Gernrode in alten Ansichten Band 1

Gernrode in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Ursula Matthias
Gemeente
:   Gernrode
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5391-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gernrode in alten Ansichten Band 1'

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59. Am Ende der Osterallee am Bcginn des Ostergrundes lag früher das 'Schraderbad', es nannte sich 'Schwimm- und Badeanstalt'. Die Badezeiten waren dort für Damen von 8 bis 10 Uhr vormittags und von 3 bis 5 Uhr nachmittags, für Familien von 10 bis 11 Uhr vormittags, für Herren die übrige Zeit und sonntags. Die schöne Lage machte das Schraderbad zu einem sehr beliebten Schwimmbad. Das Bad mußte in den fünfziger Jahren geschlossen werden, nachdem bei einem Ausbaggerungsversuch der Bagger im Wasser versunken war und sich seine Bergung als zu kostspielig erwies.

60. Anfang des Jahrhunderts waren oberhalb des Osterteichs, auf der Osterhöhe, Häuser gebaut worden. In den nachfolgenden Jahren erweiterte sich diese Ansiedlung noch um viele Villen und Wochenendhäuser , so daß von der Osterhöhe bis hinunter zur Osterallee ein festes Siedlungsgebiet entstand.

61. Schwesternerholungsheim der evangelischen Diakonie am Schwesternweg auf der Osterhöhe .

62. Bliek von der Osterhöhe aus über Gernrode in Richtung Bad Suderode beim Überflug des Zeppelins LZ 127 im Jahr 1930.

63. Bliek über den westlichen Teil der Stadt. In der Mitte des Bildes ist der Komplex der Zündholzfabrik Otto Laddey zu erkennen, das wohl bedeutendste Industrieunternehmen dieser Zeit in Gernrode. Der aus Gernrode stammende Chemiker Dr. Friedrich Moldenhauer , Professor an der TH Darmstadt und Erfinder der Phosphorzündhölzer, hatte 1833 in Darmstadt die erste und älteste Zündholzfabrik gegründet. Sein Bruder gründete dann 1834 gemeinsam mit seinern Schwager Kronenberg die 'Zündholz- und Maschinenfabrik Moldenhauer und Kronenberg ; sie lag in der Marktstraße 2-11. 1867 führte Moldenhauers Schwiegersohn Otto Laddey und später dessen Sohn in der Lindenstraße 7 die Zündholzfabrik weiter.

®tto uaddey, ZünäwarenfaöriK, @.es. m. ö. JI.

Inhaber :

Kaufrnann Max Hoffmann, Kommerzienrat Wilhelm Meyer.

@.ernrode, JIarz.

Fabrikation:

Phosphorhölzer. Sicherheitshölzer. Illuminationshölzer .

Vertreter: , .

64. Firmenbild der Otto Laddey Zündwarenfabrik in Gernrode; sie wurde 1903 von Max Hoffmann übernommen. 1926 wurde die Firma von den Norddeutschen Zündholzfabriken AG aufgekauft und 1927 geschlossen. Heute befinden sich hier die 'Harzer Uhrenwerke Gernrode und die Firma HansJoachim Brinkmann, Siebdruck.

65. Belegschaft der Firma ouo Laddey in der Lindenstraße 7 im Jahre 1901.

66. Nach dem Bau der Eiscnbahnstrecke Quedlinburg-Aschersleben entwickelte sich die Gernröder Bahnhofstraße zu einem neuen Stadtteil. Es entstanden dort große und moderne Häuser, vor allem auch weil die Steuern in Anhalt und damit auch in Gernrode niedriger lagen als in anderen deutschen Ländern , so z.B. in Preußen. Dieses Haus Nr. 25 ging nach 1945 in städtischen Besitz über. Hier waren die städtische Bücherei und die Kurverwaltung untergebracht, spärer war in diesem Haus das Ambulatorium der Stadt Gernrode. Das Haus wurde mit einer Rauhputzfassade versehen und verlor damit seinen ursprünglichen Stil.

67. Dieses schloßähnliche Haus steht in der Bahnhofstraße 31. Alle Häuser auf dieser Seite der Bahnhofstraße verfügten auf der hinteren Front über ausgedehntes Gartengelände. Nach 1945 entstand in diesem Haus eine Verkaufsstelle des Konsums für Industriewaren. Leider wurde die Front des Hauses um 1950 dem Zeitstil angepaßt: die Fensterbögen wurden begradigt, der Adler entfernt und die Hausfront mit Rauhputz versehen. Das Aussehen des Hauses hat unter diesen Maßnahmen sehr gelitten.

68. Dieses Fachwerkhaus auf der östlichen Seite der Bahnhofstraße gehörte der Familie Schumann. Nach Auflösung der Zündholz- und Maschinenfabrik Moldenhauer und Kronenberg 1867 ging das Geschäft auf Paßler und Schumann über. Nach der Trennung dieser beiden Gesellschafter entstand 1870 die Firma W.L. Schumann, die später von dessem Sohn übernommen wurde; heute ist das die Firma Gurnmi-Bartsch, Der Enkel von W.L. Schumann war Gärtner und betrieb auf dem Grundstück seines Vaters eine Gärtnerei, die noch heute besteht. In den Häusern, die sich links an das Schumann'sche Haus anschließen, wohnten ziemlich konzentriert die Gernröder Ärzte. Das letzte Haus ist die 1894 erbaute Post.

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