Gengenbach in alten Ansichten Band 2

Gengenbach in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Julius Roschach
Gemeente
:   Gengenbach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6280-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gengenbach in alten Ansichten Band 2'

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9 Der Obertorturm von der Stadtseite her gesehen. Er wurde im 13. Iahrhundert im Zuge der Stadtbefestigung erbaut und erfuhr im Lauf der [ahrhunderte mehrfache bauliche Änderungen. Vor dem großen Stadtbrand trug er eine sogenannte Glockenlaterne und Glocke. Zeitweise wurde irn Innern ein Gefängnis unterhalten. Die Südseite des Turmes zeigt eine Sonnenuhr, wie sie vor 1905 zu sehen war. Ursprünglich diente sie nicht nur der Zierde, sondern vor allen Dingen der Einstellung der in der Stadt vorhandenen mechanischen Uhren.

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10 Der Prälatenturm mit Prälatengarten. Ursprünglich zusammen mit der gesamten Stadtbefestigung wurde der Turm im 14. [ahrhundert errichtet. Im Dreißigjährigen Krieg 1643 erheblich zerstört, wurde derTurm unter Reichsabt Rischer 1 743 wiederaufgebaut und ein weiteres Stockwerk aufgesetzt. Er diente fortan als Sommerhaus der Äbte der Reichsabtei. Das Innere des Erdegeschosses, als Kapelle bestimmt, erhielt als Wandschmuck ein Bewurfvorsatz von unzähligen kleinen Steinen. Im Plafond ein prächtiger Einsatz, das Auge Gottes darstellend. Im ersten Obergeschoß befinden sich Fresken mit Landschaftsbilder. Im dritten Obergeschoß mit

bemalter Kuppeldecke befand sich das Abtszimmer. Eine im Erdgeschoß eingemauerte Inschrift besagt: 'ANNO DOMINI MCCC LXXX III KAL MAY (12. Mai 1383) incept est circuirt,' Sie weist auf den Beginn der erweiterten Stadtbefestigung.

11 Nachdem beim Hochwasser 1886 die bisherige Holzbrücke über die Kinzig zerstört wurde, erbaute man um 1900 eine Eisengitterbrûcke. Gleichzeitig wurde die auf der Stadtseite befindliche Brückenkapelle, in der sich ein Kruzifix aus Philipp Winterhalters Bildhauerwerkstatt in Gengenbach befand, abgebaut und Iahre später an jetziger Stelle wieder aufgebaut, Diese Eisengitterbrücke fand bei Kriegsende 1945 durch Sprengung ein Ende. Heute befindet sich an dieser Stelle eine Stahlbetonstraßenbrücke.

12 Bliek in die Engelgasse, früher sogenannte Hintere Gasse, dann Judengasse benannt. Um 1870 wurde sie in Engelgasse umbenannt in Erinnerung an das frühere in der Gasse vorhandene Klostergasthaus 'Zum Engel' . in dem die Reichsabtei ihre weltlichen Gäste unterbrachte. Die Engelgasse ist ein Schmuckstûck der unter Denkmalschutz stehende Altstadt, mit zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkhäusern.

13 Die Parkanlage in der sogenannten Schneckenmatte, die vom Haigerachbach durchflossen wird, im [ahr 1912. Zuvor befanden sich hier Kleingärten, nachdem der hier vorhandene Festungsgraben um 1800 aufgefüllt und nochmals 1911 mit Erdaushub vom Neubau des städtischen Kindergarten in der SchwedenstraBe aufgefüllt wurde. Im Hintergrund links der Südflügel der ehemaligen Benediktiner Reichsabtei, anschließend Kireliturm und die Kirche St. Marien.

14 Teil der Zwingermauer mit dem Stadtbach, der durch den Zwinger fließt, Zwischen der Zwingermauer (äußere Stadtmauer) und der großen Stadtmauer befand sich das Zwingergelände, das zu K.riegszeiten durch den Stadtbach überflutet werden konnte und in Friedenszeiten zu Festspiele und Lustwandeln benutzt wurde.

15 Gasse arn Gänsbühl, dem ältesten Stadtteil der Reichsstadt Gengenbach. Hier wurden die ersten weltlichen Siedler der Benediktiner Reichsabtei untergebracht. Im Hintergrund der Schwedenturm, der nach der Gasse hin offen war. Daneben das Färberhaus, das 1747 erbaut wurde, nachdem nach dem großen Stadtbrand 1689 gestattet wurde direkt an die Stadtmauer anzubauen.

16 Das Bürgerschulgebäude, das 1890 auf den Mauern der ehemaligen Klosterkellerei errichtet wurde. Im Ersten Weltkrieg diente dieses Gebäude als Kaserne des Res. Inf Regiment 470, dessen Exerzierplatz und Schießstand sich im Ziegelwald befanden. Die Bürgerschule war vierklassig, das heißt vom 5. bis 8. Schuljahr, in der auch die Fremdsprachen Französisch und Englisch gelehrt wurden, und den Übergang in die damalige Oberrealschule in Offenburg ermöglichte.

17 Laufbrunnen in derViktor-Kretz-Straße um 1880. Ursprünglich wurde die Wasserversorgung für die Bevölkerung mirtels öffentlichen Tiefbrunnen (das Wasser wurde mit Eimer an der Seilrolle geschöpft) ermöglicht. Aus hygienischen Gründen wurden um 1820 diese Brunnen in Pumpbrunnen umgebaut, Neben den Pumpbrunnen gab es in der Stadt drei sogenannte Laufbrunnen. Letzere und sämtliche Pumpbrunnen in den Gassen und Straßen der Stadt wurden zugeschüttet, nachdem die zentrale Wasserversorgung anfangs des 20. Jahrhunderts in Betrieb genommen wurde. Sie wurden 1 9 79/80 wieder freigelegt.

18 Das Kriegerdenkmal zurn Andenken an die im Deutsch/Französischen Krieg ] 870/71 gefallenen Soldaten des Ktrchspicls Gengenbach wurde ursprünglich 1872 im Klosterhof errichtet und eingeweiht. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhob sich die Frage nach einem Denkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Diese Gedenkstätte, auch für die Toten von 1870/71, wurde auf der sogenannten Stirn am Bergle 1960 errichtet. Danach wurde das Denkmal 1 870/7 1 auf den städtischen Friedhof verbracht.

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