Genthin in alten Ansichten

Genthin in alten Ansichten

Auteur
:   J. Kreutzmann
Gemeente
:   Genthin
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5475-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Genthin in alten Ansichten'

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Gruss aus Genthin, ~ e % iJ!

MützeJstrasse.

59. Im Juli 1927 beschließt der Kreisausschuß den Kauf des Hauses Mützelstraße 22. Damit erhält das Kreis- und Stadtmuseum sein heutiges Domizil. Vorläufer des Museums war der im Mai 1885 gegründete Verein der Altertumsfreunde, die im ehemaligen Progymnasium ein kleines Museum einrichteten.

60. Albert Winning's Restaurant in der Ziegeleistraße 8. Die im Grünen gelegene Gaststätte wurde von den Genthinern bei schönern Wetter an Wochenenden oft besucht um hier Ruhe und Abwechslung vom Alltag zu finden.

61. Genthiner Straßenansicht mit dem Reichs- und Stadtwappen. Das Stadtwappen zeigt die Jungfrau Maria mit Krone und dem Kind auf dem Arm. Sie ist die Schutzpatronin der Stadt. Das Motiv geht auf die Zeit zurück, als Genthin unter der Verwaltung des Erzbistums Magdeburg stand, bis 4. Juni 1680.

62. Der Gasthof 'Zur Reichspost' in dem Teil der Parchenstraße, der heute Brandenburger Straße heißt, In der Parchenstraße war im vorigen Jahrhundert, als die Post noch mit der Postkutsche betrieben wurde, die Poststation untergebracht. Das niedrige Gebäude auf der linken Seite der Ansicht war von 1846 bis 1852 Posthaus der Stadt Genthin. Als die Aufnahme 1906 entstand, befand sich die Post schon in dem neuerbauten Gebäude in der Poststraße und die Bahn hatte den Posttransport übernommen.

Grosse Schuslrasse.

63. Im August 1733 kaufte der Magistrat das Gelände 'Auf der Worth', zum Zwecke der Stadterweiterung. Der Straßenname deutet es an, in der Gegend war die erste Genthiner Schule angesiedelt. Als deren Kapazität nicht mehr ausreichte, wurden mehrere Schulbauten - die Kinder waren nach Geschlechtern getrennt - errichtet. Am 10. Oktober 1896 übergab der Bauleiter auf einem Festakt symbolisch der Schulaufsichtsbehörde den Schlüssel. Nach Hochrufen auf den Kaiser, Gesang und Gebeten ergriffen die Mädchen von den Räumlichkeiten Besitz.

64. Ziegel fertig zum Versand per Schiff am Plauer Kanal. Um 1880 erreichte die Ziegeleiindustrie mit rund 132 Betrieben ihren Höhepunkt im Gebiet Jerichow Il., zu dem die Stadt Genthin gehörte. Hauptabnehmer waren außer der Umgebung die Städte Magdeburg und Berlin.

Parchenstrasse.

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65. Bereits 1819 erfolgte die Fertigstellung der 'Kunststraße' nach Magdeburg, deren Bestandteil die spätere Parchenstraße wurde. Unweit des Bildanfanges, nicht mehr sichtbar, stand früher das 1697 errichtete Parehen-Tor. Im Juli 1818 stellte der Genthiner Bürger und Corpsjäger August Petsch an den Magistrat den Antrag vor dem Tor ein Etablissement mit Gasthof zu errichten, das 1819 eröffnet wurde.

66. Die Ziegelei Güldenpfennig - auf der linken Seite des Bildes - am Plaueschen Kanal. Die Güldenpfennigs waren eine von mehreren Genthiner Familien, die schon lange in der Ziegelherstellung tätig waren. Bereits 1837 läßt Christian Güldenpfennig am Nordufer des Kanals eine Ziegelei und Kalkbrennerei errichten. Sein Sohn Julius Güldenpfennig erbaut 1868 vor dem Mühlentor eine Kalkbrennerei mit zwei Kalköfen von 200 und 100 hl Fassungsvermögen.

67. Das Schützenfest 1933 ist vorüber, der Schützenkönig ermittelt. Nach Abschluß des traditionellen Königsschießens stellt sich die Gilde dem Fotografen für ein Erinnerungsfoto.

68. Der Kavallerieverein reitet durch die Brandenburger Straße, anläßlich der Einweihung des Kriegerdenkmals durch Generalfeldmarschall von Mackensen 1932. Da Genthin in einer ländlichen Gegend lag, dienten relativ viele bei berittenen Einheiten. Die Kavallerie hatte jedoch schon im Ersten Weltkrieg ihre Bedeutung verloren; geblieben ist die Erinnerung an die Dienstzeit und die bunten Uniformen. Im Vordergrund Ulanen, die Lanzenflaggen sind entfaltet, dahinter Husaren.

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