Gernrode in alten Ansichten Band 1

Gernrode in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Ursula Matthias
Gemeente
:   Gernrode
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5391-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gernrode in alten Ansichten Band 1'

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9. Die durch die Hanglage bedingte Straßenführung um das Rathaus herurn ist auf dem Bild deutlich zu erkennen. Die linke obere Straße verläuft von der Marktstraße abbiegend vom Rathaus zur alten Marktkirche , das Gelände hinter der Mauer ganz links steigt noch weiter an. Die untere Straße , die Bergstraße, steigt zunächst an und führt dann abwärts weiter über die Klosterstraße zum Spittelplatz. Die vorderste Straße führt abwärts im Bogen zur Stiftskirche und zur Äbtissinstraße hin. Die Schafherde kommt sicher aus den urnliegenden Höfen und soll vermutlich in Richtung Bückeberg getrieben werden.

GERNRODE a. H.

Marktplatz

10. Entsprechend der Lage und der Stellung als Mittelpunkt der Stadt konzentrierten sich um das Rathaus herum Geschäfte und Gaststätten. Auf der rechten Bildseite sieht man kurz hinter dem Rathaus das Hotel 'Markgraf Gero", das 1970 abgerissen werden mußte. An seiner Stelle entstand ein freier Platz. Im Hintergrund steht ein schrnuckloses Mehrzweckgebäude.

11. Eine Attraktion des Hotels 'Markgraf Gero' war der große Gastraurn. die 'Blaue Grotte', eine Dekoration vorwiegend aus Gips und Pappmaché , sicher ein Alptraum für die örtliche Feuerwehr. Der Verlust des Saales wurde von allen Gernrödern, die dort als Schüler an Schulveranstaltungen, an der Tanzstunde oder als Erwachsene an Festlichkeiten teilgenommen haben, sehr bedauert.

DEUTSCHES HAUS

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12. Schräg gegenüber vom 'Markgraf Gero' stand auf der anderen Straßenseite das Hotel 'Deutsches Haus'. Es wurde um 1970 abgerissen, Besitzer war Herr Bading. An seiner Stelle entstand ein modernes Gebäudc, das sich aber dem Stil der Straße etwas anpaßte. In ihrn befinden sich die Gaststätte 'Deutsches Haus' und Räume der Stadtverwaltung.

13, Bliek vom hochgelegenen Teil der Bergstraße am links liegenden Rathaus vcrbei auf das alte 'Deutsche Haus'.

14. Die Straße am 'Deutschen Haus' vorbei in Richtung Wald führt zum Hotel 'Schwarzer Bär, zeitweise befand sich dort der Sitz des Arbeiter-, Turn- und Sportbundes. Bei der Besetzung Gernrodes durch amerikanische Truppen 1945 brannte der 'Schwarze Bär' ab; in ihm war Munition gelagert. Das Haus wurde später wieder aufgebaut und als Betriebsferienheirn und Café genutzt.

15. Geht man um das Rathaus herum in nördlicher Richtung bergab, kommt man zum Hotel 'Brauner Hirsch'. Im Jahre 1736 war bei einer Parforcejagd von einer Hundemeute ein Hirsch vor dem damaligen Gasthof 'Deutsches Haus' gestellt worden, seitdem heißt dieses Haus 'Brauner Hirsch'. Das Hotel 'Brauner Hirsch' war seit 1736 in Farnilienbesitz, zuletzt war Ferdinand Morgenroth, allgemein als 'Nante bekannt. der Besitzer. Später wurde das Hotel von der Handelsorganisation übernommen.

16. Vom 'Schwarzen Bär' kommend führt die Marktstraße weiter in Richtung Bahnhofstraße. Das Bild zeigt an der linken Straßenseite ein Hotel Dietz mit Café und Konditorei. Der Besitzer hat öfter gewcchselt , zuletzt war es das HO-Marktcafé, jetzt ist dort eine Filiale der Raiffeisenbank. Das Haus mit den Treppenstufen und dem Adler an der Hausfront auf der anderen Straßenseite war und ist die Apotheke. Die erste Apotheke wurde in Gernrode im Jahr 1691 gegründet.

17. Dem Haus des ehemaligen Cafés folgte ein Haus mit zwei Geschäften, das des Klernpnermeisters Rokohl und die Bäckerei Theodor Hohmann. Die Front des Hauses hat sich in der Folgezeit sehr verändert: der Verkaufsraum der Bäckerei wurde durch den Einbau von zwei großen Fensterscheiben erheblich erweitert. Diese Bäckerei, die später von Willi Hohmann und dann von dessen Schwiegersohn Paul Hecht übernommen wurde, besteht noch heute als Bäckerei Hecht. Links von der Bäckerei entstand ein Geschäft für Papier- und Spielwaren. Auch hier wurde ein Verkaufsraum mit drei großen Fensterscheiben geschaffen. Dieses Geschäft war lange unter dem Namen Zöllner bekannt. Das Geschäft besteht - wenn auch unter anderem Namen - bis heute.

18. Im oberen Teil der Bergstraße im Haus Nr. 3 befindet sich ein Ferienheim der evangelischen Diakonie auf dem Gelande des früheren Oberpfarrhofes mit der dazugehörigen Küsterei, deren Rückfront auf den Schulhof führt. 1951152 wurde diese Küsterei umfassend renoviert, vor allem das schöne alte Fachwerk wurde wiederhergestellt, Bei den Bauarbeiten stieß man im Keller auf alte Gewölbe, die vermutlich zu der alten Marktkirche gehörten und wohl um 900 entstanden sind. Diese Krypta ist das älteste Baudenkmal Gemredes. Links am Bildrand ist die Kante der Grundschule zu sehen, die aus der alten Marktkirche zur Schule umgebaut wurde.

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