Gemeinde Perl in alten Ansichten

Gemeinde Perl in alten Ansichten

Auteur
:   Waldemar Bach
Gemeente
:   Perl, Gemeinde
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2895-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Gemeinde Perl in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

9. Das Verlagshaus Josef Daemgen, Perl, aus dem auch diese Karte von 1905 stammt, war im mittleren Teil des großen Gebäudekomplexes hinter dem Dorfteich untergebracht, wo sich heute noch eine Schreibwarenhandlung befindet. In dem zweigeschossigen Haus links daneben existierte das Schuhgeschäft Schanen. Nach Umbauten wird es heute noch als Geschäftshaus genutzt.

10. Es ist überliefert, daß sich zur Zeit des Kulturkampfes (1871-1887) zwischen der katholischen Kirche und dem preußischen Staat katholische Priester im Haus 'Hansen' in Oberleuken versteekt hielten, um ihrer gerichtlichen Verurteilung infolge Mißachtung kirchenfeindlicher Gesetze zu entgehen. Erwähnenswert ist ferner, daß Dr. Nikolaus Fox, Verfasser der 1927 erschienenen 'Saarländischen Volkskunde', den Grundriß des Hauses Hansen in sein Buch aufnahm und ihn als lothringischen Haustyp beschrieb. Die Aufnahme entstand um 1913. Vor dem Haus stehen Angehörige der Familien Wagner und Lellig.

11. Auf Gleis 2 der Station Nennig ist gerade ein Zug aus Trier eingelaufen. Am Hausbahnsteig Gleis 1 warten Reisende auf einen Zug, der aus Richtung Perl kommend nach Trier fahren wird. Im Hintergrund ist der Wasserturm zu sehen, der die Dampfloks mit Wasser speiste. Das Bild entspricht dem Zustand des Bahnhofs um 1903. Das Empfangsgebäude wurde später abgerissen und 1929 neu aufgebaut. Unten ist die Hauptstraße (heute Wieserstraße) in Wies zu sehen. Der Straßenzug ist bis heute derselbe geblieben.

Station Nennig.

GRUSS aus Wies b. Nennig.

::L'ó

Das smwere Eisenbahn-Unglüctl auf Station nennig am 21. öatober 1909

12. Am 24. März 1879 wurde die Eisenbahnstrecke Trier-Metz eröffnet. Das seit Eröffnung schwerste Eisenbahnunglück ereignete sich am 21. Oktober 1909 im Bahnhof Nennig. Durch die Unachtsamkeit des Fahrdienstleiters (falsche Weichenstellung) stießen zwei mit Kohle beladene Güterzüge zusammen. Beide Lokomotiven entgleisten und bohrten sich teilweise ineinander. Die Waggons stürzten um; die gesamte Ladung lag verstreut auf dem Bahnkörper. Die Arbeiter der Bahnmeisterei Nennig sowie der Hilfszug aus dem Bahnbetriebswerk Karthaus hatten zwei Tage zu tun, bis die Strecke wieder befahrbar war. Selbstverständlich zog dieses schwere Unglück eine große Zuschauermenge an.

13. Zu jeder Dorfanlage gehörte frühereinfach ein Dorfteich. Diesen inmitten von Perl werden nur noch wenige kennen. Vor Einführung der zentralen Wasserversorgung diente er als Feuerlöschteich. Danach verlor der Teich seine eigentliche Aufgabe, er wurde zugeschüttet. Später hat man an dieser Stelle vor dem 'Hotel Greiveldinger' einen Parkplatz angelegt.

GruB aus Besch a. d. Mosel

14. Der Hinweis 'Totalansicht' auf der etwa im Jahre 1912 entstandenen Karte ist nicht ganz gerechtfertigt, da der Ort Besch in seiner gesamten damaligen Ausdehnung nicht sichtbar ist. Man blickt über die unbegradigte Mosel von hinten auf die Dorfkirche und einige andere Gebäude. Der kleine Bildausschnitt zeigt die Gastwirtschaft Mathias Etringer. Inmitten Schaulustiger steht ein offenes Automobil, eine Attraktion in jener Zeit.

Gruss aus ~ettingen.

. '" -

15. Eine alte Ansicht von Tettingen. Diese Aufnahme aus den Jahren um 1920 ist besonders interessant, da sie einen Teil der alten Hauptstraße (heute Zerwasstraße) übermittelt. Die Straßenführung und die Straßenbefestigung wurden verändert. Die Baumreihe auf der rechten Seite ist ebenfalls nicht mehr vorhanden. Nach Aussage damaliger Zeitgenossen gehören zu der zwanglosen Runde im Vordergrund auch Mitglieder der Familie Feiten.

16. Kein anderes Gebäude in Tettingen kann für sich in Anspruch nehmen, eine so bewegte Geschichte zu haben wie die alte Pfarrkirche St. Remigius. Imposant war der schlanke und hohe Kirchturm, der durch Blitzschlag am Fronleichnamstag im Jahre 1939 abbrannte. Die Kirche wurde im Jahre 1330 erstmals urkundlich erwähnt. Das Patronatsrecht hatten die Besitzer von Schloß Berg bei Nennig.

· Umgegend von Remich

Nennig Eingang zur römischen Villa. ~

~

JO

17. Es ist Erntezeit. Ein Nenniger Kleinbauer fährt um 1912 mit seinem Gespann durch die Römerstraße ins Kartoffelfeld. Ein kleiner Junge führt die an die Deichsel angeketteten Kühe, während die anderen Familienmitglieder auf dem Leiterwagen Platz genommen haben. Die Zugtiere tragen um den Hals das 'Köller' (Kummet), von dem aus Eisenketten, aber auch starke Seile zum 'Zejder' (Querholz) führen. Links im Bild erkennt man den Eingang zur römischen Villa. Daneben steht das Haus Jakob Bach, dem sich das Gasthaus 'Silvanus' anschließt.

Remich s.' Mose11e

18. Das Moselufer bei Nennig um 1930. Auf der anderen Uferseite liegt die Stadt Remich/ Luxemburg. Das Moselufer ist unbegradigt und der 'Leinpfad' noch nicht befestigt. Bereits zur Römerzeit gab es beiderseits der Mosel diesen Pfad, von wo aus Pferde die Schiffe auf der Mosel zogen. Die Brücke, gestützt auf acht wuchtige Pfeiler, wurde aus Kalkstein gebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Bauwerk - wie auf dem nachfolgenden Bild zu sehen ist - teilweise zerstört.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek