Germersheim in alten Ansichten

Germersheim in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Raithel und Ludwig Hans
Gemeente
:   Germersheim
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4862-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Germersheim in alten Ansichten'

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29. Noch unbefestigt war die Hauptstraße, deren unteren Teil diese Ansicht mit Blickrichtung auf die Donnersgasse zeigt. Vor dem großen unbebauten Grundstück im Vordergrund, einem Garten, der zu dem in der Nähe gelegenen Haus Klee gehörte, sind der Militärholzhof und dahinter ein Seitenflügel des Ludwigstores zu erkennen.

30. Von Wohlstand und Bürgersinn kündete dieses für damalige Verhältnisse repräsentative Wohnhaus in der Hauptstraße, dessen Fassade mit Ornamenten der Gründerzeit geschmückt wurde und das bis heute auch dieses Aussehen bewahrt hat. Ein interessantes Detail im weiteren Verlauf der Hauptstraße, die in diesem Bereich irn Volksmund auch 'Pflasterbuckel' genannt wird, ist die hinten links erkermbare Litfaßsäule.

31. An der Einmündung in die Donnersgasse befand sich einst das älteste Haus der Stadt, ein Fachwerkbau, der die Jahreszahl1682 trug und somit wenige Jahre nach dem großen Brand der Stadt (1674) errichtet worden war. Auch das daneben erkennbare mehrgeschossige Fachwerkhaus, dessen behäbige Steintreppe in die ohnehin nicht breite Donnersgasse mündete, bestent heute nicht mehr. An seiner Stelle wurde im Jahr 1900 ein Haus aus Ziegelsteinen errichtet. An dem Gebäude im Bild rechts ist eine der alten, von einem reich verzierten gußeisernen Arm gehaltenen Gaslatemen zu sehen, mit denen die ganze Stadt bis in die dreißiger Jahre hinein bestückt war.

Oermersheim a. Rhein

Marklstra6e

32. Neben der Hauptstraße zählte in früheren Zeiten auch die sie kreuzende Marktstraße zu den wichtigsten Straßen Germersheims. In dern Eckhaus im Vordergrund links befand sich neben einern weiteren Geschäft auch der um 1905 eröffnete Friseursalon Paul (bis heute in Familienbesitz), etwas oberhalb überragt die 1782-1784 errichtete protestantische Pfarrkirche die übrigen Häuser der Marktstraße. Ihr schräg gegenüber ist das Gebäude der Apotheke Uhl zu sehen, die seit 1902 von der Familie Uhl betriebenwird.

Oermersheim a. Rhein

Hauptsttafle

33. Die Hauptstraße in ihrem Verlauf zwischen der Abzweigung zur Oberamtsstraße und der Marktstraße. Im Vordergrund rechts: das 1692 errichtete Hauptgebäude des ehemaligen Gasthauses 'Zum Elephanten', an dessen Vergangenheit eine Sandsteintafel an der Fassade des ersten Obergeschosses erinnert. Ab 1875 diente das Gebäude als Distriktsarmenhaus. Das mit Fässern beladene Pferdefuhrwerk belieferte die Gaststätten auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

34. Diese Ansicht zeigt neben dem Ausschank der Brauerei 'Falkenstein' den an der Ecke Hauptstraße/Mittelstraße gelegenen 'Bayerischen Hof' im Jahre 1908. Hinter dieser Gaststätte, zwischen überamtsstraße und Mittelstraße, befand sich der im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Saalbau, der lange Zeit dem gesellschaftlichen Leben in der Rheinstadt den passenden Rahmen gegeben hatte. Auf dem unteren Foto ist man kurz vor dem Anstich eines hölzernen Bierfasses, auf dessen Inhalt die anwesenden Gäste schon warten.

35. Die Wasserkraft der Queich wurde seit alters her dazu genutzt, Mühlen anzutreiben. Die Postkarte zeigt die Hauptstraße, die in diesem Bereich die Queich überquert. Im Bild links: die Schranksche Mühle und am gegenüberliegenden Queichufer die Ungeheuersche Mühle, rechts im Bild: die 'Militäreffektenhandlung' des königlich bayrischen Hoflieferanten Kahn. Am oberen Ende der Straße ist die ehemals renommierte Restauration 'Zum Deutschen Kaiser' zu erkennen.

36. Bis zum frühen 18. Jahrhundert markierte der Verlauf der Queich die südliche Grenze der Stadt. Erst nach dieser Zeit wuchs die Bebauung über diese Grenze hinaus. Die verwinkelten Häuser im Vordergrund entstanden in dieser Phase und sind mit den damals an der Queich gelegenen Mühlen in Verbindung zu bringen. Im Hintergrund: der Durchfluß der Queich unter der Hauptstraße.

37. Wer heute vom Paradeplatz die Hauptstraße hinunterblickt, bemerkt, daß sich das äußere Erscheinungsbild des Straßenzuges in diesem Bereich im Vergleich zu dieser alten Ansicht kaum verändert hat. Im Vordergrund erinnert das 1887 vom damaligen Kriegerverein errichtete Denkmal mit dem bayrischen Löwen an die Opfer des Krieges von 1870/71. Am rechten Bildrand ist das ehemalige 'ArtillerieDepot' zu erkennen, links daneben befand sich das Gebäude der Festungskommandantur (heute: protestantisches Dekanat).

38. Einen markanten Punkt in der Hauptstraße bildete die Einmündung der Königstraße vor der Restauration 'Zum Deutschen Kaiser'. Vor der Festungskommandantur befand sich ein mit weiß-blauen Rauten gekennzeichnetes hölzernes Wachhäuschen, vor dem ein bewaffneter Posten seinen Dienst versah. Rechts im Bild ist eine Ecke des mit zahlreichen Bäumen bestandenen Luitpoldplatzes zu sehen.

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