Gersweiler in alten Ansichten Band 1

Gersweiler in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Joachim Conrad
Gemeente
:   Gersweiler
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2492-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gersweiler in alten Ansichten Band 1'

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59. Der Pfarrgarten diente den Kinder des Kindergartens - hier um 1926 - als Spielplatz. Zu ihnen hat sich Pfarrer Friedrich August Henn gestellt. Er verläßt 1927 die Gerneinde, um die Auslandspfarrstelle der evangelischen Kirche in den Niederlanden anzutreten. Sagten die Leute zwar damals 'Er ist zum Kaiser gegangen', so ist es doch bei wohl nicht mehr als einigen Begegnungen mit Kaiser Wilhelm II. in seinem niederländischen Exil geblieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg finden wir ihn als Superintendenten eines Kirchenkreises im thüringisch-sächsischen Raum wieder. In den Ruhestand versetzt kehrt er an die Saar zurück und empfängt auch Gersweiler Gemeindeglieder wieder, die in seiner Gersweiler Zeit zu seiner Jugend gehörten. So ist er auch in der Heimat verstorben. (Foto: Karl Herrmann, Hindenburgstraße.)

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60. Die Ansichtskarte um 1920 zeigt uns die dem Pfarrhaus gegenüberliegende Seite der Krughütter Straße mit dem Kolonialwarenhandel Wacker - heute Haus Allmacher - welches vom Architekten als Geschäftshaus ohne Rücksicht auf die Straßenflucht an die Straße gerückt worden ist. Daneben stehen straßenaufwärts die Häuser Renno, Hartmann und Büch/Reppert, die zum Eingang der Feldstraße hin gelegen sind, (Foto im Besitz von Heinrich Blatt, Lindenstraße.)

61. Der Bliek von der Ecke Feld- und Bergstraße um 1900 zeigt uns den alten Ortskern von Gersweiler, zur linken Hand die Häusergruppierungen vor dem evangelischen Pfarrhaus, rechts die evangelische Kirche und die dortigen Siedlungsteile. Besonders auffällig ist das alte Scheunentor auf der Vorderseite des Pfarrhauses, das im Laufe eines Umbaus zur Zeit des Ersten Weltkrieges beseitigt wurde. Unser Bild ist das einzige Bilddokument dieser Art und also eine besondere Kostbarkeit. (Foto: Dr. Carl Fauth; im Besitz von Karl Herrmann, Hindenburgstraße.)

62. Das Haus Hartmann um 1920 in der Krughütter Straße gegenüber des evangelischen Pfarrhauses bestand ursprünglich nur aus dem Gebäudeteil rechts des Eingangs. Als das Gebäude durch einen Hausbrand um 1870 zerstört wurde, lag es einige Jahre ungenutzt da, bis der Wiederaufbau eingeleitet wurde. Aus dieset Zeit stammt dann vermutlich der linke Gebäudeflügel, der die Verbindung zum jenseitigen Nachbarhaus schafft. Der Vorgarten ist seit der Straßenverbreiterung verloren. (Foto im Besitz von Karl Hartmann, Krughütter Straße.)

63. Das Haus der Küsterfamilie Conrad wurde 1902 von Adolf Heinrich Conrad und seiner Frau Henriette geborene Ries erbaut; es zeigt sich hier in seiner baulichen Verfassung um 1915. Küster Conrad steht rechts im Fenster, neben ihm seine Frau und der jüngste Sohn August. Vor der Tür sehen wir den ältesten Sohn Ado1f, sowie an der Tür des Vorgartens Jakob; der Vorgarten ist seit der Straßenverbreiterung der Krughütter Straße verloren gegangen. Der Türbogen war mit den Initialen AC 1902 HR geschrnückt gewesen; seit einschneidenden Veränderungen der Straßenfront vor kurzer Zeit ist davon nichts mehr zu sehen. (Foto im Besitz der Familie Brockhaus, Krughütter Straße.)

64. Adolf Heinrich Conrad, links im Bild, war bis 1921 Küster an der evangelischen Kirche zu Gersweiler, Unser Bild zeigt die Küsterfamilie um 1919 mit Tochter Henriette, sowie den Söhnen Jakob, Adolf und dem kleinen August, dann die Mutter Henriette geborene Ries. Nach dem frühen Tod des Pfarrers Karl Roffhack legte Adolf Heinrich Conrad sein Küsteramt nieder; er selbst starb am 18. Juni 1934 einen gewaltsamen Tod, als er in Ausübung seiner Pflicht als Feldhüter von unbekannter Hand ermordet wurde. (Foto im Besitz von Joachim Conrad, Kirchenstraße.)

65. Wir sehen das Müller/Pabstsche Haus in der Krughütter Straße um 1914. Es liegt unmittelbar neben dem Gasthaus 'Zur Post' und dessen Tanzsaal, der heutigen ASKO-Filiale. Da dieser Gebäudekornplex zurückgesetzt ist, entsteht der, allerdings falsche, Eindruck, das Müller/Pabstsche Haus springt in die Straße vor, wiewohl es doch deutlich in der Flucht der nachfolgenden Häuser steht. Das Gebäude ist um die Jahrhundertwende gebaut. (Foto im Besitz von Albrecht Rixecker, Klarenthal.)

66. Vor dem Spritzenhaus in der Krughütter Straße stellen sich die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Gersweiler urn 1929 in damaliger Ausrüstung der Karnera. Unter ihnen erkennen wir Georg Kunz, Heinrich Seel, Ludwig Momber, sowie Nikolaus Mannes, Victor Fath und Franz Gerhard. (Foto im Besitz der Familie Marines, Hüttenstraße.)

67. Die katholische Schule - hier in den zwanziger Jahren -lag gegenüber des Gasthauses 'Zur Post' in der Krughütter Straße. Sie war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut worden und in der Folgezeit erweitert, bis schließlich drei Schulsäle und genügend Lehrerwohnungen geschaffen waren. 1978 wurde das Gebäude niedergerissen, der Platz als Park- und Spielplatz genutzt. Unser Bild zeigt eine Übung der Gersweiler Feuerwehr, die neben der Schule im Spritzenhaus ihr Domizil hatte, bis sie auch zeitweise in der Schule gastierte, als die Konfessionsschulen abgeschafft wurden. (Foto: Kar! Herrmann, Hindenburgstraße.)

68. Unser Bild zeigt den Geburtsjahrgang 1893 mit dem damaligen Lehrer Wanninger vor der katholischen Schule in der Krughütter Straße. Wanninger war ein sehr beliebter Lehrer. Neben seinem Schuldienst versah er von 1886 bis 1917 den Dienst an der Orgel der Pfarrkirche Sankt Michael, zudem leitete er den katholischen Kirchenchor. Außerdem betreute er in seinem Unterricht junge Bergarbeiter und bemühte sich sehr um die Baumschule, die auf dem Grundstück Ecke Kirchen- und Krughütter Straße angelegt worden war. (Foto: im Besitz der Familie Hafner, Karlstraße.)

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