Gersdorf in alten Ansichten

Gersdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Die Gersdorfer Chronisten
Gemeente
:   Gersdorf
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6189-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Gersdorf in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

19 Das Lehrerkollegium der Schule 1928. Hintere Reihe, van links: Wildenhain, Walther Max, Wem er, Vetter, Erich Brunner, Colditz, Kirsch, Iordan, Wilde und Oberlehrer Müller. Mittlere Reihe, von links: Reinhardt, Willi Brunner, Ernst Schulze, Ziecke, Ulbrich, Grosser, Hellriegel, Fräulein Wittig, Rödel und Hase. Vordere Reihe, von links: Oberlehrer Roth, Fräulein von Harleßen, Fräulein Irrgang, Oberlehrer Hottenroth, Frau Fischer, Emil Brunner, Oberlehrer Lange und Schueffler. Herr Hottenroth, der die Gersdorfer Chronik schrieb, war von 1922 bis 1932 Direktor. Sein N achfel-

ger war Willi Brunner. In der Schule wurden damals über 1 100 Schüler unterrichtet,

20 Schuldirektor askar Pfeifer war von 1880 bis 1919 im Amt. Er organisierte einen Umbau des Schulsystems. Aus einem dreiklassigen System schuf er eine sechsklassige Zentralschule. 1880 erfolgte die Weihe des Altbaus der neuen Schule. Sein 'Stopftalent' , schob die Notwendigkeit eines Schulneubaus zunächst hinaus, obwohl die Schülerzahl ständig wuchs. Am 5. November 1900 konnte der Anbau eingeweiht werden. askar Pfeifer gehörte zu den Persönlichkeiten des Ortes, der durch seine Strenge und sein gerechtes Handeln allseits Achtung genaß.

2] Die über fünfhundert Iahre alte Kirche stand im Unterdorf gegenüber der kleinen Schule und wurde bereits

1 320 urkuncllich erwähnt. Sie war durch die Jahrhunderte nach Vergrößerung und Urnbau sehr baufällig geworden. Nach der Einweihung der neuen Kirche in der Mitte des Ortes, wurde das alte Gebäude nach 1865 wegen Baufälligkeit abgetragen.

~ers~otf um 8 o.

22 Bei einem Gewitter am 26. August 1646, schlug der Blitz in das alte pfarrhaus ein. Es entstand ein großer Brand. Der Dachstuhl, das Mobiliar des Pfarrers, sowie wertvolle Urkunden und Dokumente und Aufzeichnungen über die Entstehung des Ortes, wurden Opfer der Flammen. Hinter dem Haus befand sich der Friedhof, der bis 1873 belegt wurde. Die Aufnahme zeigt das alte pfarrhaus nach dem Wiederaufbau, der um 1650 erfolgte, und somit eines der ältesten Häuser im Ort ist.

23 Der Flügelaltar aus der Werkstart von Peter Bräuer, im [ahre 1506 gefertigt, stand bis 1865 in der alten Kirche. Das Kunstwerk wurde von der Gersdorfer Gemeinde als Geschenk dem Altertumsmuseum in Dresden übergeben, wo es beim Bombenangriff am 13. Februar 1945 mit verbrannte.

24 Von dem Flügelaltar erhalten geblieben sind nur noch die beiden Figuren van Johannis und Christopherus. Diese wurden vor dem Bombenangriff aufDresden noch rechtzeitig ausgelagert. Sie befinden sich heute in der Albrechtsburg in Meißen. Da der Druck in Schwarz/Weiß erfolgt kommen nicht die Farben und die überwiegende Vergoldung zum Ausdruck.

25 Die Grundsteinlegung für die neue Marienkirehe in der Mitte des Ortes, war am 8.September 1862.DreiJahre später wurden drei neue Bronzegloeken unter Choralgesang emporgezogen. Die feierliche Einweihung erfolgte am 9. Oktober 1865 unter Teilnahme von Fürst Friedrich von Schönburg, vielen hohen Würdenträgern, dem Gemeinderat, der gesamten Einwohnerschaft und vielen Gästen aus den Nachbarorten.

26 Der Altarplatz der Marienkirche, eine Aufnahme um 1900. Das farbige Kuppelgemälde wurde von dem Historienmaler und Lehrer an der Kunstakademie zu Dresden, Herrn Prof. Kriebel, gemalt und am 27. November

1 870 enthüllt. Es war ein Geschenk von dem Kunstverein zu Dresden für die neu erbaute Kirche.

27 Die reich verzierten Bronzegloeken der Marienkirehe, vor dem Abtransport arn 29. Juni 1917 in die Bleischmelze. Sie mußten für die Herstellung von Kriegsmaterial geopfert werden. Auch die Reklamatien von Herrn Pfarrer Raecke, die Glocken noch zu retten, wurde abgelehnt.

28 Im September 1927 wurde das Kreuz rnit dem Turmknopf von der Marienkirche abgenommen und vergoldet. Die Arbeiten standen unter der Leitung von Baumeister Benedix. In der vorderen Reihe des Bildes erkennt man, von links: Baumeister Benedix, pfarrer Frankendorfer, ObI. R. Saupe und Schuldirektor in R. Pfeifer. In dem Turmknapf befand sich in einer Zinnbüchse ein Dokument, das über den Kirchenbau und aus vergangenen Notzeiten der Pest und der Plünderungen berichtete. Das Dokument wurde am 24. November 1863 in den Turmknopf eingelegt. Der Abdruck des Originals erfolgte im Gersdorfer Sonntagsblatt auf

vier Seiten in der Nummer 34 vom 28.August 1927.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek