Giebelstadt in alten Ansichten Band 1

Giebelstadt in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heinz Gaßner
Gemeente
:   Giebelstadt
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4853-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Giebelstadt in alten Ansichten Band 1'

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31. Fastnachtsfeier.

Nicht umsonst zählt Giebelstadt zu den unterfränkischen Fastnachtshochburgen. Seit 1956 pflegt und erhält die Giebelstädter Karnevalsgesellschaft die fastnachtliche Tradition in unserer Gemeinde.

Dieses Bild aus den zwanziger Jahren zeigt, daß auch damals schon in unserer Gemeinde Fastnacht gefeiert wurde.

Fastnachtsmontag und -dienstag waren Festtage im Jahr, an denen man sich in allen möglichen Verkleidungen bei Musik und Tanz vergnügte.

32. Musikkapelle Giebelstadt.

Auf diesem Bild ist die Giebelstädter Musikkapelle im Jahre 1911 zu sehen. Die damaligen Musiker waren, von links nach rechts, in der hinteren Reihe: Alois Popp, Andreas Raps, Johann Nobis, unbekannt. In der vorderen Reihe: Roman Maurer, Gottfried Koch, Alois Scheckenbach und Sebastian Pickel.

Das Gründungsjahr der Giebelstädter Kapelle ist 1892. Gegründet wurde sie vom katholischen Arbeiterverein mit Unterstützung der katholischen Kirchengemeinde Giebelstadt. Durch Theaterspiel und musikalische Gestaltung von verschiedenen Festlichkeiten wurde die Finanzierung der Instrumente mit Unterstützung der katholischen Kirchengerneinde vorgenommen.

Als einer der Hauptinitiatoren muß Sebastian Pickel genannt werden. Ein besonderes Augenmerk legte man auf die Pflege der Kirchenmusik. Aus der Sorge um den mangelnden Nachwuchs erfolgte im Jahre 1963 der Zusammenschluß mit der Blaskapelle Sulzdorf.

Eng verbunden mit dem Namen Sebastian Pickel ist auch Giebelstadts ältester Verein, der Gesangverein 'Liederkranz 1863 Giebelstadt e. V.', der im Jahre 1988 sein 125jähriges Gründungsfest feierte. Sebastian Pickel war nicht nur aktiver Sänger, sondern auch über viele Jahre Chorleiter des Giebelstädter Liederkranzes.

33. Preiwillige Feuerwehr Giebelstadt um 1906.

Diese Fotomontage zeigt verschiedene Gruppen der Giebelstädter Feuerwehr vor der Geyerruine und dem Zobelschloß. Stolz präsentieren die Feuerwehrleute neben ihrer Fahne ihre Ausrüstung, Sturmleitern und Pumpenspritzen, die acht kräftige Männer bedienen mußten.

Während vorher für die Feuerbekämpfung jeder Bürger einen Feuereimer, Feuerleiter und Feuerhaken beschaffen mußte, wurde im Jahre 1869 von der Gemeindeversammlung die Bildung einer freiwilligen Feuerwehr beschlossen. Es war am 5. November 1874 als sich in der Jöstlein'schen Gastwirtschaft 45 Giebelstädter Männer versammelten, um getreu dem Leitspruch 'Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr' eine freiwillige Feuerwehr aus der Taufe zu heben.

Diente damals der Einsatz nur der innerörtlichen Brandbekämpfung, so werden heute die Männer der Feuerwehr außerdem bei schweren Verkehrsunfällen, Haushaltsunfällen und Naturkatastrophen gerufen. Modernste Technik, Spezialwerkzeuge und ein hoher Ausbildungs- und Leistungsstand der Aktiven ermöglichen derartige Einsätze.

34. Giebelstädter Jugend im Kriegsjahr 1916.

Dieses Bild aus der Mitte des Ersten Weltkriegs zeigt die Giebelstädter Burschen, die mit bangem Bliek in die Zukunft schauen. Zum Teil in Uniform mit nachgebauten Spielzeuggewehren stellten sie sich dem Fotografen. Sicher mußten einige von ihnen, wenn auch nicht mehr im Ersten, so doch im Zweiten Weltkrieg ihr Leben lassen, denn beide Weltkriege forderten auch in unserer Gemeinde ihren Blutzoll. So hat unser Ort im Ersten Weltkrieg 26 Gefallene, im Zweiten Weltkrieg 47 Gefallene, 15 Vermißte und 9 Bombenopferzu beklagen.

Auch schon in vergangenen Jahrhunderten wurde Giebelstadt immer wieder von Kriegsereignissen heimgesucht. Am 23. Oktober 1441 z.B. wurde von den Rothenburgern das Geyerschloß erobert und niedergebrannt.

Als am 4. Juni 1525 das bei Ingolstadt und Sulzdorf stehende Bauernheer eine vernichtende Niederlage erlitt, brannten auch an diesem Tag die Dörfer Bütthard, Sulzdorfund Giebelstadt ab.

Dagegen scheint Giebelstadt verhältnismäßig glimpflich durch den Dreißigjährigen Krieg gekommen zu sem.

35. Giebelstadser Turner.

Daß Giebelstadt auch schon zu Beginn dieses Jahrhunderts eine Gemeinde mit sportlichen Bürgern war, zeigt dieses Bild der Giebelstädter Turner aus den zwanziger Jahren vor dem Friesenhäuser Schloß. In der damals typischen Sportkleidung stellten sich folgende Turner des 'Turnvereins Jahn Giebelstadt' dem Fotografen.

Von links nach rechts, vordere Reihe: Josef Reiter, Albert Scheer, Theo Scheer, Otto Scheer, Gottfried Koch und Hans Förster.

Zweite Reihe: Hans Reiter, Josef Kraft, Friedrich Pflüger, Franz Leimig und Karl Förster.

Dritte Reihe: Ferdinand Jörg, Hans Wenner, unbekannt, Kaspar Aumüller, Josef Reiter, Felix Scheckenbach und Hans Scheckenbach.

Vierte Reihe: Hans Haun, Hans Popp, Franz Müller und Max Ruh!.

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