Gevelsberg in alten Ansichten

Gevelsberg in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Backhaus
Gemeente
:   Gevelsberg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1708-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Gevelsberg in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

EINLEITUNG

'Gevelsberg' , eine Industriestadt im Grünen, wie sie heute genannt wird, gelegen an der Autobahn Hansalinie, zwischen Wuppertal und Hagen, mit ihren rund 32000 Einwohnern; der Name der Stadt tauchte zum ersten Mal im Iahre 1225 auf. Im Alten Hohlweg, von dem heute noch ein geringer Teil als Mulde hinter Haüsern der EIberfelder Straße zu sehen ist, fand der Erzbischof von Köln und Reichsverweser Engelbert am 7. November 1225 den Tod, als er durch seinen Vetter, den Grafen Friedrich von der Isenburg, überfallen und erschlagen wurde.

In den ältesten Urkunden aus den [ahren 1235 und 1236 sind Namen wie 'Gyeuilsberch', 'Gyevilberch' und 'Gicvilberch' zu entziffern. 1604las man schon 'Giffelsberg' .

Der Geschichtsschreiber Dietrich von Steinen war der Annahme, die Namenbezeichnung sei mit dem hochdeutschen Wort 'Giebel' in Einklang zu bringen, das den Abhang des Berges andeuten sollte. Bis etwa zum [ahre 1900 teilte man die Ansicht von Steinens. Doch aufgrund heimatkundlicher Forschungen Prof. Dütschkes aus Schwelm kam man zu gänzlich anderen Ansichten, nämlich der Name Gevelsberg könne auch mit altgermanischen Personennamen wie 'Givold', 'Gevold' ader 'Gerbold' in Verbindung gebracht werden. Namen, die von seinem Besitz auf den Berg übergingen. Denn auf der Anhöhe des heutigen Strückerberges lag, den Vermutungen nahe, der große Gevelhof (spätere Lohmanns- oder Preußenhof mit Posthalterei).

Um 1230 ging der Name bei der Errichtung des Klosters auf die Siedlung, die sich um das Kloster scharte, über, aus der nach und nach ein 'Dor!" wurde. Noch heute sind aus jüngster Vergangenheit, etwa 16. bis 17. [ahrhundert, Zeugen vorhanden. Heute schlechthin 'im Dorf' genannt. Weiter gen Osten, den Berg hinab, lag die kleine Bauernschaft Mylinchusen (Mylinghausen). Sehr viel später, am 29. [anuar 1867 wurde in der Gemeindeverordnetensitzung beschlossen, den Namen 'Gevelsberg' anzunehmen. Dies wurde durch Cabinettsordre vom

1. Mai 1867 genehmigt. Seitdem bezeichnet 'Gevels berg' nicht nur den alten Ortskern, der sich um Kirche und Kloster gebildet hatte, sondern die gesamte Siedlung erhielt diesen Namen. Am 1. März 1886 erhielt die Gemeinde Gevelsberg, durch allerhöchsten Erlaß vom 1. Februar 1886 bekundet, die Stadtrechte. Als die Fotografie fast noch in Kinderschuhen steckte, blühte in Gevelsberg schon das Handwerk der Fotokunst. Der Fotograf, aus dessen Atelier die in diesem Büchlein erschienenen Aufnahmen stammen, hat schon zur damaligen Zeit eine Unmenge Arbeit leisten müssen, um die Vielzahl der Bilddokumente (sie sind es in der Zwischenzeit geworden) herzustellen. War doch die Herstellung eines Fotos im Vergleich zur heutigen Zeit ungleich schwi eriger.

Möge dieses Büchlein dazu beitragen, alte Erinnerungen an längstVergangenes wachzuhalten: 'Weißt du noch?' 'Kennst du noch?'

1. Diese Luftaufnahme ist vom 22. Juni 1939 und gibt uns einen Blick auf Gevelsberg. Durch die Bildmitte zieht sich das Band der Mittelstraße.

2. An der alten Ennepebrücke (1899) schauen neugierige Schüler dem Fotografen zu.

3. Winter an der alten Ennepebrücke. Links, vorne, die alte Lohmühle. Das Bild stammt wahrscheinlich aus dem [ahr 1900.

4. An der alten Ennepebrücke; das Bild entstand um 1910.

S. An der alten Ennepebrücke um 1900. Ein Blick aus dem Haus neben der Brücke ( ehemalige Mittelstraße 1 0).

6. Auf der Ennepebrücke, mit Blick in die untere Mittelstraße.

7. An der Ennepe. Dies war früher der Platz der alten Lohmühle (der Obergraben ist schon zugeschüttet). An der Stelle steht heute die Stadtsparkasse.

8. An der alten 'Zentralc'. Diese 'Zentrale' ist eines der ältesten Elektrizitätswerke Deutschlands.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek