Germersheim in alten Ansichten

Germersheim in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Raithel und Ludwig Hans
Gemeente
:   Germersheim
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4862-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Germersheim in alten Ansichten'

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59. Sehr kahl wirkte der Kirchenplatz zu Beginn der dreißiger Jahre, als man die ihn urnsäumenden Bäume entfernt hatte. Wie das Foto zeigt, war zu jener Zeit die Verbindung zwischen Marktstraße und Ringstraße (in diesem Bereich heute Klosterstraße) noch nicht hergestellt, da sich die linke Seite des Kirchenplatzes noch als geschlossene Häuserzeile präsentiert.

60. Die älteste bekannte Aufnahme der katholischen Kirche und gleichzeitig die älteste in Germersheim aufgenommene Fotografie ist diese Ansicht des Kirchenplatzes mit der Kirche St. Jakobus, die vor 1861 entstanden ist. Der alte, hölzerne Turm der katholischen Kirche ist hier noch abgebildet. Er wurde im Jahre 1861 abgetragen und durch einen neuen, steinernen Turm ersetzt, dessen Bau 1863 abgeschlossen war. Welche Gelegenheit die Menschen so zahlreich auf dem Kirchenplatz vereinte, läßt sich nicht mehr teststellen. Ein interessantes Detail: der im Vordergrund abgebildete Pumpbrunnen, dessen Standort heute durch den freigelegten Brunnenschacht markiert ist.

G'ruI; aus G'ermersheim.

61. Eine Teilansicht des Kirchenplatzes mit dem ehemaligen Gasthaus 'Zur Krone' und einen Einblick in die Kirchgasse (heute Eugen-Sauer-Straße) bieter diese Postkarte aus dem Jahre 1910.

62. Die Marktstraße in ihrer vollen Ausdehnung zeigt diese Aufnahme. Links im Bild: das alte Stadthaus, das die Stadt im Jahre 1822 erworben hatte. Das einstige Salzmagazin beherbergte später auch das Landkommissariat und diente erst ab 1842 als Stadthaus. Im weiteren Verlauf der Marktstraße sind die protestantische Kirche und an der Einmündung in die Hauptstraße das ehemalige Fortifikationsgebäude (heute Sitz des Staatlichen Gesundheitsamtes) zu sehen.

63. Die protestantische Kirche in der Marktstraße wurde in den Jahren 1782-1784 von der damaligen reformierten Gemeinde erbaut. Das zur Straße gerichtete Portal weist neben einem in spätbarocken Schwüngen gestalteten Türsturz auch eine Inschrift auf, die auf die Erbauung der Kirche unter Kurfürst Karl-Theodor hinweist.

Eisenbahnstra se

64. Im Jahre 1897 wurde die vor der Marktstraße in Richtung Stiegel führende Straße 'Eisenbahnstraße' benannt, da über sie der Weg aus der Innenstadt zum Bahnhof führte. Von links nähert sich die Donnersgasse, im Hintergrund die Marktstraße.

65. Um 1910 entstand diese Aufnahme der alten Gaststätte 'Vater Rhein'. Am gleichen Platz steht schon seit einigen Jahrzehnten ein größeres Gasthaus, das jedoch den Namen weiterführt. Im Vordergrund der Deichdurchschnitt, durch den man an der Gaststatte vorbei nach wenigen Metern zum Leinpfad und damit zum Rhein gelangt. Im Hintergrund links ist undeutlich die ehemalige städtische Fähre zu erkennen, die bis 1932 zwischen dem 'Vater Rhein' und der Insel 'Elisabethenwörth' verkehrte.

Germersheim a. Rh.

Rhein mit Fähre.

66. Die städtische Fähre, im Volksmuund die 'Nähe' genannt, auf einer Postkarte aus dem Jahre 1908. Man vermutet, daß diese Bezeichnung auf das lateinische Wort 'navis' für Schiff, zurückzuführen ist. Die erste urkundliche Erwähnung einer Germersheimer Rheinfähre erfolgte irn Jahre 1359. Am 21. Dezember 1971 wurde die Straßenbrücke dem Verkehr übergeben und am gleichen Tag überquerte auch zum letzten Mal eine Fähre den Rhein bei Germersheim. Die hier abgebildete Gierfähre pendelte zwischen der Gaststätte 'Vater Rhein' und dem badisohen Ufer in Höhe des ehemaligen Vorwerkes 'Zandt'. Ihre letzte Fahrt unternahm die 'Nähe' am 11. Mai 1932. Erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde 200 Meter nördlich der heutigen Eisenbahnbrücke eine Grundseilfähre in Dienst gestellt, die 1966 fürnur fünf Jahre von der Motorschnellfähre 'Horst' abgelöst wurde.

67. Ein Rheinschiff hat auf dieser Postkarte aus dem Jahre 1905 am Ufer des großen Stromes bei Gerrnersheim angelegt. Der Rhein führt offensichtlîch Hochwasser, denn der Wasserspiegel ist relativ nahe an den damals noch unbefestigten Leinpfad herangerückt. Im Hintergrund ist der Vorgänger der heutigen Eisenbahnbrücke zu erkennen. Sie wurde nach mehrjähriger Bauzeit am 15. Mai 1877 dern Verkehr übergeben und stellte damals die kürzeste Eisenbahnverbindung zwischen Saarbrücken und München her. Am 24. März 1945 wurde die Brücke von den sich zurückziehenden Einheiten der Deutschen Wehrmacht gesprengt. Mehr als zwanzig Jahre vergingen, bis am 23. Oktober 1967 die heutige Eisenbahnbrücke eingeweiht werden konnte.

68. Der Fischfang hat in Germersheim eine jahrhundertelange Tradition. Wie auf diesem Foto zu sehen ist, warf man um 1900 auch noch direkt am Rhein die Angelschnüre aus. Die Angler stehen auf dem rechten Rheinufer am Auslauf des Rußheimer Altrheines. Am anderen Rheinufer ist die Silhouette der Stadt und Festung Germersheim zu erkennen. Teilweise verdeckt durch die Zweige des im Vordergrund stehenden Baumes ist die alte Eisenbahnbrücke zu sehen. Bei dem größeren Gebäude links von der Brücke handelt es sich um das 1893 erbaute Wasserwerk.

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