Gau-Algesheim in alten Ansichten

Gau-Algesheim in alten Ansichten

Auteur
:   Manfred Wantzen
Gemeente
:   Gau-Algesheim
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0879-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gau-Algesheim in alten Ansichten'

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39. Der Gau-Algesheimer Maurermeister Franz Bischel, im Vordergrund mit der Planrolle in der Hand, erbaute 1909 bis 1912 auf der 'Waldeck' zwischen Gau-Algesheim und Ingelheim den 'Bismarckturm', Ursprünglich sollte der 37 Meter hohe Turm auf der 'Richardshöhe' errichtet werden, wo jetzt die 'GAGA' steht. Wegen seines Verhaltens während des 'Kulturkampfes' lehnte die Gau-Algesheimer Bevölkerung die Erbauung eines Turmes zu Ehren Bismarcks in ihrer Gemarkung ab. So kam der Turm auf die Ingelheimer Seite des Westerberges. Am 23. März 1912 war das Bauwerk vollendet. Es kostete 70 000 Mark

Bild: Wilhelm Huf, Nieder-Ingelheim.

40. Anläßlich einer Jubiläumsfeier versammelte sich die Belegschaft der Firma Avenarius, GauAlgesheirn, 1913 auf der Waldeck. In der Mitte der ersten Reihe vorne sitzend Kommerzienrat Richard Avenarius, rechts von ihm in der zweiten Reihe stehend Dr. Heinrich Avenarius-Herborn, der spätere Ehrenbürger der Stadt Gau-Algesheim. In der ersten Reihe rechts neben Kommerzienrat Avenarius sitzend, Frau Kläre Avenarius, die Gattin von DI. Heinrich Avenarius-Herborn. Außerdem sitzend von links nach rechts: Frau Susanne Schmidt, Fräulein Maria Kemmer, Frau Maria Feser, Frau Gertrud Herbom, Wiesbaden und Frau Link. In der dritten Reihe stehend, siebenter von links, Herr Franz. Sommer.

Bild: Privat.

41. Bliek vom Kreuzweg mit dem barocken Feldkreuz auf die Stadt mit der markanten Pfarrkirche, die Rheinebene mit ausgedehnten Obst- und Getreidefeldern, den Rheinstrom, den Rheingau mit Geisenheim, im Dunst eines heißen Sommertags. Der reizvolle Ausblick wird heute von einem Hochhaus versperrt und an Stelle der Weinberge entstand in den letzten Jahren der neue Stadtteil 'Westerberg'.

Bild: Dr. Wolff & Tritschler.

42. Der 'alte' Gau-Algesheimer Bahnhof war am 17. Oktober 1859 mit dem Halt des ersten Personenzuges auf der am gleichen Tag in Betrieb genommenen 'Ludwigsbahn' von Mainz nach Bingen eingeweiht worden. Anläßlich des Baues der strategischen Bahnstrecke Gau-Algesheim-Bad Kreuznach, die am 15. Mai 1902 eröffnet wurde, erhielt er einen Anbau nach Westen mit größeren Warteräumen in denen auch eine Bahnhofswirtschaft untergebracht war, die von den Geschwistern Kleisinger, "s Drehers', bewirtschaftet wurde. Im ersten Stockwerk des Hauptgebäudes wohnte der jeweilige Bahnhofsvorsteher mit seiner Familie. Links vom Bahnhof standen eine öffentliche Bedürfnisanstalt und ein Wasserturm zur Versorgung der Dampflokomotiven.

Bild: A. Reide!.

43. Das am Pfingstfest 1910 eingeweihte Schulhaus an der Appenheimer Straße. Nachdem um die Jahrhundertwende mit dem Anwachsen der Einwohner die Schülerzahl auf vierhundert gestiegen war, reichten die Unterrichtsräurne in der 'Alten Schule', dem heutigen Schuhhaus Weiner, in der Langgasse und im 1820 gebauten Schulhaus an der Schloßgasse nicht mehr aus. Architekt des neuen Gebäudes an der Appenheimer Straße war Hans Becker aus Budingen.

Bild: A. Reidel.

44. Schulbuben, barfuß und mit 'Bürstenschnitt', an einem frühen Sommermorgen auf dem Basaltpflaster vor der historischen Marktkulisse. So ging's früher in die Schule!

Bild: Dr. Wolff & Tritschler.

45. Die Langgasse an der Einmündung 'Querbein' mit Bliek zum Marktplatz. An der Salzgasse zwischen der Bäckerei Mayer und dem barocken Anwesen 'Zur Krone' mit dem charakteristischen Erker wurde früher am Kirchweihfest von den 'Kerbeburschen' der 'Kerbebaum' aufgestellt. Die Treppenaufgänge zu den Häusern an der Langgasse ragten meist weit in die gepflasterte Straße hinein. Die runde Treppe vorne rechts gehörte zum Haus von Otto Weiner. Die Familie wurde in Gau-Algesheim "s Prinze' genannt. Der Kosename rührte davon, daß die Weiner'schen Buben fein gekleidet wie Prinzen daher karnen. Es gab früher in Gau-Algesheim wohl kaum eine Familie, die nicht ihren Kosenamen hatte,

Bild: DI. Wolff & Tritschler.

46. Die Grabenstraße im Verlauf des mittelalterlichen Stadtgrabens im Westen des Altstadtkerns in ihrem früheren Zustand. Die Wasserrinnen rechts und links vor den Häusern waren mit Pflastersteinen ausgelegt, während die Fahrbahn aus Schotter, Feldsteinen und Sand aufgeschüttet war. So waren die meisten Gassen, Winkel und Plätze im alten Gau-Algesheim angelegt. Heute sind die Strafsen kanalisiert und asphaltiert. Der Bliek geht die Grabenstraße hinunter zur Ockenheimer Straße und hinüber zu den Rheingauer Bergen.

Bild: DI. Wolff & Tritschler.

47. Der 'Dreirnännerweg', das Bleichgäßchen zwischen der Flösserstraße und dem Kegelplatz, bezog seinem Namen daher, daß es so schmal war, daß nur drei Männer nebeneinander hergehend es passieren konnten. Inzwischen wurde das Gäßchen verbreitert und ausgebaut, wie der gesamte Altstadtkern.

Bild: A. Kleisinger.

48. 'Morgenschwätzchen' in der Schloßgasse vor der mittelalterlichen Schule, an der ein prächtiger Weinstock wuchs. Auch hier wieder das typische Strafsenbild, geschotterte Fahrbahn und an den Seiten die gepflasterte Wasserrinne.

Bild: A. Kleisinger.

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