Gemeinde Stockheim in alten Ansichten

Gemeinde Stockheim in alten Ansichten

Auteur
:   Gerd Fleischmann
Gemeente
:   Gemeinde Stockheim
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6574-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gemeinde Stockheim in alten Ansichten'

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69 Die 'Soziale Frage der Gegenwart' war der Anlaß zur Gründung eines katholischen Arbeitervereins in Haßlach im Iahre 1 928 . Michael Detsch und Franz Detsch hatten die Gründungsversammlung am 5. Februar einberufen. 24 Mitglieder traten spontan der Vereinigung bei. Erster Präses der KAB Haßlach war pfarrer Einberger aus N eukenroth. Bereits am 29. Juni 1930 konnte eine Standarte angeschafft werden (unser Bild) . In der Folgezeit standen Theateraufführungen, deren Erlös für die ausgesteuerten Arbeitslosen Verwendung fand, auf dem Vereinsprogramm. Rechts im Bild

Vorsitzender und Bürgermeister Franz Detsch sowie Hans Blinzler, Hans Kestel, Michael Förtsch, Andreas Förtsch, Paul Herrmann,

Georg Herrmann, Nikolaus Detsch, Michael Zeiler, Hans Wolfring , Alois Wolfring, RudolfDetsch, Nikolaus Fehn, Andreas Kestel,

Franz Xaver Doppel, Betty Welscher, Hans Welscher, Georg Müller und Michael Förtsch.

70 Das Rittergut Haßlach wird zum ersten Mal 1307 erwähnt. Doch schon lange vorher erfolgte eine Besiedelung im gleichnamigen Tal. Einige Häuser scharten sich um die Befestigungsanlage. 1 750 zählte das Dorf gerade mal 17 Anwesen, 18 11 lebten nur 16 Familien in Haßlach. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg explodierte förmlich der Ort. Um die Jahrhundertwende prägten kleine, aber feine Häuser das Ortsbild. Unser Foto zeigt das 'Herrmanns-Haus' Nr. 1

im Iahre 1912. Hinter dem Staketenzaun befand sich ein Gemüsegarten, der die schmale Kost aufbessern half.

71 Daß es auch schwierige Zeiten für die Haßlacher gab, beweist das Foto aus dem Iahre 1915. Damals war man gezwungen, die spärlichen Einnahmen durch Korbstrickerei oder

- flechterei aufzubessern. Gearbeitet wurde im Saal Detsch. Untere Reihe von links: Nikolaus Detsch, Georg Doppel, Adam Reif junior und Georg Möckel. Zweite Reihe von links:

Michael Hopfenmüller, Frl. Ludwig (Neukenroth), Christine Reif, Kuni Detsch, Elisabeth Fugmann, Maria Herrmann, Sophie Fleischmann, Maria Wolfring und Kuni Müller. Dritte Reihe: Hans Eckert, Franz Schneider, Iohann

Fug, Maria Möckel, Iohann Fehn, Adam Reif, Hans Engelhardt (Steinberg) , Rosa Fleischmann, Sophie Herrmann, H. Ludwig (Ne ukenroth), Babette Reif, H. Schmidt (Pressig) , H.

(Haig), Lorenz Detsch, Edwin Schwämmlein (Burggrub ), Iohann Kestel (Reitsch), Josef Zinner, Baptist Lieb und letzte Person unbekannt.

Thoma und Georg Fleischmann. Obere Reihe: Albert Bergmann (Burggrub ), zweite Person unbekannt, HansWich (Glosberg),August Schwämmlein (Burggrub), Michael Kopp

72 Die Verwirklichung eines Kirchenbaues im damals 600 Einwohner zählenden Ortsteil Haßlach von 1 976 bis 1978 war schon eine beachtliche Leistung. Kirchenbauverein, Geistlicher Rat Karl Vollmer und die Bürgerschaft arbeiteten zielstrebig Hand in Hand.Am 18.Juni 1978 war es soweit: Weihbischof Dr. Martin Wies end weihte das Gotteshaus - vom Kronacher Architekten Baptist Detsch geplant feierlich ein. Der Gesangverein 'Liederkranz' Haig umrahmte den Festakt. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg war in Haßlach ein Kapellenbauverein gegründet worden. Durch die

Kriegsereignisse und durch die Währungsreform 1948 gingen jedoch Idee und Geld unter, bis im Iahre

1 967 eine neue Generation den Kirchenbauverein ins Leben rief.

KATH. KIRCHE HASSLACH b KRON

Wolfersdorf

73 In den Annalen von Wolfersdorf wird bereits 1507 von einer Mühle berichtet. 1646 brennt die Mahl- und Schneidmühle ab. Sie wird wieder aufgebaut und dient den Dorfbewohnern viele Iahre als wichtige Einnahmequelle. 1907 vollzog sich ein einschneidender Wandel: Anstatt der Mühlräder arbeiteten Turbinen. Der Grund: die Stockheimer Glasfabrik benötigte Kraftstrom für ihre umfangreiche Produktion. Die gesamte Anlage (unser Bild von 1910) bot damals Glasmachern Obdach und Unterkunft. Das Kraftwerk in Wolfersdorf

leitete etliche Iahre Georg Martin. Später entstand daraus ein Holz- und Sägewerk unter der Leitung von Iohann Hofmann aus Burggrub.

74 Zu allen Zeiten spielte die Landwirtschaft in dem 200 Einwohner zählenden Wolfersdorf eine große Rolle. Der angrenzende Wald bot ebenfalls eine wichtige Einnahmequelle. 1935 entstand dieser interessante Schnappschuß beim traditionellen Erntedankfest. Die Wolfersdorfer waren damals zum Stockheimer Bahnhof mit ihren landwirtschaftlichen Gerätschaften marschiert. Zu sehen sind auf dem Foto (von links) Baptist Günther, Gretel Lang, Michael Buckreuß, Franz Renk, Fritz Beetz, Iohann Böhnlein, Margareta Gerber, Katharina Buckreuß, Margare te Roth (Zapf), Gretel Beetz, Michael Lang (späterer Bürgermeister) und Pankraz Eidloth.

75 Erstmals wird Wolfersdorf 1 279 erwähnt. Zu dieser Zeit war dieses typische Runddorf am Größaubach im Besitz des Klosters Langheim, bestehend aus acht Gütern. Wie poetisch klang der Name Wolframsdorf von Rothaha. Mit dem Verkauf von Besitzungen des Klosters Langheim kam 1388 das damalige Wolframsdorf an das Hochstift Bamberg, bei dem es bis zur Säkularisation blieb. Am 3 1 . Dezember 1971 hatten die Wolfersdorfer ihre Selbständigkeit aufgegeben. Die Eingliederung nach Stockheim erfolgte am 1. Ianuar 1972. Unser Bild zeigt ein altes, verschiefertes Bauernhaus von Wolfersdorf um 1 9 15 in Blockbauweise.

76 Als im April 1945 die Haßlachbrücke vorWolfersdorfkurz vor Kriegsende sinnlos zerstört wurde, um den Einmarsch der Amerikaner zu stoppen, mußten die Wolfersdorfer bis zu Wiedereröffnung 1952 warten. Damals verschlang das Vorhaben unter der Leitung von Bürgermeister Michael Lang ganze 37 000 Mark. Die kirchliche Weihe vollzog pfarrverweser Körner aus Neukenroth. Noch 1867 wurde an dieser Brücke, die ja vor allem für den Bergbau wichtig war, Zoll erhoben. So verlangte man von einem Fuhrwerk mit zwei pferden sechs Kreuzer. Vom Brückenzoll befreit war dagegen die königliche Hofhaltung.

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