Giebelstadt in alten Ansichten Band 1

Giebelstadt in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heinz Gaßner
Gemeente
:   Giebelstadt
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4853-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Giebelstadt in alten Ansichten Band 1'

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16. Ansicht der jüdischen Synagoge.

Die alte Synagoge von 1799 war unbrauchbar geworden, so daß man 1911 unter der Leitung des Kultusvorstandes Hirsch Schmidt Pläne für einen Neubau einreichte. Der Bau wurde von hiesigen Maurerund Zimmerleuten erstellt.

Leider ist von dieser Synagoge keine Fotografie, sondern nur die Ansicht aus dem Bauplan vorhanden. Bis 1933 waren die jüdischen Mitbürger in das Gemeindeleben integriert. Nach 1933 verschlechterten sich die Lebensbedingungen zusehends. Die Synagoge wurde beim Novemberpogrom des Jahres 1938 am 10. des Monats geschändet und demoliert. 1941 wurde die Synagoge vom damaligen jüdischen Kultusvorstand an den Besitzer des angrenzenden landwirtschaftlichen Betriebs verkauft und 1944 wegen Einsturzgefahr abgerissen.

Von 1933 bis 1942 löste sich die jüdische Gemeinde langsam auf. 11 jüdische Einwohner verzogen, 16 wanderten aus und 5 wurden deportiert.

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17. Bäckerei Scheckenbach.

Diese Aufnahme zeigt die Bäckerei Scheckenbach in den zwanziger Jahren. Ursprünglich war der Besitzer der Bäcker Michael Schneider. Dessen Tochter Rosa heiratete dann Felix Scheckenbach.

Alte Giebelstädter sprechen heute noch von der 'Becke Miehels Rosa', der Mutter des heutigen Inhabers Erich Scheckenbach. Als dann in den dreißiger Jahren der Flugplatz und die Siedlungen gebaut wurden, erweiterte Felix Scheckenbach seine Bäckerei und baute noch das Café an.

18. Zimmereiplatz.

Als Marktflecken war Giebelstadt natürlich Anziehungspunkt für die Bauern, die aus der Umgebung zum Viehmarkt kamen. Hier konnten alle möglichen Geschäfte erledigt werden, da eine Menge Handwerker und Geschäfte am Ort waren: Metzger, Viehhändler, Bäcker, Schuhrnacher, Kappenmacher , Bader, Postamenteur, Maurer, Schreiner, Zimmerleute, Tünchner, Sattler, Schmiede und Bürstenbinder.

Ein Betrieb mit handwerklicher Tradition war die Zimmerei Scheckenbach. Auf unserem Bild sehen wir Zimmermeister Johann Scheckenbach mit seiner Tochter Paula und seinen Zimmerleuten, die gerade das Holz für einen Dachstuhl richten.

19. Gasthaus zur Post.

Von großer wirtschaftlicher Bedeutung für eine Gemeinde war der Anschluß an das Postnetz. In der königlichen Postagentur mit Restauration war die Postexpedition Giebelstadt untergebracht. Nicht nur Brief- und Paketdienst erledigte damals die Post, sie übernahm auch die Personenbeförderung.

Täglich zweimal machte die Postkutsche auf dem Weg von und nach Euerhausen in Giebelstadt halt. Von Euerhausen aus, das einen eigenen Poststall hatte, wurde auch der übrige Teil des Ochsenfurter Gaues mit Post versorgt. Später dann wurden die Amtsräume der Post ins Friesenhäuser Schloß verlegt.

20. Haus Landes.

Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1912 und führt uns in die Mergentheimer Straße. Es zeigt das Anwesen der Familie Landes. Johannes Landes war vorher Pächter des Gutes in Gelchsheim und verbrachte seinen Lebensabend in Giebelstadt.

Auf dem Bild ist er mit seiner Ehefrau Barbara, seiner Tochter Lisette sowie einer Hausangestellten zu sehen.

Familie Landes gehörte der Glaubensgemeinschaft der Mennoniten an, die in Giebelstadt auch ihr Bethaus (später evangelisches Gemeindehaus) hatten. Jeden Sonntag trafen sich hier die Mennoniten der Umgebung, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

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