Gersdorf in alten Ansichten

Gersdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Die Gersdorfer Chronisten
Gemeente
:   Gersdorf
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6189-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gersdorf in alten Ansichten'

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29 Baumeister Hofmann: Er war für die Bauaufsicht des Kirchenbaues verantwortlich. Unter seiner Leitung wurden das Pfarrhaus, die obere Schule und der Altbau der Zentralschule geschaffen.

30 Am 9.Januar 1871 wurde mit dem Abteufen der Kaisergrube Schacht I begonnen und bis auf 636 m niedergebracht. Der erste Anhieb des Schachtes II erfolgte am 2 1. Februar 1872 und erreichte eineTeufe von 689 m. Irn Iahre 1 908 erfolgte eine Vereinigung des Steinkohlenbauvereins 'Kaisergrube' mit den Concordia-Schächten in Niederoelsnitz.

31 Am 31.Januar 1872 begann das Abteufen für die Anlage des Pluto-Schachtes. Nachdem das Vertrauen und Hauptf1öz bei 680 m und das 2 m mächtige Grundf1öz bei 716 m erreicht wurde, wurde die Teufe bei 74-8 m eingestellt. Im März 1877 begann der Kohleverkauf mit pferdegeschirren. Der Anschluß an die Bahnlinie nach Oelsnitz erfolgte im September 1879. Der letzte Hunt, beladen mit guter Pechkohle, wurde von dem Maschinist Robert Dost am 1. April 194-4 nach Übertage getrieben. Seit dem Bestehen des Werkes betrug die Förderung über 7 Millionen Tonnen Steinkohle.

32 In 160 m Entfernung vom Pluto-Schacht wurde ebenfalls am 31. Ianuar 1872 rnit dem Abteufen des Merkur-Schachtes begonnen. Nachdem bei 769 m das 2,2 m mächtige Glückauf Flöz erreicht war, begann man bei 681 meine Verbindung mit dem Pluto-Schacht herzustellen. Nun standen zwei nach dem Berggesetz erforderliche Schächte zurVerfügung. für einen ungestörten Kohlenabbau, bessere Wetterführung und Versorgung sowie als Ausgänge nach Übertage.

33 Die mit Dampf angetriebene Fördermaschine vorn Pluto-Schacht. Es ist eine Bobine auf der Flachseite, ûber Seilscheiben auf dem Förderturm, mir den Förderkörben verbunden sind, Das Flachseil wird auf den Treibscheiben übereinander auf- bzw. abgefahren. Der Fördermaschinist, damals noch stehend, hatte eine hohe Verantwortung für die Seilfahrt und Kohlefördemng.

34 Die Seilfahrt beginnt. Eine einfahrende Mannschaft an der Hängebank vom PlutoSchacht. Die Einführung von elektrischen Grubenlampen erfolgte nach Vergrößerung der Lampenstation nach 1922. Links: Die Seilfahrtsaufsicht mit dem Steiger. Rechts:

Der Anschläger und sein Gehilfe.

35 Die mit Dampf angetriebene Luftkompressoranlage, erbaut 1914. Die Preßluft dierite in der Grube zum Antrieb der Abbauhämmer, Haspelanlagen, Schüttelrutschen und Förderbänder. Besonders schön gestaltet war das mit farbigen Fliesen ausgelegte Fundament im Kompresserenhaus.

36 Im Iahre 1928 wurden die Concordia und 1930 auch die Kaisergrubenschächte stillgelegt, und die Tagesanlage zum Teil abgebrochen. Die Aufnahme zeigt die Sprengung des Schornsteins auf dem Gelände der Kaisergrubeo Heute zeugen nur noch die Halden von dem einst blühenden Bergbau in Gersdorf

37 Um die Iahrhundertwende stand der Bergbau in voller Blüte. [eden Tag kamen viele Fuhrwerksleute mit Pferdegespannen und voll beladenen Kohlewagen und kehrten zur kurzen Rast bei einem Frühstück in Robert Gimpels Gaststätte ein. Auch die Pferde hatten eine Ruhepause verdient, bekamen Futter und Wasser. Oft standen die Pferdewagen bis zum Grünen Tal, auf der noch unbefestigen Dorfstraße. Das Foto, etwa um 1905 entstanden, zeigt den Gastwirt Gimpel mit Kind auf dem Arm an der linken Tür.

38 Anläßlich des Besuches von König Friedrich August am 1. September 1913 war unser Ort festlich geschmückt. Er besuchte auch die Gersdorfer Steinkohlenschächte. Am Eingang der Kaisergrubenstraße wurde diese mit Blumen und Ranken verzierte Ehrenpforte aufgestellt.

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