Gersweiler in alten Ansichten Band 2

Gersweiler in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Joachim Conrad
Gemeente
:   Gersweiler
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4835-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gersweiler in alten Ansichten Band 2'

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19. Da die älteste Glocke der Kirche aus dem Jahre 1608 beschädigt war, und die kleine Glocke von 1767 den Anforderungen nicht genügte, ließ Pfarrer Hans-Adam Reiß drei Glocken in Apolda gießen, die 1935 in den Dachreiter hinaufgezogen wurden. Das Geläut wurde im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt und eingeschmolzen.

20. Die Familie Schuier wohnt seit vier Generationen in Gersweiler. Aber erst Carl und Henriette SchuIer errichteten dieses stattliche Anwesen um 1890 anstelle eines älteren Wohnhauses Ecke Haupt- und Krughütter Straße. Hatten die Eltern von Carl SchuIer noch im Haus Fauth eine Metzgerei betrieben, so wurde die Firma nun in das neue Stammhaus verlegt. Metzgerei und Gasthaus SchuIer gingen nach dem Zweiten Weltkrieg in die Hände von Karl Schuler und seiner Frau Reinhilde geborene Reitzer über. Unser Bild zeigt Metzgermeister Carl SchuIer mit seiner Frau und den Enkelkindern Meta und Ortrud auf der Treppe der Metzgerei um 1924/25. Das zweite Bild zeigt zwischen 1930 und 1935 den Sohn Karl Schuler , der als Metzgermeister den Betrieb übernahm.

21. Der Metzgerei Schuler gegenüber befand sich Ecke Haupt- und Krughütter Straße die Metzgerei Gustav Schwarz. Gustav Schwarz war seit 1936 mit Margarethe Ries verheiratet gewesen. Ihr erster Ehemann war Heinrich Reuber. So sind die heute in Gersweiler bekarmten Metzgereien Reuber und Schwarz auf dieselbe Stamrnutter zurückzuführen. Wir sehen das Haus Schwarz um etwa 1925. Inzwischen ist das Gebäude abgebrannt und die Straßenecke unbebaut.

22. Das Luftbild zeigt das Ortszentrum von Gersweiler mit Kirche, Rathaus und dem bereits umgestalteten Marktplatz. Im Bildhintergrund fließt die Saar, der Matzenberg ist gut zu erkennen, ebenso auch die Hüttenstraße , die zur linken Bildhälfte aufsteigt, sowie die Brunnenstraße , die sich im Hintergrund nach rechts zieht. (Luftbild freigegeben durch das Ministerium für Wirtschaft des Saarlandes unterder lfd.Nr.474/89.)

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23. Die Grußkarte aus Gersweiier um 1910 zeigt drei interessante Perspektiven: oben erkennen wir rechts das Haus Philipp Meyer, in der Bildmitte die Villa Schleiden und links die Pfarrkirche St. Michael. Das kleine Bild unten links zeigt uns die Hauptstraße mit Bliek auf die evangelische Kirche; das kleine Bild rechts zeigt das Gasthaus Fritz Büch am Gersweiler Markt vor dem Umbau zum Geschäftshaus,

24. Längst aus dem Ortsbild verschwunden ist das bunte Treiben auf dem Gersweiier Markt neben dem Rathaus, hier um 1926. Die Umgestaltung des Marktplatzes und die Verbreiterung der Hauptstraße ließen heute kaum noch zu, so großzügig Stände aufzustellen. Die alteingesessenen Gersweiler werden sich wehmütig erinnern.

25. Die Schreinerei Fischer in der Hauptstraße gehört zu den alteingesessenen Familienbetrieben. Wir sehen Familienangehörige und Freunde von Jakob Fischer vor dem 1872 erbauten Anwesen, Ganz links Jakob Fischer, dann Wilhelm Fischer, vierter von links Schneider Geibel, sechster von links ein Onkel von der Fenne , dann oben im Fenster Frau Geibel und Edith Geibel, unten ganz rechts Herr Sandmeyer.

26. Das Familienbild der Familie Fischer um 1907 zeigt uns in der Mitte Maria Fischer geborene Schmidt (1858-1938), sowie Stammvater Alexander Fischer (1857-1920). Ganz links Wilhelm Fischer (geboren 1901», in der Mitte zwischen den Eltern Nikolaus Fischer (geboren 1887), links vom Vater Jakob (geboren 1893) und Kar! Fischer (geboren 1896).

27. Der Gersweiier Pfarrerssohn Dr.med. Carl Fauth (14. Juli 1870-24. April 1932) war der erste in Gersweiler ansässige Arzt. Von seiner Frau Martha geborene van Scheven (21. Februar 1882-8. November 1959) wird erzählt, daß sie allwöchentlich anfangs mit der Kutsche, dann mit dem (ersten in Gersweiler fahrenden) Auto nach Saarbrücken gefahren sei, um ins Café zu gehen. Aus der Ehe gingen vier Töchter und ein Sohn hervor: Margarethe (geboren am 4. Juli 1901), Hilde (geboren 2. Oktober 1902), Ilse (geboren 18. August 1906), Karl (geboren 1. Oktober 1909) und Liselotte (geboren 25. August 1916).

28. Das Haus Philipp Meyer wurde 1905 von Philipp Meyer und Lina Kessler errichtet, wie der Türsturz aussagt. Vor dem Haus sehen wir Philipp Meyer mit Frau Anna geborene Kühn, Tochter Elfriede, Sohn Artur mit Frau Johanna und Enkel Hermann auf dem Arm.

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