Genthin in alten Ansichten

Genthin in alten Ansichten

Auteur
:   J. Kreutzmann
Gemeente
:   Genthin
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5475-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Genthin in alten Ansichten'

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19. Der Elbe-Havel-Kanal mit der Genthiner Brücke. Er wurde 1743-1746 unter Leitung Friedrichs II. als Plauer Kanal errichtet. Er verkürzte die Strecke Berlin-Magdeburg um 150 km. Die Bezeichnung Mittellandkanal stammt von 1920, als die Regierung umfangreiche Wasserbauarbeiten beschloß, deren Kern der Mittellandkanal war. Nach Abschluß der Arbeiten 1938 setzte sich die Bezeichnung Elbe-Havel-Kanal durch.

20. Die Genthiner Brücke, 1926 erbaut, ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der ehemaligen Reichsstraße 1, sie verbindet auch den Ortsteil Altenplatow mit der Stadt Genthin. In den letzten Kriegstagen gesprengt, wurde sie in den Jahren 1950/51 neu errichtet. Links im Vordergrund ein Teil des Gutsparks von Pieschel, der heute als Stadtpark genutzt wird.

21. Das Waschmittelwerk der Henkel GmbH Düsseldorf um 1925. In den Jahren 19211923 entstand das bis dahin größte Tochterunternehmen Henkels in Genthin. Durch seine gute Lage, Wasserstraße und Bahnverbindung war es vorrangig für die Versorgung Ost- und Mitteldeutschlands gedacht. Im Vordergrund der Haupteingang, im Hintergrund die Hauptpackerei und das Kraftwerk, das auch die Stadt Genthin mit Strom versorgte. Links im Bauzustand die Ata-Packerei,

22. Bau der Henkel-Brücke. Ursprünglich als Träger für Versorgungsleitungen gedacht, wurde sie später mit einem Bohlenbelag versehen und war für Fußgänger benutzbar. Die Brücke wurde an Land montiert, eingefahren und auf die Lager abgesetzt. Sie wurde bei Kriegsende nicht gesprengt, da man vorher den Belag entfernte. Im Hintergrund die Ziegelei Güldenpfennig, deren Gebäude heute noch teilweise erhalten sind.

23. Ein Schleppverband auf dem Mittellandkanal. Schiffswerften und Partikulierschiffer bestimmten lange Zeit das wirtschaftliche Profil der Stadt. Die Schleppschiffahrt verkörpert noch ein Hauch von 'Rornantik'. Diese personalintensive Transporttechnologie wird heute nicht mehr angewandt. Schubschiffahrt und Motorgüterschiffe bestimmen das Bild dieser vielbefahrenen Wasserstraße. Die alten Schiffertraditionen jedoch pflegt der Schifferverein Altenplatow.

La nd r a t s a m t.

·Senthin.

Bra n den bur ger s tra s se - Ca r 0 w e r s tra s s e.

24. Die Brandenburger Straße um 1912. Das Landratsamt wurde 1792 als Hafermagazin für die preußische Armee an der damaligen Heerstraße vor dem Brandenburger Tor errichtet. Im Juni 1856 wird es an die Kreisverwaltung verkauft. Das letzte Haus auf der linken Seite ist das Geburtshaus des späteren Generalfeldmarschalls Walter Model. Er, der ein Opfer seiner Zeit wurde, wählte im April des Jahres 1945 den Freitod.

25. Genthin 1932, Festtagsstimmung in der Stadt. Generalfeldmarschall von Mackensen fährt nach der Abnahme des Appels der Genthiner Kriegervereine auf dem Marktplatz durch die Brandenburger Straße. Der Grund seines Besuches war die Einweihung des Kriegerdenkmals für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Rechts im Bild jedem Genthiner, damals wie heute, ein Begriff: die Drogerie Pfundt.

26. Am 15. November 1920 beschließen die Stadtverordneten der Stadt Genthin und die Gemeindevertreter der Gemeinde Altenplatow die Eingemeindung der Gemeinde AItenplatow in die Stadt Genthin. Bis zur preußischen Städtereform unterstand Genthin als Mediatstadt dem königlichen Amt Altenplatow. Durch die Eiugemeindung steigt die Einwohnerzahl auf über 10 000 Einwohner an,

27. Genthin-A, Bliek von Hagenbrücke auf den Altarm des ehemaligen Plauer Kanals. Als im Oktober 1926 die Bauarbeiten am Elbe-Havel-Kanal ausgeführt waren, zählte darunter auch die 4,6 km lange neue Kanalstrecke im Osten der Stadt. Dadurch sank der AJtenplatower Kanal rasch zur Bedeutungslosigkeit herab. Er wurde nur noch als Liegeplatz von den hier ansässigen Schiffern benutzt, und als Badegelegenheit. Im Hintergrund der Turm der 1904 errichteten evangelischen Kirche Altenplatow.

28. Luftaufnahme des Rittergutes von Pieschel in Altenplatow. Im Jahre 1808 gründete der Magdeburger Kaufmann Pieschel eine Zichorienfabrik. Später folgen eine Ölmühle und Bleischrotgießerei. Diese Anlagen bildeten den Grundstein für die industrielle Entwicklung der Stadt. 1885 wird auf dem Gelände die Produktion eingestellt, die Anlagen werden Bestandteil des von Pieschel gegründeten Rittergutes.

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