutigen Schleißheimer Straße. Die Aufnahme entstand in der kalten Jahreszeit 1925126. Am Zaun steht Heckmair Magdalena mit der älteren Tochter Therese und den Zwillingen Maria und Josef, Der Pferdeknecht führt gerade die Pferde zur Feldarbeit vom Hof. Das abgebildete Wohnhaus wurde von der Familie Heckmair nach der Hofübernahme im Jahre 1905 für 15 000 Reichsmark an der Stelle des alten Wohnhauses erbaut.

20. In der Gemeinde-Kiesgrube, zwischen dem Ober- und dem Unterschleißheimer Weg, holten sich die Bauern Kies zum Befestigen und Ausbessern der Feldwege und 'Straßen'. In windgeschützter Lage wurden dort später Behelfshäuser und ein Eisenbahnwaggon zur Unterbringung sehr armer Familien aufgestellt. Bei den Häusern entlang der Straße handelt es sich um die Anwesen von Weber (Kreuzmichl, 1), Sieber (2) und Hartl (Buchmeier, 3) und das Häuschen von Tiemsriß (4). (Luftaufnahme aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv München, um 1912; zur Veröffentlichungfreigegeben von der Regierungvon Oberbayern, Nr. GS 300/6934.)

21. Das Weber-Anwesen (Kreuzmichl) war einer der ältesten Bauernhöfe in Garching. Sein Standort befand sich im Bereich der heutigen Autobahnsiedlung. Es wurde 1960 abgerissen und durch einen Wohnungsbau ersetzt.

22. Das Kink-Anwesen in Hochbrück ist von Auernhammer August im Jahre 1889 erbaut worden. Das dicke Mauerwerk enthält Abbruchsteine von der früher den Schleißheimer Kanal überwölbenden Hohen Brücke. Der Besitz ging 1904 an Wicklmaier Sebastian und seine Frau Magdalena über , kam dann bald unter den Hammer und wurde 1919 von den Straßenwärter-Eheleuten Kink Joharm und Therese ersteigert. Die Familie Kink bewirtschaftet den Hof nunmehr in der vierten Generation. ab 1970 allerdings viehlos, Die Aufnahme entstand in den späten dreißiger Jahren.

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23, Vor dem Kink-Haus in Hochbrück hat sich das Ehepaar Kink Josef sen. und Johanna mit ihren drei Töchtern Josefine, Johanna und Hildegard und dem Sohn Josef sowie zwei Besuchern fotografieren lassen. Eine nach heutigen Gesichtspunkten ökologische Mauerverkleidung war das Weinrankenspalier. Die Aufnahme wird in die dreißiger Jahre datiert.

24. Wohnhaus in Hochbrück, 1926 errichtet von der Firma Dynamit Nobel. Auf der rechten Seite steht eine Baracke zum Lagern von Sprengstoff (Munition), der jeweils vom Bahnhof Schleißheim geholt und von hier aus an bayerische Bergwerke, z.B. nach Hausharn, geliefert wurde. Ab 1933 bewohnte der SS-Lagerführer das Haus, nach Kriegsende diente es wieder als Miethaus, bis es Ende der achtziger Jahre abgerissen wurde.

25. Die Schlammbahn in den dreißiger Jahren beim Befüllen mit Klärschlamm, der in Großlappen aus dem bretterverkleideten Silo von oben in die Wagen abgelassen wurde. Die Abbildung zeigt die erste Diesellokomotive. Lokführer war der 1991 im Alter von 90 Jahren verstorbene Grünwald Gustl. Der allseits beliebte Garchinger sorgte für eine gerechte Verteilung des begehrten Düngers an die Bauern, durch deren Felder die Schienen der Bahn verlegt waren.

26. Getreideernte beim Überreiter. Nach der Mahd mußten die Getreidegarben früher mit Strohbändern von Hand gebunden werden, was später mit dem Mähbinder mechanisch erfolgte. Die Garben wurden dann auf dem Feld in Mandln aufgestellt und erst nach dem Trocknen eingefahren. Gedroschen wurden sie meist erst nach der Kartoffelernte und nach der Bestellung des Wintergerreides. Nur das Getreide für die Wintersaat hat mancher schon im September gedroschen oder von der BayWa dreschen lassen. Auf dem Foto erkennt man Krömmer Johann mit seiner Frau Johanna, Tochter Anna und der Erntehelferin Frau Hütter.

27. Die Kartojfelernte brauchte viele Hände, denn jede Kartoffel mußte einzeln aufgehoben werden. Das Foto zeigt die Mannschaft auf einem Feld des Römerhof-Anwesens, Frau Radlmeier (Mitte, mit den Kartoffeln in den Händen) war die Partieführerin. Die meisten Helfer stammten aus Niederbayern, kamen vom Hopfenpflücken in der Holledau und zogen nach der Kartoffelernte weiter zur Weinlese ins Rheinland oder nach Unterfranken. In der Regel kamen sie jedes Jahr wieder.

28. Kartoffelernte um 1940 auf dem Heckmair-Anwesen im Bereich des heutigen Sportgeländes am Garchinger See. Die Feldarbeit wurde teilweise mit Ochsen bewältigt, im Bild geführt von Heckmair Josef.

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