Gemeinde Perl in alten Ansichten

Gemeinde Perl in alten Ansichten

Auteur
:   Waldemar Bach
Gemeente
:   Perl, Gemeinde
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2895-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gemeinde Perl in alten Ansichten'

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19. Bliek von Remich/Luxemburg in Richtung Nennig. Vorne ist der zerstörte Teil der Moselbrücke, der mit Stahlstützen und einem Holzbohlenbelag provisorisch wieder hergestellt wurde. Sowohl das Provisorium als auch das erhalten gebliebene Teilstück der Brücke wurden später abgerissen und Ende der fünfziger Jahre durch eine Neukonstruktion ersetzt. Links oben im Bild schaut zwischen Bäumen die Ruine von Schloß Bübingen hervor.

20. Pflasterung der Trierer Straße in Perl um 1927. Bei dem verwendeten Material handelte es sich um Basaltsteine. Diese wurden mit Hand in eine Kies- oder Sandunterlage nach einem bestimmten Muster eingelegt und festgestampft. Beim Straßenneubau in den fünfziger Jahren wurden die Pflastersteine durch eine Teerdecke ersetzt. Man bedauert heute diesen Schritt, weil man die Schönheit des Natursteinpflasters in den Dörfern wiederentdeckt hat.

21. Dieses Foto erinnert an eine alte Ziegelei in Sendorf. Die Ziegelei wurde um 1880 von Johann Blatt gekauft; vorher war sie im Eigentum von Herrn Mersch. Die Ziegelei belieferte die umliegenden Dörfer nicht nur rnit Dachziegeln, es wurden auch Mauerziegeln hergestellt. Außerdem wurde hier Kalk gebrannt. Links im Bild erkennt man noch den hohen Brandofen. Die Ziegelei stellte etwa 1940 die Produktion ein.

22. Gruß aus Tettingen nennt sich diese Postkarte, die 1906 auf der Poststelle in Nennig aufgegeben wurde und an eine Adresse in Paris ging. In fünf Einzelbildern sind markante Punkte des Ortes wiedergegeben: die Gaststätten Linden und Timmer, zwei Straßenausschnitte und die Pfarrkirche. Durch bauliche Maßnahmen hat sich das Dorfbild zwischenzeitlich wesentlich geändert.

23. Die Wassermühle Dautcourt in Besch gehörte zu den drei im Volksmund genarmten 'Heckenmühlen' , die am Maibach standen. Die etwa 1900 entstandene Aufnahme zeigt die Mühle Dautcourt von vorne: Wasserrad und Mahlwerk befanden sich auf der rückwärtigen Seite des Anwesens. Zum Mahlen ihres Korns kamen die Landwirte aus der nahen und weiteren Umgebung. Die Mühle, dessen letzter Besitzer Johann Kling hieß, war bis 1973 in Betrieb.

Gruss aus ennig

24. Eingang zur römischen Villa in Nennig mit dem größten und besterhaltenen Mosaikfußboden nördlich der Alpen. Der damalige Wärter, Stellmacher und Küfermeister Peter Deutschmeyer, auch Aufseher genannt, wohnte 'im 3. letzten Haus links in Nr. 88'. Der Eintritt betrug im Jahre 1918 25 Pfennige pro Besucher. Abgeschlossen war der Zugang durch ein schmiedeeisernes Tor. Der Weg zur Villa war alleenartig, links und rechts mit Bäumen bepflanzt.

Nennig

Das Alterturn

25. Nach den Ausgrabungen der römischen Villa in Nennig, die von 1866 bis 1876 dauerten, errichtete man über dem Mosaikfußboden einen Schutzbau, der zwei Weltkriege überstand und heute noch in seiner charakteristischen Architektur erhalten ist. Die vorne im Bild sichtbaren Säulenstümpf'e gehörten zu einer Baugruppe des säulengeschmückten Lichthofes.

NENN/G. R(jmisch~r MoslJikfuBboden. Die HlJuptm·~dalllons.

26. Der römische Mosaikfußboden in Nennig, der zu einer herrlichen Prachtvilla gehörte, hat die Gesamtabmessung von 10 x 16 Meter und zeigt in sieben Einzelbildern Karnpfszenen aus dem Trierer Amphitheater. Im Spätsommer des Jahres 1852 hob der Landwirt Peter Reuter eine Gemüsegrube in seinem Garten aus. Dabei stieß er mit dem Spaten auf Teile des Mosaikfußbodens. Daraufhin wurden von der Gesellschaft für nützliche Forschung, Trier, die gesamten Fundamentreste der römischen Villa freigelegt.

27. In Perl gab es um die Jahrhundertwende einige Gaststätten mit Hotelbetrieb. Eine davon war das Hotel Sons-Mersch in der Bahnhofsstraße. Heute heißt es 'Hotel zur Post'. Die Hausfassade wurde bis heute im wesentlichen in ihrem alten Stil erhalten. Im oberen Teil ist ein Panorama von Perl zu sehen. Weinfaß und Reben weisen auf den Perler Weinbau hin.

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28. Ihre königliche Majestät, die Großherzogin Marie Adelheid aus Luxemburg, ist am 25. Juli 1913 auf dem Wege von RemichjLuxemburg über die Moselbrücke nach Nennig. Bekleidet wird sie von den Repräsentanten der Stadt Remich, dem Musikverein Remich und einer Vielzahl ihrer Landsleute. Nach mündlicher Überlieferung hat die Großherzogin an diesem Tage auch die römische Villa in Nennig besucht. Leider ist das Gästebuch der römischen Villa, das einen entsprechenden Eintrag hierüber hatte, verlorengegangen.

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