Gemeinde Perl in alten Ansichten

Gemeinde Perl in alten Ansichten

Auteur
:   Waldemar Bach
Gemeente
:   Perl, Gemeinde
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2895-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gemeinde Perl in alten Ansichten'

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69. Waschtag am Brunnen in Oberperl, wo heute das Feuerwehrgerätehaus steht. Gewaschen wurde gewöhnlich nur wenige Male im Monat, dafür aber dann den ganzen Tag lang. Als Waschmittel dienten hauptsächlich Schmierseife und Soda. Die einzelnen Wäschestücke wurden auf dem Waschbrett mit der Wurzelbürste 'abgerubbelt' und anschließend gespült. Anders als heute kannte man keine großen Unterschiede in der Behandlung der verschiedenen Wäschestücke, vielmehr wurde alle Weiß- und Buntwäsche auf die gleiche Art gewaschen.

70. Die dreiteilige Postkarte aus dem Jahre 1910 zeigt im unteren Teil den Bahnhof Nennig mit dem Stellwerk. Rechts oben ist der große und bekannte römische Mosaikfußboden dargestellt, links die Gaststätte von Nikolaus Fischer, der auch einen Baumaterialienhandel betrieb. Durch bauliche Veränderungen wurde letztgenanntes Gebäude in den fünfziger Jahren zum Textilhaus.

71. Zur Pflege der Geselligkeit gab es auch in früheren Jahren Vereine, die Tanz-, Musikund Theatervorstellungen durchführten. So wie diese Laienspielschar auf dem Waldfest 1932 in Tettingen, wo man das Stück 'Des Räuber's Bekehrung' aufführte. Um die Vorstellung möglichst wirkungsvoll zu gestalten, wurden sogar Pferde in das Geschehen mit einbezogen. So mancher Tettinger Einwohner wird sich auf diesem Bilde wiederentdecken.

PERL (rîoset) Zottemt. Apacherstra8e

72. Nach dem Wiener Kongreß 1814/15 wurde Perl als Grenzort Sitz des Zollamtes. Das erste Zollamt war zunächst im ehemaligen Gerichtsgebäude untergebracht. 1918 wurde an der Apacher Straße in der Nähe des Amtsgerichts ein neues Zollamt gebaut. Im oberen Stockwerk des Gebäudes waren für die Zöllner Dienstwohnungen eingerichtet. Nach 1945 wurde das Zollamt an die Bundesstraße 419 verlegt, wo bis heute die Zollabfertigung erfolgt.

73. Gauturnfest Anfang der dreißiger Jahre in Saarburg. Die nachstehend genannten Leichtathleten des Turnvereins Nennig nahmen mit Erfolg daran teil; auf dem Bild von links nach rechts: Miehels Johann, Boden Peter, Schlöder Peter, Gerardy Johann, Stoller Nikolaus, Hippert Johann-Peter, Kockelmann Martin, Fischer Nikolaus, Schlöder Fritz und Miehels Otto. Neben der Leichtathletik gab es in dem etwa 1927 gegründeten Verein die Sparten Schwimmen und Turnen. Die rund 40 aktiven Mitglieder bestritten sportliche Wettkämpfe auch bei größeren Veranstaltungen, wie beispielsweise bei den vorerwähnten Gauturnfesten und Kreisjugendspielen, wo sie.hohe Auszeichnungen errangen.

74. Moselpartie in Beseh. Offensichtlich unternimmt Herr Gloden aus Luxemburg mit dem Kahn eine Moselfahrt. Bescher Kinder schauen vom Ufer aus zu. Die Kahnfahrt, etwa im Sommer 1930, ist noch ohne größeren Wellengang möglich, weil Kanalisierung der Mosel und Schiffsverkehr erst später folgen. Besch liegt mit dem Ortsrand direkt an der Mosel, ein Umstand, der den Kindern in Sommer viel Freude bringt, der aber bei Hochwasser unangenehme Folgen für die Anrainer hat.

75. Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen, sei vermerkt, daß im Gebäude links mit Treppenaufgang in der Bergstraße die frühere Bürgermeisterei Perl ihren Sitz hatte, während die alte Schule gegenüber auf diesem Bild von 1922 nicht zu sehen ist. Eine Mädchenklasse hat gerade Pause und spielt unter Aufsicht der Lehrerin auf der Straße, da es keinen eigenen Schulhof gibt. Als Ausdruck damaliger Erziehung geht es auch hierbei gesittet zu. Alle Kinder tragen die übliche Kleiderschürze.

76. Perler Kegelklub. Wie das Bild vom 10. Juli 1900 beweist, erfreute sich schon damals diese Art von Freizeitvergnügen großer Beliebtheit, vor allem bei den Männern reiferen Jahrgangs. Die Perier Kegler halten auf diesem Foto ein Bierglas in der Hand, wohl um zu zeigen, daß man sich an den Übungsabenden auch einen Trunk genehmigte. Der Herr links im Bild mit der gerade in Mode gekommenen 'Kreissäge' (Strohhut) und dem auf die Nase geklemmten 'Zwicker' war dem Vernehmen nach Bürgermeister Schneemann aus Perl. Es ist anzunehmen, daß diesem Klub noch weitere Honoratioren des Ortes angehörten.

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