Gersweiler in alten Ansichten Band 1

Gersweiler in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Joachim Conrad
Gemeente
:   Gersweiler
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2492-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gersweiler in alten Ansichten Band 1'

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39. Am 8. Dezember 1866 weihte Definitor Schneider unter Assistenz des Kaplans Nikclaus Daniel und des in Gersweiler gebürtigen Subdiakons A1fons Stiff die katholische Notkirche am Matzenberg ein. Nikolaus Daniel wurde erster Pfarrer, blieb aber nur bis 1871, da er nach Dörrebach versetzt worden war. Da die Kirche in einem Privathaus untergebracht war, war die Einrichtung zum einen sicher notdürftig, zum anderen jedoch durehaas standesgemäß, so daß die junge katholische Gemeinde eine vorläufige Heimat hatte, bis 1889 Sankt Michael erbaut wurde. (Foto: Wagner, Merzig; Text LT. nach Walter Neutzling, Birkenweg.)

40. Peter Pinkel zeigt sich 1892 mit seiner Familie. Dern Vater, der 1859 geboren wurde, gegenüber sitzt seine Frau Katharina geborene Kesselheim, in der Mitte deren Mutter. Zwischen Vater und Großmutter sehen wir Sohn Karl, er war 1887 in der Notkirche, die damals wieder bewohnt war, zur Welt gekommen. Rechts neben dem Vater steht der kleine Ferdinand, vor der Großmutter Töchterlein Luise. Auf dem Schoß der Mutter sitzt Lenchen, neben ihr steht die älteste Tochter Katharina. Wer allerdings das ältere Mädchen auf dem Bild ist, ist unbekannt. (Foto im Besitz von Karl Pinkel, Brunnenstraße.)

41. Die noch unbefestigte Straße nach Krughütte um 1927 weist auf die evangelische Kirche hin und auf Schulers Eek, Durch die Mittelrisalite links und rechts des alten Portals entsteht der Eindruck, es handelt sich bei dem Dachreiter mit seinem eleganten Helm - einer sogenannten Stengelschen Haube - um einen der Straßenfassade eingefügten Turm. So wirkt die barocke Querhauskirche in der Straßenfront dennoch gelockert und zugleich anmutig. Von drei Glocken waren zwei übrigens beträchtlichen Alters: eine stammte von 1608, eine andere von 1767. (Foto: Kar! Herrmann, Hindenburgstraße.)

42. Das alte Portal der evangelischen Kirche wurde nach 1932 zugemauert, da nach Plänen des Architekturbüros Rettig & Kellermann unter Pfarrer HansAdam Reiß, der von 1927 bis 1964 in Gersweiler tätig war, die barocke Querhauskirche in eine Langhauskirche umgestaltet werden sollte. So ist das offene alte Portal, woraus sich die Gemeinde auf die Straße ergießt, eine kleine Besonderheit, woran sich die alten Gersweiler sicherlich schwermütig erinnern werden. (Foto: Kar1 Herrmann, Hindenburgstraße.)

43. Ursprünglich gehörten zur evangelischen Kirchengemeinde auch die Ortschaften Klarenthai und Krughütte hinzu. Von daher stand dem Presbyterium - wie in vielen ähnlichen Gemeinden - eine erweiterte Gemeindevertretung, die 'Repräsentation', zur Seite. An ihrer Spitze sehen wir hier Pfarrer Friedrich August Henn, der die Gemeinde 1927 verläßt; rechts hinter ihm der Leiter des evangelischen Kirchenchores, Lehrer Ernst Kneip, sowie vor dem Kirchenportal oben rechts der Pfarrer im Hilfsdienst, Ewald Oehrrnann, später Seelsorger der dann selbständigen Gemeinde Klarenthal. (Foto: Karl Herrmann, Hindenburgstraße.)

44. Der barocke Kanze!a1tar in der evangelischen Kirche ist seit dem Umbau in den dreißiger Jahren unwiderruflich verloren. Unser Bild um 1925 zeigt ihn dabei in schon sehr mitgenommenem Zustand, worüber auch der reiche Blumenschmuck kaum hinwegtäuschen kann. Die Zeichnungen an der Wand, die als Verzierung dienen sollen, entstanden im vergangenen Jahrhundert und dienen sehr wenig dazu, einen guten Eindruck von der barocken Konzeption zu machen. Mit dern Kanzelaltar verschwand auch die rechte Seitenempore sowie die sehr beschädigte Stuckdecke; allein die Orgelempore blieb erhalten, während die Stummsche Orgel verschwunden ist. (Foto: Kar! Herrmann, Hindenburgstraße.)

45. Der evanglische Kirchenchor wurde Ende des vergangenen Jahrhunderts gegründet; unser Bild von 1923 ist sicherlich eines der ältesten mit Chor1eiter Ernst Kneip, den wir in der Bildmitte mit Strohhut ausmachen. Unter seiner Stabführung erlebte der Chor in der Folgezeit seine ersten Erfolge in Konzerten, die häufig Sammelpunkt der ganzen Gemeinde waren und dankbar angenommen wurden. Im Bildvordergrund sind zudem auch Gersweiler Jungen mit Mandolinen und Gitarren zu sehen. (Foto: im Besitz von Karl Hartmann, Krughütter Straße.)

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46. Das Gebäude des evangelischen Kindergartens war ursprünglich einmal im Besitz der Familie Diesinger, diente auch geraume Zeit als Postkutschenstation. Schließlich erwarb 1926 die evangelische Kirchengemeinde das Haus in der Krughütter Straße und baute es notdürftig um, damit sie das Gebäude als Gemeindehaus und Kindergarten nutzen konnte. Vor dem Haus spielen hier Kinder des Kindergartens. Auch mutet es seltsam an, wie unsere Ahnen ihre Lasten zu tragen pflegten, so beispielsweise die Frauen auf der linken Bildhä1fte. (Foto: Karl Herrmann, Hindenburgstraße.)

47. Unser Bild zeigt den evangelischen Frauenverein um das Jahr 1920, für dessen Gründung letztlich Preußens Königin Auguste Victoria, die Gemahlin Kaiser Wilhelms, verantwortlich zeichnete. In Roffhackscher Zeit leitete Maria Sophie Eichner geborene Ries (rechts sitzend) den Frauenverein bis zum plötzlichen Tod des Pfarrers. Neben ihr sitzt Frau Demuth. Der evangelische Frauenverein - die 'Frauenhülfe' - ist Vorläufer der unter Pfarrer Hans-Adam Reiß 1932 gegründeten Frauenhilfe, die bis heute existiert. (Foto: Karl Herrmann, Hindenburgstraße.)

48. In den zwanziger Jahren kam auch in Gersweiler die Jugend- und Wandervogelbewegung auf, zu deren engagiertestern Sprecher sich der evangelische Pfarrer Friedrich August Henn machte. Auf dem Gruppenbild aus der Zeit um 1925 sehen wir neben anderen Sophie Schauß, die ganz rechts die Fahne der evangelischen Jugend trägt. Die Mehrzahl der damals Jugendlichen lebt noch heute in vorgerücktem Alter in Gersweiler. (Foto: Karl Herrmann, Hindenburgstraße.)

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