Gemeinde Perl in alten Ansichten

Gemeinde Perl in alten Ansichten

Auteur
:   Waldemar Bach
Gemeente
:   Perl, Gemeinde
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2895-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gemeinde Perl in alten Ansichten'

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49. Auf diesem Bild aus den Jahren um 1930 sind die Frauen der Familie Maus, Mühle Beseh, damit beschäftigt, Seile aus bereits gedroschenem Stroh zu knüpfen, die man später zum Bündeln der Getreidegarben auf dem Feld verwendet. Vater und Sohn halten in den Händen Flegel, mit denen sie Getreide dreschen. In der Regel war diese Arbeit den Männern vorbehalten.

50. In der früheren Hauptstraße von Nennig, heute Römerstraße, befand sich die Gaststätte Toussaint-Niederkorn. Neben dem Ausschank unterhielt Toussaint von 1867-1965 auch die Poststelle. Auf dem etwa I905 entstandenen Bild sieht man den damaligen Briefträger Johann Kockelmann, der die Post nicht nur in Nennig, sondern teilweise auch in den umliegenden Gaudörfern zustellte. 1965 zog die Poststelle in einen Neubau um. Seitdem werden die ehemaligen Posträume als Gaststätte genutzt.

51. Die Kolonne Friedrich 1931 beim Bau der ersten befestigten Straßenverbindung zwischen Besch und Perl, der Obermoselstraße. Ein bemerkenswertes Foto, das zeigt, mit welchen einfachen Geräten damals gearbeitet wurde. Mit Spitzhacke und Schaufel wurde eine Trasse angelegt. Die ausgehobenen Erdmassen wurden mittels an Dampfloks angehängten Loren, die auf provisorisch hergestellten Gleisen liefen, abtransportiert. Wenn man bedenkt, daß ein Arbeitstag zu jener Zeit erheblich länger als heute war, kann man ermessen, welchen körperlichen Strapazen diese Männer ausgesetzt waren.

52. 'Gruß aus Grenzort Büschdorf' lautet schlicht der Text auf der Ansichtskarte aus der Zeit um 1930. Der kleine Ort wird bereits im 10. Jahrhundert unter den Filialkirchen der Pfarrei Tünsdorf erwähnt. Schule und Kaufladen, früher typisch dörfliche Einrichtungen, sind der Neuzeit zum Opfer gefallen. Auch das Kuhgespann mit Heuwagen auf der mittleren Ansicht der Postkarte ist heute aus dem Dorfbild von Büschdorf verschwunden. Moderne Traktoren erleichtern heutzutage das Alltagsleben auf dem Lande.

53. Getreideernte Anfang der dreißiger Jahre in Tettingen. Die Familie Beverath-Timmer verfügte zwar über eine Mähmaschine, das Zusammenbinden der einzelnen Garben erfolgte jedoch mit der Hand. Zum Aufnehmen der Halme benutzte man eine Sichel, wie sie die zweite Frau von rechts in Händen hält. Wer heute die modernen Mähdrescher auf den Feldern beobachtet, mit welcher Schnelligkeit sie in einem Arbeitsgang ernten und dreschen, ahnt kaum noch, wieviel Mühe das in früheren Zeiten bereitete.

Das Dort Nennig

54. Diese um 1910 entstandene Abbildung zeigt links vorne den Schutzbau des römischen Mosaikfußbodens und einige Fundamentreste der römischen Villa. Rechts sieht man die Kirche St. Martin mit dem alten Kirchhof. 1910 wurde an anderer Stelle ein neuer Friedhof angelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kirchhof neben der Kirche eingeebnet und zur Gartenanlage umgestaltet. Im Hintergrund erkennt man jenseits des Moseltales die Hänge der Luxemburger Weinberge.

55. Der älteste kulturelle Verein in Nennig ist der Musikverein 'Concordia'. Das Gründungsjahr war 1911. Die ersten Proben fanden im Schloß Berg statt. Erster Dirigent war ein Herr Molitor aus RemichjLuxemburg. Später wurde der Verein von dem aktiven Mitglied Johann Sausy geleitet. Auf der Bank sitzend ist er der zweite Musiker von links. Die Aufnahme erfolgte 1911 auf dem Gelände der römischen Villa in Nennig.

56. Im oberen Teil der Aufnahme aus dem Jahre 1935 sieht man das Äußere der Pfarrkirche, die im sogenannten Scheunenstil gebaut ist. Der romanische Turm hat noch vier kleine Spitztürme. Im Turm selbst befindet sich eine sehr alte Glocke aus dem Jahre 1495. Das Innere des Gotteshauses zeigt einen neugotischen Hochaltar mit zwei Seitenaltären sowie eine reichverzierte Wand- und Deckenmalerei. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche fast völlig zerstört.

57. 'Deinem Heiland, deinem Lehrer' erklang es um die Jahrhundertwende in Perl bei der Fronleichnamsprozession. Die Prozession auf diesem Bild kommt auf ihrem traditionellen Weg durch das Dorf auch durch die Bergstraße, die in die Biringerstraße einmündet. Der Priester schreitet mit dem Allerheiligsten unter dem 'Himmel', der von vier Männern getragen wird. Die Fronleichnamsprozession hat ihre bestimmte Ordnung. Sämtliche Vereine des Ortes sind vertreten. Die Männer, die mit geschulterten Gewehren neben dem 'Himmel' gehen, sind Mitglieder des Kriegervereins. Die Trierer Straße ist reichlich geschmückt. Ganz oben vor dem Haus Gelz erkennt man einen der vier Altäre, an denen der Pfarrer mit der Monstranz den Segen gibt.

58. Panorama von Borg. Über den Dächern erkennt man in Ortsmitte die katholische Pfarrkirche. Um dem Feind keinen weithin sichtbaren Erkennungspunkt zu bieten, haben 1939 deutsche Soldaten die Kirche gesprengt. Nach Kriegsende wurde das Gotteshaus wieder aufgebaut. Das Kaufhaus 'Biewer' ist noch am selben Platz. Das Kriegerdenkmal, Erinnerungsstätte für die Gefallenen, zeigt das Bildnis des Ritters St. Georg, Schutzpatron der Soldaten, der nach der Legende den Drachen besiegte.

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