Gelenau in alten Ansichten

Gelenau in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Emmerich
Gemeente
:   Gelenau
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5821-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gelenau in alten Ansichten'

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19. Unsere Kirche 412 Jahre alt. Nachdem 1580 die baufällig gewordene Kapelle aus katholischer Zeit abgetragen worden war, wurde noch im gleichen Jahr mit dem Neubau begonnen, der 1581 vollendet wurde. Dessen eifriger Förderer war der Patronatsherr , der Rittergutsbesitzer Joachim I. von Schönberg. Er starb noch vor Vollendung des Baues. 1581 wurde in dem nun fertiggestellten Gotteshaus für ihn und seine Gemahlin ein Epitaphium errichtet, das bis heute das sehenwerteste Kunstwerk Gelenaus ist.

20. Die Innenraumaufnahmen wurden 1930 gemacht, noch vor der großen Kirchenrenovierung aus Anlaß des 350. Jubiläums. Ein Bliek zum Altar zeigt einige Veränderungen mit dem heutigen Aussehen.

21. Aber auch die alte Orgel, Baujahr 1886 ist noch zu sehen. Davor Kantor Max Arnold mit Kirchner Adolf Lämmel. Auf die Frage, die oft gestellt wurde, ob für den großen Ort der Platz ausreiche, antwortete der damalige Kirchner Oskar Claus immer mit folgenden Worten: 'Wenn sie alle rein gingen - dann gehen sie nicht alle rein. - Aber weil sie nicht alle rein gehen - da gehen alle rein.' Ja, einfacher konnte es nicht erklärt werden.

22. Wo das Tal am Engsten ist, ein schöner Bliek zur unteren Schule und zur Kirche. Dahinter der Brettmüllerweg, der 'Ahnzah' und der Heroldswald.

23. Vor der Böhm-Mühle aus gesehen: Eine noch ältere Aufnahme von Kirche, Pfarrhaus und Kantorat. Die Lindnerstufen aber noch ohne die Lindnervilla.

24. Der Taufstein - er ist so alt wie die Kirche, und wurde 1581 von Andreas Lorenz aus Freiberg geschaffen. Ein Gefühl der Ehrfurcht stellt sich ein, beim Anblick dieses Kunstwerkes. Die Frage drängt sich dabei auf, wieviel Gelenauer mögen im Zeitenlauf von 413 Jahren hier die Heilige Taufe erhalten haben? Wie unterschiedlich mögen die Lebensschicksale verlaufen sein? Aber auch das Wissen davon: am Anfang und beim Ende sind wir alle gleich. Einmalig war nach der Rückkehr von Pfarrer Böhme aus der Kriegsgefangenschaft der Taufgottesdienst am 7. November 1948 mit 22 Taufen und insgesamt 100 Paten.

25. Die Kirchturmreparatur 1919. Der Turm wurde neu mit Schiefer eingedeckt. Das war, wie auf dem Bild ersichtlich ist, eine nicht ganz einfache Aufgabe. Ausgeführt wurden die Arbeiten unter der Leitung von Dachdeckermeister Adolf Hofmann. Der Kirchturm ist 35 m hoch. Sein jetziges Aussehen hat er seit 1871.

26. Das Porträt von Hans Dietrich von Schönberg auf Gelenau 1659-1727. An ihn und seine Familie erinnert der schöne Gedenkstein hinter der Kanzel. Er hat als Patronatsherr unserer Kirche viel für deren Vergrößerung und Verschönerung getan. So hat er eine zweite Empore einbauen lassen, da seit dem Dreißigjährigen Krieg die Bevölkerung wieder sehr zugenommen hatte. Auch unseren schönen Barockaltar und den Kanzeleingang verdanken wir ihm, wie noch manch andere Verbesserung. Aber auch auf andere Weise hat er versucht, die große Not der Gelenauer zu lindern, soweit es ihm möglich war.

27. Nach der Jahrhundertwende wurden in vielen Orten Posaunenchöre gegründet. Auch in Gelenau hatte der Jünglingsverein 1911 mit der Gründung eines Posaunenchores begonnen. Unter der Leitung des damaligen Kantors Rottlof konnte noch im selben Jahr das erste Mal im Gottesdienst geblasen werden.

28. Im fünfzigsten Jahr seines Bestehens, in schwerer Zeit: Der Posaunenchor, Pfarrer Böhme und Kantor Anger nach einem weihnachtlichen Bläsergottesdienst.

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