Gersdorf in alten Ansichten

Gersdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Die Gersdorfer Chronisten
Gemeente
:   Gersdorf
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6189-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gersdorf in alten Ansichten'

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9 Der Eingang zum Bergkeller der Hessenmühle. Ein langer unterirdischer Gang mit Abzweigungen und vielen Seitennischen diente zur Aufbewahrung und Bevorratung von Lebens- und Futterrnitteln. Eine gleichbleibende Temperatur von 8 oe garantierte eine lange Haltbarkeit. Im Zweiten Weltkrieg wurde unter dem Hessenpark ein Luftschutzkeller angelegt und mit der Bergkelleranlage verbunden. Dort konnten einige hundert Personen aufgenommen werden. Der Keller war absolut bombensicher.

10 Das alte Wehr im Unterdorf am Mühlsteig. Das Wasser des Hegerbaches wurde hier bei Schließung angestaut, floß in den Mühlgraben und trieb das Wasserrad der Uhligmühle in Hermsdorf an. Außerdem diente das Wehr, daß sich kurz vor der Einmündung in den Lungwitzbach befand, als Hochwasserschutz. Am Wehrsteig stand ein gleiches Wehr für den Mühlgraben der HessenmûhIe.

11 Die Bürgerhäuser hier an der Hauptstraße zur Einmündung Friedrich-AugustStraße (Titelfoto ), entstanden zur Iahrhunderrwende, da der Ort durch die Entwicklung der Industrie aufblühte. Im Bild ist das Haus des Bürgermeisters Scheunemann zu sehen. In dem Eibischhaus befand sich das erste Zahninstitut des Zahnarztes Strass. Zu sehen sind weiterhin das Doppelhaus des Schneidermeisters Uhlemann sowie die Schneeschuh- und Schlittenfabrikation von Viehweger. Ganz links, die Gaststätte Bauhütte mit Fleischerei, die der Volksmund 'Wamsärrnelschenke' nannte. Die Hauptstraße war damals noch nicht gepflastert.

12 Am 19. November 1871 wurde ein Denkmal in Gestalt eines Obelisken an der Dorfstraße gegenüber dem Kirchweg enthüllt. Es mahnt an den Gersdorfer Bürger, der im Krieg gegen Frankreich gefallen ist, mit folgender Inschrift: 'Zur Erinnerung. Er starb den Tod für das Vaterland, der Iäger Louis Kempt, am 1 9. 1 . 1 87 1 in der Schlacht bei St. Quentin. Errichtet von den Bewohnern Gersdorfs.' Leider ist das Denkmal nach 1945 entfernt worden. Das Gebäude im Hintergrund wurde 1852 als dritte Schule eröffnet.

13 Für die 254 Gefallenen im Ort wurde ein Ehrenmal geschaffen und am 13. Mai 1928 eingeweiht. Das Figurenensemble, das einen Lebenden und seinen toten Kameraden darstellt, soll mit eines der schönsten in Sachsen gewesen sein. Die Kosten von 16 000 Reichsmark wurden durch Spenden aufgebracht. AufBeschluß des damaligen Ortsvorstandes wurde das Ehrenmal im Iahre 1946 über Nacht demontiert und abtransportiert. Es soll einige Iahre später eingeschmolzen worden sein. Letztmalig wurde es nach Augenzeugen in Zwickau auf einem Schrottplatz gesehen.

14 Ein Bliek auf den Siedlerweg, im Volksmund genannt die Randsiedlung. Um die Wolmungsnot zu beseitigen, wurden im Iahre 1933 die ersten Doppelhäuser am Siedlerweg gebaut. Sie standen unter der Bauträgerschaft 'Sàchsiches Heim'. Später erwarben viele Bürger Grundstücke und bauten privat ein Siedlungshaus. Die Häuser waren dem Baustil angepaßt. Hinter den Häusern lagen die Gärten der neuen Bewohner, die einen gesicherten Arbeitsplatz im Bergbau und den ELBEO- Werk fanden.

15 Bürgermeister Hugo Scheunemann ist auf diesem Bild zu erkennen. Sein Dienst begann am 2 . [anuar 1 914 als Gemeindevorstand. Bis dahin war er in Erlbach tätig. Er mußte am 30.April1935 seine Amtstätigkeit einstellen. Grund war eine Anordnung des Reichsstatthalters Mutschmann. Der Ort hat Scheunemann vieles zu danken. So wurde die Hauptstraße in seiner Arntszeit gepflastert, der Wohnungsbau vorangetrieben und das Wassernetz verbessert.

161mjahre 1724 wurde erstmalig im Ort eine Schule erwähnt. 1810 brannte diese Schule ab. 1 8 11 begann der Neubau. Da die finanziellen Mittel fehlten, wurden im Ort zusätzliche Sammlungen veranstaltet. Der Schulmeister hatte bei Hochzeiten, Taufen und so weiter. Tellersarnmlungen durchzuführen. Im Bild ist die untere Schule, das älteste Schulgebäude des Ortes, zu sehen.

17 Am 16. Juli 1880 erfolgte die Weihe der Zentralschule. Da die Schülerzahl um die Iahrhundertwende 1 480 betrug, reichte diese Schule nicht mehr aus. An die alte Schule wurde ein Neubau angebaut, der am 5. November 1900 seiner Bestimmung übergeben wurde. Im Bild, die Schule, die seit dem 11. September 1948 den Namen 'Erwin Hartsch' trägt. Erwin Hartsch war ein aufrechter Antifaschist, Mitglied der SPD und nach 1 945 erster Volksbildungsminister in Sachsen. Die 1880 erbaute Schule ist im Bild rechts erkennbar. Daran schließt sich der größere Neubau an.

18 Die Lehrer der Zentralschule des Ortes um 1910. Hintere Reihe, von links:

Ziecke, Schulz, Münsel, Hottenroth (Nachfolger von askar Pfeifer), Talm, Österreich und Hohlfeld. Sitzend, von links: Roth, Saupe, von Harleßem, Schuldirektor pfeifer, Irrgang, Matern und Brunner.

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