Gersweiler in alten Ansichten Band 2

Gersweiler in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Joachim Conrad
Gemeente
:   Gersweiler
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4835-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gersweiler in alten Ansichten Band 2'

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99. Unser Luftbild zeigt den Ottenhauser Teil der Hauptstraße und besonders im Bildvordergrund den noch wenig bebauten Ottenhauser Berg. In der Bildmitte rechts sieht man die irn Bau befindliche August-Müller-Straße, dahinter den Wasserturm. (Luftbild freigegeben durch das Ministerium für Winschaft des Saarlandes unter Nr.474/89.)

100. Oberhalb des Aschbachweihers liegt der Ostschacht der Grube Louisenthal, der CalmeletSchacht. Auf der Grube Louisenthal fanden viele Gersweiler ihr Auskommen. Doch mit dem Niedergang der Bergwerke und Stahlhütten karn auch für den Calmelet-Schacht das Ende. Er ist heute stillgelegt, und die Anlagen sind zum Teil abgebrochen.

101. Oberhalb des alten Aschbachweihers wurde als Naherholungsgebiet der Neue Aschbachweiher angelegt mit einem Wildgehege. Unser Bild zeigt den noch ziemlich sumpfigen Teich, dahinter Häuser der Siedlung Neu Aschbach .

102. Im Jahre 1584 hatte der Müller Nikolaus Fröhlich eine Mühle im Aschbachtal gegründet, aus der später der Aschbacher Hof als größter Gutshof auf Gersweiler Bann entstehen sollte. Unser Bild zeigt den letzten Pächter Dr. Breuer mit Familie vor den 1764 errichteten, barocken Gebäuden des Hofes, derim Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

103. Nachdem das Stift St. Arnual der wieder erstandenen evangelischen Kirchengemeinde GersweiIer das alte Stiftsforsthaus als Pfarrhaus überlassen hatte, wurde zwischen Ziegelhofund Aschbacher Hof ein neues Forsthaus gegründet. Der Bezug zur evangelischen Gemeinde blieb aber erhalten:

Stiftsförster Georg Stoffel war 1847 Mitglied des Presbyteriums, Stiftsförster Heinrich Stoffel zu Fauths Zeiten mindestens seit 1890 bis 1902. Der bekannte Förster Heinrich Bersche ist sogar von 1908 bis 1922 Kirchmeister.

104. Der Ziegelhof war eine Filialkirche des Stiftes St. Arnual und stammte wohl aus dem 11. Jahrhundert. Nach Einführung der Reformation 1575 ist sie kurz Pfarrsitz, dann wurde jedoch die evangelische Gemeinde nach Malstatt gepfarrt. Bis zum Neubau einer Kirche durch Jost Höer 161711618 an der Lindenstraße dient die Aschbachkirche weiter als Gotteshaus, danach wird sie zum Pestlazarett umgebaut. 1666 Teil des Aschbacher Hofes, kommt das Gebäude in Privatbesitz: Architekt Robert Blankenheim baut das Haus nach seinen Vorstellungen um. Inzwischen ist es zerfallen. Vier Grabungen des Heimatkundlichen Vereines Gersweiler versuchen in den letzten Jahren, die Baugeschichte zu entschlüsseln.

105. Die Geburtsjahrgänge 1921 und 1923 der Gersweiier Waldschule sehen wir auf einem Ausflug mit den Lehrern Reitenbach (rechts) und Werntz (links) im Warndt. Die Aufnahme von 1931 zeigt unter anderen: E. Klehr, E. Christmann, M. Taub, E. Conrad, I. Müller , M. Thum, M. Rütters, E. Schütz, L. Schauer, W. Schwinn, F. Schwinn, W. Köhl, H. Klaus, M. Schmitz, E. Klaus, A. Kobel, R. Ries, E. Geibel, L. Sahm, W. Erbach, R. Colling, G. Schlosser, F. Rung, W. Scherzinger und H. Hausknecht.

106. Die Eheleute Paul Trenz und Katharina Magdalena Dorothea geborene Renno waren - wie viele damals - mit zwölf Kindern gesegnet. Elf zeigt unser Bild, es sind Kar! Jakob, Paul, Franz Johann, Johann Ludwig, Magdalena Margaretha, Heinz Jakob, Hermann, Erwin, Horst Kar!, Rosa und Adolf Heinrich. Lediglich Käthe fehlt. Zwischen dem Ältesten und dem Jüngsten liegen ganze 19 Jahre.

107. Die Winschaft 'Zur Erholung' in der Kreisstraße gehörte Peter Sauer. Unser Bild zeigt das zweigeschossige Haus mit Mansardendach um 1930 mit Freunden und Angehörigen der Familie Sauer.

108. Auf dem Ziehungsbild von 1914 sehen wir unter anderen Willi Hoppe, Fritz Renno, Eduard Mathieu und Jacob Stötzer. Carl Büch berichtet, daß die 'Ziehungsbuben' , wie man sie nannte , sich am Tag der Musterung morgens um 6.30 Uhr vor dem Bürgermeisteramt einfanden, um dann mit Marschmusik und Fahne durch die Hauptstraße nach Saarbrücken zu marschieren. Der Tag davor aber gehörte der Ausgelassenheit, wie es das Bild ausweist.

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