Genthin in alten Ansichten

Genthin in alten Ansichten

Auteur
:   J. Kreutzmann
Gemeente
:   Genthin
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5475-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Genthin in alten Ansichten'

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69. Die Brandenburger Straße/Ecke Kleine Schulstraße. Als am 3. September 1907 in dem Schütteschen Haus - Gebäude mit der Laterne, auf der rechten Seite des Bildes ein Brand ausbricht, beschließt die Stadtverwaltung das Gebäude nicht mehr aufzubauen. Der Durchbruch wird genutzt um 1910 die Bahnhofstraße als direkte Verbindung von der Innenstadt zum Bahnhof anzulegen.

70. Die Genthiner Post wechselte während ihres Bestehens mehrmals die Gebäude. Teilweise waren die Räumlichkeiten zu klein bzw. die Mieten für die Grundstücke zu hoch. Am 1. Oktober 1893 lief der gültige Mietvertrag für das genutzte Gebäude ab. Die Postverwaltung schloß mit dem Hofmaurermeister Siebert einen Bauvertrag ab über die Errichtung eines neuen Postgebäudes - linke Seite des Bildes, zweites Gebäude - das am 30. September 1894 seiner Bestimmung übergeben wurde. Das im Stil des Historismus errichtete Gebäude wurde aus roten Klinkersteinen gebaut.

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71. Das ehemalige Lindenbergsche Haus am Kirchplatz, rechts neben dem Rathaus, hat eine wechselvolle Geschichte. Der Magistrat erwarb 1850 das Wohnhaus vom ehemaligen Justizamtmann Lindenberg, der im Zuge der 1848-Ereignisse die Einwohner Genthins zur Steuerverweigerung aufrief. Er wurde 1849 seines Amtes enthoben und wanderte nach den USA aus. In dem Gebäude wurden 1851 zunächst das Rathaus und die Stadtsparkasse untergebracht. Heute beherbergt das Gebäude das Standesamt und Räumlichkeiten der Stadtverwaltung.

72. Am 4. September 1926 wurde die 62 m lange und 5,20 m breite Brücke dem Verkehr übergeben. Sie wurde nach dem Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck benannt, der 1815 in Schönhausen, Kreis Jerichow Il., geboren wurde. Auf Beschluß des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung, wurde Bismarck am 1. April 1872 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Genthin verliehen. Die Brücke war Bestandteil der legendären Reichsstraße 1, die von Köln nach Königsberg führte,

73. Das Genthiner Amtsgericht am Markt. Bereits seit 1737 gab es in der Stadt ein Gericht, das mit einem ständigen Richter besetzt ist. Es hatte seine Räumlichkeiten im Rathaus. Bis 1805 befand sich gegenüber dem Rathaus der Schandpfahl, wo die 'kleinen Täter' zur Schau gestellt wurden. Auf der Rückseite des Gebäudes, in der LindenstraBe, befand sich das bereits 1830 errichtete Justizgefängnis, das 1853 erweitert wurde. Dieses lag im sogenannten Bullenwinkel. Der Name stammt aus der Zeit, als in Genthin noch Viehmärkte abgehalten wurden; die Bauern banden hier ihr Vieh an. Eine Legende besagt, der Volksmund benannte die Gegend nach dem Gefängnis und dessen Wärtern.

74. Fabrikantenwohnhaus in der Parchenstraße. Die Ziegeleiindustrie hatte um die Jahrhundertwende eine gute Auftragslage. Viele Unternehmer ließen sich in dieser Zeit ihre Häuser im Stil des Historismus, als Ausdruck ihrer guten wirtschaftlichen Lage, errichten. Die Parchenstraße war auf Grund ihrer zentralen Lage ein bevorzugter Bauplatz. Gepflegte Vorgärten und der Baustil gaben der Straße ihr besonderes Aussehen.

75. Mündung des Baches, Parchener Bach, in den Elbe-Havel-Kanal, Der Parchener Bach dient zur Entwässerung des Fiener Bruches. Die Melioration des Bruches geht auf eine Initiative Friedrichs n. zurück. Neben der Landgewinnung stand die Gewinnung von Torf als Brennmaterial für die königliche Salzfaktorei in Schönebeck im Vordergrund. Gleichzeitig wurde dadurch der Wasserstand im Plauer Kanal stabilisiert. Die Leitung der Arbeiten erfolgte teilweise unter Aufsicht von Niederländern, die zu [ener Zeit führend auf dem Gebiet des Wasserbaues waren.

76. Der Treidelweg und Einrichtungen des preußischen Wasserstraßenamtes am Mittellandkanal. Mit der Motorisierung der Binnenschiffahrt wurde das Treideln der Kähne überflüssig. Der Weg blieb den Genthinern in seinem Ursprung erhalten und dient ihnen, bereits zu dieser Zeit, um 1930, als Spazierweg ins Grüne. Der Kanal war vom Anfang seines Bestehens eine Wasserstraße erster Ordnung. Das Wasserstraßenamt als Aufsichtsbehörde war für die technischen und schiffahrtspolizeilichen Vorschriften und deren Einhaltung verantwortlich.

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