Gersweiler in alten Ansichten Band 1

Gersweiler in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Joachim Conrad
Gemeente
:   Gersweiler
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2492-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gersweiler in alten Ansichten Band 1'

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29. Im Jahre 1910 wurde das Bauernhaus Raven zum Gerswei!er Rathaus umgebaut, wie es unser Bild um 1925 zeigt. Besonders auffällig ist jene alte Mauer zwischen Kirche und Rathaus, die seit Jahrzehnten verschwunden ist. In die Mauer war ein Gedenkstein eingelassen, welcher an den deutsch-französischen Krieg 1870/71 erinnern sollte, der an Gersweilet nicht spurlos vorüberging. Der Gedenkstein liegt inzwischen unbeachtet zwischen B!umen und Sträuchern, seine Inschrift ist bis zur Unleserlichkeit verwittert. (Foto:

Kar! Herrmann, Hindenburgstraße.)

30. Die Postkarte dokumentiert uns den Straßenzug der Hauptstraße in Höhe des Gersweiler Marktes um 1912. Das Haus am linken Bildrand ist inzwischen abgerissen; auch die Straßenbahn ist abgeschafft. Nach Gersweiler verkehren nur noch Linienbusse. Die Bildmitte kennzeichnet mit den beiden Gebäuden von 'Schulers Eek' die Auffahrt zur Krughütter Straße; dem Rathaus gegenüber liegt die ehemalige Gastwirtschaft Raven, hier Büch/Hettrich, weiter rechts die heutige 'Glück auf'-Apotheke. (Foto: Kunstverlag J. Lukow, Bierbach/Saarpfalz.)

31. Das Haus Dierstein in der Hüttenstraße wurde 1861 erbaut. Unsere Aufnahme zeigt das typisch ländliche Gebäude mit seiner alten Scheune um 1906. Verschiedene Veränderungen sowie umfassende Renovierungen haben das alte Bauernhaus in unsere Zeit hinübergerettet, es eröffnet in neuer Gestalt bis heute die Hüttenstraße auf der linken Straßenseite, und wohl niemand mag das Haus dort vermissen. Viele werden sich an sein ursprüngliches Aussehen erinnern. (Foto: im Besitz von Frau Fritz, Saarbrücken.)

32. Das Haus Kugler flankiert die rechte Seite der Hüttenstraße gegenüber des Hauses Dierstein ganz oben in der Straßenzufahrt; das Gebäude wurde vermutlich um 1870 erbaut. Die Aufnahme aus dem Jahr 1906 zeigt uns im Fenster Frau Kugler und unter ihr ganz links ihre drei Söhne. Rechts steht die Familie Keller, die damals zur Miete im Hause Kugler wohnte. 1982 wurde das Gebäude abgerissen, ein Neubau wird seinen Platz einnehrnen. (Foto im Besitz der Familie Kugler, Hüttenstraße.)

33. Unsere Fotografie um 1925 zeigt das Haus Severin in der Hüttenstraße, welches 1804 erbaut wurde. Vor der Haustür steht Dorothee Serwene; im Fenster rechts liegt Luzi Kunz. Großmutter Düpre dagegen stellt sich mit ihrem Enkelkind Anneliese und der kleinen Hedwig Kunz auf der Treppe der Kamera. Das Haus Severin mit seinen leicht barock geschwungenen Tür- und Fensterbögen zählt sicherlich zu den ältesten Häusern im Bereich von Hüttenstraße und Matzenberg, die noch - wenn auch meistenteils baulich verändert - erhalten sind, (Foto im Besitz der Familie Severin, Hüttenstraße.)

34. Die Kinder von Hüttenstraße und Matzenberg stellen in gewisser Hinsicht einen eigenen Begriff dar, so daß es nicht verwundert, wenn auch ihnen in diesem Buch Raum gewährt wird. Auf unserer Aufnahme aus dem Jahr 1920 wird der eingeweihte Leser mit Leichtigkeit alte Freunde und Bekannte ausfindig machen, so Lena Kaufmann, Robert Walker, Gretel Schnur, Ludwig Hunsicker, Georg Kaufmann, Käthe Schlachter, Robert Schaly, Lottchen Seel, Karl Pinkel, Franziska Brutscher, Fritz Conrad, Ferdinand Becker sowie Walter, Heinrich und Johann Schütz, (Foto im Besitz von Karl Pinkel, Brunnenstraße.)

35. Frau Schless stellt sich mit ihren Kindern Elisabeth, Henriette, Adolph und Frieda der Kamera, nachdem die Renovierungsarbeiten an ihrern Haus in der Hüttenstraße abgeschlossen und die Fassade neu verputzt ist. So läßt die Jahreszahl1912 am Haus Schless den unkundigen Leser irre gehen, denn diese Zahl dokumentiert das Jahr der Renovierung, nicht der Erbauung. Tatsächlich ist das Gebäude 1804 errichtet worden. (Foto im Besitz der Familie Mannes. Hüttenstraße.)

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36. Auf dieser Aufnahme sehen wir das 1907/08 erbaute Haus Se el in der Hüttenstraße im Jahre 1909. Magdalene Seel geborene Schmidt zeigt sich rechts mit ihren Kindern Josef, Anna, Magdalene, Nikolaus, Charlotte und Karl. Die Dame links im Bild, die ein Kind auf dem Arm trägt, sowie die beiden Knaben davor waren aus Burbach zu Besuch gekommen, als das Bild gemacht wurde. (Foto im Besitz der Familie Mannes, Hüttenstraße.)

37. Mit Einführung des evangelischen Bekenntnisses in der Grafschaft Saarbrücken erlosch auch in Gersweiler das katholische Leben. Dem Bestreben der Katholiken Mitte des 19. Jahrhunderts nach einer eigenen Pfarrei setzte der Gersweiler Gemeinderat 1866 den Beschluß entgegen, 'es sei kein Bedürfnis vorhanden'. Die Mutterkirche St. Johann aber fand in der Stationierung eines von zwei Kaplänen an einer Gersweiler Notkirche eine andere Lösung, die keiner weltlichen Zustimmung bedurfte. Im ehemaligen Glasmagazin am Matzenberg wurde im oberen Stock die Notkirche unser Bild von 1886 - eingerichtet; Kaplan Nikolaus Daniel wurde Expositus. (Foto: Wagner, Merzig; Text nach Walter Neutzling, Birkenweg.)

38. Links: Das Ehepaar Seel-Schmidt feierte anno 1909 seine Silberne Hochzeit. Sie waren das erste Brautpaar, das am 21. September 1884 in der katholischen Notkirche getraut wurde. Johann Seel wurde am 4. September 1856 geboren und starb am 2. Mai 1938; seine Frau Magdalene - geboren am 21. August 1865 - überlebte ihn nur vier Jahre, sie starb am 17. August 1942. (Foto im Besitz der Familie Mannes, Hüttenstraße.)

Maria Hafner geborene Jungfleisch war das erste Kind, das in der katholischen Notkirche am Matzenberg getauft worden war. Sie war am 30. Dezember 1866 in Gersweiler auf die Welt gekornmen. (Foto im Besitz der Familie Hafner, Karlstraße.)

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