Germersheim in alten Ansichten

Germersheim in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Raithel und Ludwig Hans
Gemeente
:   Germersheim
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4862-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Germersheim in alten Ansichten'

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69. Das Betriebsgelände der Stadtwerke auf einem Foto aus dem Jahre 1930. Gas- und Wasserwerk, die Elektrizitätsversorgung sowie die Verwaltung der Werke befinden sich auch heute noch am 'Bompfuhl', einem zwischen Rhein und Stadt liegenden Gelände. Als erste Versorgungseinrichtung wurde 1867 das Gaswerk erbaut. 1893 folgte das Wasserwerk und ab 1912 wurde der elektrische Strom für alle Verwendungszwecke eingeführt, nachdem bereits ein Jahr vorher der Anschluß von Kraftanlagen möglich war. Die Transformatorenstation hatte ihren Standort allerdings in der Stadt, zunächst auf dem Gelände der Fa. Berkel, ab 1923 auf der 'Fronte Beckers'. An der Stelle des mittleren Bauwerkes stcht hcute ein modernes Bürogebäude, in das die Verwaltung der Stadtwerke, nachdem sie zwölf Jahre im alten Rathaus untergebracht war, vor einigen J ahren einzog.

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70. Das an der Schiffsbrückenstraße zwischen Rhein und Eisenbahndamm gelegene Gasthaus 'Zum Unkenfunk'. Das Hauptgebäude ging 1945 in Flammen auf. Die heutige Gaststätte gleichen Namens befindet sich an der Stelle des rückwärtigen Anbaus. Heute noch sind die Grundmauern und die Bodenplatte des alten Gasthauses zu sehen. Links im Bild ist die heute noch teilweise erhaltene PontonnierKaserne zu erkennen. Das um 1910 entstandene Foto wurde mit dem Rücken zum Rhein mit Blickrichtung auf die Eisenbahnunterführung am Unkenfunk aufgenommen.

71. In der Zeit von 1816 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 konnte man den Rhein bei Germersheim auch über eine Schiffbrücke überqueren. Bedingt durch die von Tulla durchgeführte Rheinbegradigung - der Germersheimer Durchstich erfolgte 1826 - mußte der Standort in den ersten Jahrzehnten mehrfach gewechselt werden. Erst 1849 erhielt die Brücke für nahezu einhundert Jahre ihren endgültigen Platz etwa 200 Meter nördlich der späteren Eisenbahnbrücke. Damit befand sie sich in einer zentralen Lage zwischen der Stadt und dem rechtsrheinischen Vorwerk 'Brückenkopf'. Die normale Länge der Brücke betrug 240 rn; bei hohem Wasserstand konnte sie auf 318 m verlängert werden. Die Brückenbasis bildeten 32 Holzschiffe - daher auch die Bezeichnung Schiffbrücke - von denen jeweils mehrere zu starren Elementen zusammengefaßt waren.

72. Soldaten des 2. Train-Bataillons transportieren die Geschütze der Fußartillerie über den Rhein. Sie benutzen dazu eine eigens für diesen Zweck angelegte Pionierbrücke. Neben der Festungskommandantur mit einigen Unterabteilungen und den drei Bataillonen des 17. Infanterieregimentes, waren auch diese beiden Einheiten viele Jahrzehnte in der Festung Germersheim stationiert.

73. Ein Bliek von der Wasserseite auf die Militärschwimmschule auf einem um 1900 entstandenen Foto. Auch die Militär-Schwimmschule wechselte in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts mehrmals ihren Standort am Rheinufer. Erst im Jahre 1893 kam sie auf diesen, etwa auf dem Betriebsgelände der heutigen Schiffswerft gelegenen, Platz. Neben dieser, ausschließlich dem Militär vorbehaltenen Einrichtung, gab es unterhalb der Eisenbahnbrücke die Wettengel'sche, später Harz'sche Badeanstalt, ein 'Kabinenbad' mit acht Kabinen.

74. Das rechtsrheinisch gelegene Vorwerk Treuberg, auf einem Foto das kurz vor der Schleifung, also um 1920, entstanden sein dürfte. Auf dem rechten Rheinufer standen vier der insgesamt zehn Vorwerke, die zwischen 650 und 1 700 Meter von der Hauptumwallung der Festung entfernt lagen. Das größte Vorwerk auf der rechten Rheinseite war der Brückenkopf, der etwa einen Kilometer von der Stadt entfernt, die Schiffbrücke, als wichtigsten Rheinübergang, gegen einen Angriff von Osten decken sollte. Im Süden des Brückenkopfes lag das Vorwerk Zandt und im Norden die Vorwerke Seydewitz und Treuberg. Dieses Vorwerk war 1,7 Kilometer vom nächsten Abschnitt der Stadtumwallung, der Fronte Reuß, entfernt und lag westlich der badischen Ortschaft Rheinsheim dicht am Rhein. Es war durch einen 45-60 m breiten Wassergraben zusätzlich gesichert.

Sonderttheim. Sciuustrasse

75. Relativ wenige historische Postkarten und Fotos existieren von dem südlich von Germersheim gelegenen Stadtteil Sondernheim, der 1972 eingemeindet wurde. Das vorliegende Postkartenfoto entstand nach 1920, denn erst in diesem Jahr erhielt das Dorf elektrischen Strom. Auf dem Bild ist die Schulstraße, die heutige Raiffeisenstraße, zu sehen. Nach links zweigt die Hauptstraße ab. In der Gabelung der beiden Straßen ist das Wiegehäuschen, das heute noch steht, zu erkennen. Links ragt der 38 Meter hohe Turm der katholischen Pfarrkirche und rechts der Turm des protestantischen Schulhauses mit Betsaal über den Häusern empor.

Sondemheim. Gasthaas Palëenstein.

Hauptstrasse mit Gemetndehaus,

76. In der oberen Bildhälfte dieser alten Sondernheimer Ansichtskarte ist das frühere Gasthaus 'Falkenstein' , heute Gasthaus 'Zur Rose', zu sehen. Das Gebäude steht an der Ecke Haupt- und Gartenstraße und stammt aus dem vorigen Jahrhundert. Im Vordergrund links ist einer der alten Dorfbrunnen zu erkennen, die bis zum Anschluß Sondernheims an das Germersheimer Wassernetz im Jahre 1929, das Dorf mit dem lebenswichtigen Naß versorgten. Die untere Bildhälfte zeigt die Hauptstraße in nördlicher Richtung. Vorne rechts wiederum das heutige Gasthaus 'Zur Rose'. Als zweites Gebäude auf der linken Straßenseite ist das 1837 errichtete ehemalige Schulund Gemeindehaus (heute Ortsverwaltung) mit seinem auffälligen Turm zu erkennen.

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