Gersdorf in alten Ansichten

Gersdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Die Gersdorfer Chronisten
Gemeente
:   Gersdorf
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6189-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gersdorf in alten Ansichten'

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49 Der Transport eines Dampfkessels nach Hohenstein-Ernstthal zum Bahnhof Die Dampfkesselfabrik 'Franz und Sohn', wo der Kessel hergestellt wurde, bestand von 1875 bis Kriegsende 1919. Sie wurde während der Inflation stillgelegt. In dem Betrieb waren fünfzig bis sechzig Arbeiter beschäftigt. Anfangs zogen 14-16 pferde die schweren Kessel zurn Bahnhof

50 Der sich im Ort entwikkelnde Bergbau brachte eine Kohlenstaubmühle der Firma M. Steinbach zum Entstehen. Der Volksmund bezeichnete sie als Rußmühle. Das Werk harte Anschluß an die Überlandbahn. Der Kohleabfall wurde fein gemahlen und diente unter anderem zur Herstellung von Farben.

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SI Die Glückauf-Brauerei, eine Aufnahme von 190 S. Sie wurde im Iahre 1 880 von Richard Hübsch gegründet. Die Auslieferung von Faßbier an die Gaststätten erfolgte mit Pferdegespannen. Der bergbaulichen Entwicklung ist auch der Name des Bieres 'Glückauf' mit dem Firmenzeichen des Bergmanns zu verdanken. Vorn rechts ist der Gasthof''Zum Grünen Tal' zu sehen, der von dem Bruder Robert Hübsch bewirtschaftet wurde.

Brauerci ,,6Iümaul", Gersdori. Ba. Cbemnuz.

52 Der Steinkohlenbergbau stand in voller Blüte. Die Einwohnerzahl stieg um die Jahrhundertwendesprunghaft an. Viele Gaststätten wurden neu gegründet. Um diese ausreichend mit Faßbier beliefern zu können, mußte Richard Hübsch die Anlagen der Brauerei laufend modernisieren und erweitern. Die jahresproduktion wurde auf das Dreifache gesteigert. Im Iahre 1895 kam das erste Motorfahrzeug für die Bierauslieferung zum Einsatz. Es ist eines der ältesten Fotodokumente der Glückauf-Brauerei.

53 Der Schmied war im Ort angesehen. Er hatte mit dem Beschlagen der pferde und der Fertigung der Eisenringe fûr die Pferdewagen immer genügend Arbeit. Im Bild der Scheibner Schmied. Außer ihm gab es im Ort noch den Riedel, den Kunze und den Heuschkel Schmied.

54 Im Iahre 1924 veranstalteten die Handwerker des Ortes ein Handwerkerfest mit einem großem Festumzug. Im Bild die Fleischer. Dahinter die Konzertinamusikgruppe. Mit ihren 'Ziehkästchen' , wie die Bandoneons im Volksmund genannt wurden, unterhielt die Gruppe die Einwohner zu Festen und bei Tanzveranstaltungen.

55 Die älteste Schankwirtschaft in Gersdorf, und bereits 1556 urkundlich erwähnt, war die Erbschänke, später in Gasthof'Blauer Stern' umbenannt. Schon vor der [ahrhundertwende wurde er zu einem großem Ballhaus urngebaut und wurden Fremdenzimmer eingerichtet. Im Iahre 1910 wurde es von Edwin Kretschmar erworben, nochmals vollständig umgebaut sowie Gaststätte, Saal und Bühne erweitert und rnodernisiert.

Gasthof "Zum hlaucn stcru", ver. oort 1;"1.' hrml1J1:/

56 Der Konzert-, Theaterund Ballsaal im GasthofZum Blauen Stern'. Auf der großen und nach hinten tiefen Bühne war Platz für sechzig Musiker mit ihren Instrumenten. Bei Chorkonzerten traten bis zu einhundert Sängerinnen und Sänger auf. Der Saal eignete sich sehr gut fürTheateraufführungen und Großveranstaltungen. Hier sprach auch Rosa Luxemburg im Iahre 1903 zu den Einwohnern gegen Ausbeutung und für eine soziale Gerechtigkeit für die Arbeiter,

57 Das alte Gasthaus 'Grûnes Tal'. Christian Martin kaufte 1816 einAnwesen mit Schäfereigarten und ließ in den folgenden [ahren eine Gaststube mit einem Tanzsaal errichten. Im Iahre 1850 kaufte der Strumpfwirker Wilhelm Hübsch die Scharikwirtschaft. Er bewirtschaftete sie bis 1882, danach übernahm sein Sohn Richard, der Brauereibesitzer, die Wirtschaft. Auf dem Bild rechts unten ist die Gaststube mit den dunklen Fensterläden zu sehen. Darüber befand sich der Tanzsaal. Im linken Gebäudeteil waren unten die Vereinszimmer und oben die Wohnräume zu finden. Am 23. März 1896 brannten alle Gebäude ab.

58 Der neue Gasthof'Zum Grünen Tal' ist auf diesem Bild zu sehen. Nach dem Brand des alten Gasthauses, ließ Richard Hübsch im Iahre 1896 eine neues Konzertund Ballhaus mit mehreren Vereins- und Fremdenzimmern und einem Konzertgarten an gleicher Stelle errichten. Im Bild rechts sieht man die Gebäude der GlückaufBrauerei. Die Postkarte wurde im Iahre 1901 geschrieben. Damals gehörte Gersdorf zu dem Bezirk Zwickau.

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