Gersweiler in alten Ansichten Band 2

Gersweiler in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Joachim Conrad
Gemeente
:   Gersweiler
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4835-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gersweiler in alten Ansichten Band 2'

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Gruß aus (.;ierswe'ler

StraBe mir Gasthaus z, Adier

9. Die Grußkarte aus Gersweiler zeigt nicht nur das Gasthaus 'Zum Adler', sondern besonders neben dem Haus Käufer die Villa Schoengen. Schoengen war Direktor der Gersweiler Spar- und Darlehnskasse. Sein Institut war im ursprünglichen Wohnhaus Schmidt untergekommen, nachdem die Fabrikantenfamilie das 'Schlößchen' gebaut hatte. Bald aber genügte das alte Gebäude nicht mehr den Anforderungen, so daß Direktor Schoengen 1903 diese Villa baute und sein Bankhaus dort seinen Sitz nahm.

10. Unser Bild zeigt das Bauernhaus Diesinger an der Brunnentreppe. Wie früher sehr häufig, handelt es sich um ein Haus mit Scheune und Wohntrakt unter einem Dach aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

11. Im Jahre 1921 erwarben Heinrich Legleitner aus übervölklingen und seine Frau Luise geborene Dörr (rechtes Bild) ein nach 1830 errichtetes Haus in der Hauptstraße, heute neben dem ehemaligen Kino ('Krokodil'). Das linke Bild zeigt uns dieses Haus um 1930. Am Fenster oben links sehen wir Luise Legleitner, rechts Frau Münster, im Fenster unten Sophie und Karl Legleitner, vorn am Zaun ihren Sohn Heinz. Vor der Tür steht Frau Schick mit Manfred Legleiter auf dem Arm.

12. Die Metzgerei Georg Schuier am Gersweiler Markt gehörte zu den alten eingesessenen Geschäften in Gersweiler. Vor seinem Schaufenster sehen wir Georg Schuier mit seiner Familie und seinen Angestellten. Das Gebäude ist heute vollständig umgebaut und Sitz der Saar-Bank, dervormaligen Gersweiier Spar- und Darlehnskasse,

13. Bis heute in Übung ist der Umzug anläßlich der Gersweiler Kirmes. Unser Bild zeigt den Zug in der Hauptstraße: im Hintergrund das Bauernhaus Diesinger, weiter rechts die Metzgerei Schuier, schließlich die Wirtschaft Johann Dierstein.

14. Ein Klassenbild der evangelischen Schule von 1907 mit Fräulein Heufemann zeigt uns unter anderen: H. Manz-Rohrbacher , K. Peters, L. Dörr, K. Ohnesorg, L. Scheuer-Knoblauch, M. Leiner-Renno, R. Schmidt-Nietzel, S. Jung, L. Hobert-Braun, L. Lang-Schuier, K. Eies, W. Demuth, M. Schuler-Demuth, A. Dreistadt-Ries, S. Petri, E. Bohr, W. Scherzinger-Siebenschuh, Ch. Schuler-Simon, F. Kohler-Schwarz, F. Kuhn, E. Bohr-Schumann, S. Conrad-Eichner, W. Walker-Kugler, E. Bieber, K. Binz-Renno, W. Renno, J. Klein-Albrecht, A. Thum-Meiser, K. Reeb, H. Bieber-Simon, F. Schuier, K. Maurer, W. Kugler, W. Peters, H. Albrecht, J. Schauß, W. Lamprecht. R. Kugler, O. Kley, E. Renno, E. Pinkel, E. Böhm, R. Strauß, K. Horn, F. Käufer, A. Kugler, H. Strauß, H. Peters und K. Peters.

15. Ein Klassenbild der evangelischen Schule von 1927 zeigt uns die 4. Klasse mit Lehrerin Anni Schadler-Boos. Zu sehen sind unter anderen Heinrich Massing, Fritz Kuhn, Fritz Lux, Adolf Maurer, Georg Böhrn, Fritz Weber, Fritz Meyer, Henriette Herrmann, Erna Metzger, Berta Voß, Lotte Kuhn, Agathe Wagner, Albertine Reiser, Berta Seidel und Gretel Deetz.

Gn ß aus Gersweiier

Evang. Kirche

16. Die evangelische Kirche in Gersweiier wurde 1784 nach Plänen des Nassau-Saarbrückischen Generalbaudirektors Joharm Jakob Lautemann als Querhauskirche erbaut. Wir sehen die Kirche vor dem gravierenden Umbau der dreißiger Jahre mit den beiden Fenstern an der Schmalseite, daneben den Baumeister Johann Jakob Lautemann. Er wurde am 20. September 1737 als Sohn des gleichnamigen Leyendeckers geboren. Ursprünglich Maurerpolier und Maurermeister wird er am 26. August 1777 fürstlicher Baumeister, 1783 Baudirektor. Er arbeitet mit an der Ludwigskirche und der Basilika, plant die Erweiterung der Kirche in Feehingen und die Neubauten in Güdingen und Gersweiler. Er stirbt am 30. Oktober 1803.

17. Vor dem Portal der evangelischen Kirche hat sich die 'Gesellschaft der Sangesfreunde' am 5. November 1932 versammelt anläßlich ihrer Fahnenweihe. Der Verein war 1920 als Absplitterung vom 1857 gegründeten Männergesangverein entstanden und stand lange in Konkurrenz zu ihm. 1938 verbanden sich die Vereine wieder; die bis heute bestehende Freundschaft mit dem MGV Lyra 1899 aus Trier ist Verdienst der 'Sangesfreunde' .

18. Vom Ende des Ersten Weltkriegs an bis 1935 unterstand das Saargebiet einer Völkerbundsverwaltung. Am 13. Januar 1935 kam es zur Abstimmung, die mit dem Aufruf 'Heim ins Reich' entschieden wurde. Unser Bild zeigt den Fackelzug am Abstimmungstag in der Hauptstraße.

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