Gemeinde Perl in alten Ansichten

Gemeinde Perl in alten Ansichten

Auteur
:   Waldemar Bach
Gemeente
:   Perl, Gemeinde
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2895-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Gemeinde Perl in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

59. Der örtliche Musikverein - er nannte sich eigentlich 'Tettinger Unterhaltungsverein' entstand Ende der zwanziger Jahre. Dirigiert wurde der Verein von Herrn Scherer aus Nennig und Herrn Obertin aus RemichjLuxemburg. Vorsitzender war Matthias Peter. Auf dem Programm standen nicht nur Dorf- und Familienfeste, der Verein trat auch erfolgreich außerhalb von Tettingen auf. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs stellten die Musiker ihren Spielbetrieb ein.

Besch . Total.

/

60. Ein Bliek über die Gewann nach Besch. Diese Aufnahme entstand noch vor 1917. Verleger der Karte, die mit Feldpost im September 1917 an die Front geschickt wurde, war P. Schattel aus Nennig. An diesem Anblick hat sich bis heute wenig geändert. Rechts im Bild die Pfarrkirche von Besch, die der heiligen Margareta geweiht ist und erstmals 1140 als Besitz von St. Maximin genannt wurde.

61. Auf ein ganz besonderes Ereignis deutet die festlich geschmückte Fassade des Hauses 'Haver', Perl, im Jahre 1905 hin. Aus Zweigen gefertigte Girlanden, Kränze und eine Ehrenpforte gelten als Zeichen der Huldigung für den neu geweihten Priester Haver, der an diesem Tage seine erste heilige Messe, die Primiz, zelebriert. Der neben ihm stehende Herr mit Bart ist der Arzt Dr. Garske. Seit dem Jahre 1919 ist das Haus, in dem sich im vorigen Jahrhundert eine Zeitlang das Postamt befand, im Besitz der Familie Gelz. Später wurde die rechte Hausseite aufgrund einer Verbreiterung der Trierer Straße um eine Fensterfront verkleinert.

62. Dies ist eine alte Ansicht von der katholischen Pfarrkirche St. Martin in Nennig. Die Aufnahme ist besonders interessant, da sie noch den alten Kirchplatz zeigt. Im Vordergrund steht ein mannshoher, aus Holz gezimmerter Trog, der das von der 'Fels' kommende Wasser zu der unterhalb vom Berg gelegenen Rock'schen Mühle leitete und damit das Mühlenrad antrieb. Kirchgänger, die keinen Umweg machen wollten, mußten unter dem Wassertrog hindurchgehen. Rechts steht das Haus 'Pappa Ney'. Wie man sieht, führte zu jener Zeit um die Pfarrkirche herum eine Mauer. Damals - etwa 1899 - war der Kirchturm noch nicht gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist der Kirchplatz völlig verändert worden; er stellt heute einen freien Platz dar, der mit Bäumen bepflanzt ist.

63. Grußkarte aus dem Grenzort Eft, der erstmals um 1569 unter dem Namen 'Eifft' urkundlich erwähnt wurde. Der obere Teil zeigt eine Gesamtansicht von Eft. Links unten steht ein Zollhaus im damals üblichen Stil, rechts unten die Dorfkirche mit Kriegerdenkmal davor. Die Postkarte ist um 1935 bei Foto-Greineisen, Beseh, erschienen.

64. 'Ehre Ihrem Andenken' lautete die Inschrift am Denkmal St. Georg vor der Pfarrkirche in Besch (Bild oben). Das Ehrenmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges wurde Anfang der zwanziger Jahre unter großer Anteilnahme der Dorfbewohner eingeweiht, Anfang der sechziger Jahre wurde der Treppenaufgang zur Kirche neu hergerichtet. Das Mahnmal, das im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde, mußte seinen Platz räumen. Heute steht der renovierungsbedürftige Rest des Kriegerdenkmals seitlich an der Kirchhofsmauer.

Links im Bild von der Denkmalseinweihung ist das Gasthaus Rock mit eigener Schnapsbrennerei.

..

~ , .

6mb aus Perl.

BahnhoL ?

. ..

65. Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Perl um 1910. Als Grenzbahnhof zu Frankreich hatte der Bahnhof eine besondere Rolle in der Eisenbahnentwicklung der Gemeinde Perl übernommen. In den zwanziger Jahren mußte zur Bewältigung des Verkehrs ein eigener Zollbahnhof mit umfangreichen Gleisanlagen gebaut werden. Eröffnung dieses Bahnhofs war am 1. Oktober 1926. Neben den Gleisen steht in der damals typischen Dienstkleidung der Bahnhofsvorsteher mit weiteren Beamten. In dem kleinen Anbau links vom Hauptgebäude war das Stellwerk untergebracht. Zu sehen sind weiter der Mittelbahnsteig und der Außenbahnsteig am Empfangsgebäude mit den Gleisen 1 und 2. Im Jahre 192 7 entstand ein neues Bahnhofsgebäude.

fiod1wa~s~r 'zwlsci;e'n' R~micl1 a. d. mosel & Station nen'nig,

. . am 12. november 1910 .

66. Beim Betrachten dieses Hochwasserbildes kann man erahnen, welche großen Schäden die Mosel am 12. November 1910 angerichtet hatte. Die Bewohner der hier gezeigten Häuser in Nennig mußten die Erdgeschosse räumen. Einziges Transportmittel war der Kahn, um die Eingeschlossenen mit dem Nötigen zu versorgen. Der Zugang zu Remich/ Luxemburg war während dieser Zeit unterbrochen. Nach dem Hochwasser waren mehrere Tage für Aufräumungsarbeiten notwendig. Schlamm und angeschwemmter Unrat mußten entfernt werden.

Kapelle Kesslingen

PfJrtei berlcukeu .13c:'. T tiet. Krei aarbur

67. Die Kapelle Kesslingen hat als Altar einen römischen Inschriftenstein, der die besterhaltene der fünf im Kreisgebiet gefundenen Grabinschriften trägt. Forseher kamen zu folgender Textdeutung: Fûr Publius Sincorius Dubitatus und Memoralia Sacrilla, ihre verstorbenen Eltern (machten das Grab) Dubitatius Mensor und Dubitatius Moratus, und auch filr sich, zu Lebzeiten. Die Kapelle steht unter Denkmalschutz und ist eine historische Besonderheit auf dem Gau. Die Kapelle von Kesslingen, früher zur Pfarrei Kirf gehörend, wird erstmals 1569 erwähnt.

M. Braun, KoloniaJwarenhdlg., Beseh.

68. Metzer Straße in Besch um 1918. Bevor Besch's Straßen neue Namen bekamen, nannte sich dieser Teil 'Hauptstraße'. Sie war zu dieser Zeit noch nicht befestigt. Die Kolonialwarenhandlung Braun, der auch eine Bäckerei angehörte, trug dazu bei, daß die Bescher Bevölkerung versorgt wurde. Heute wird dieses Gebäude nur noch als Wohnhaus genutzt.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek