Giebelstadt in alten Ansichten Band 2

Giebelstadt in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Heinz Gaßner
Gemeente
:   Giebelstadt
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6536-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Giebelstadt in alten Ansichten Band 2'

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31 Marktgemeinderat mit Bürgermeister Otto Scheer

Dieses Bild aus dem [ahr 1952 zeigt den damaligen Marktgemeinderat auf der Treppe des Rathauses.

Vorne von links nach rechts: Karl Schweigert, Dr. Walter Scholz, Bürgermeister Otto Scheer, Roman Wilhelm und Leonhard Hartmann.

Mittlere Reihe: KriegeIstein, Münch.

Hintere Reihe: Karl Scheuermann, Dr. Stelzner, Gemeindediener Leonhard Strohmenger, Fritz Döller und ]ulius Birke.

Die Geschicke des Marktes Giebelstadt lag seit den Nachkriegsjahren in den Händen folgender Bürgermeister: 1945 Sebastian Pickel (auch später Dirigent und Ehrenchorleiter des Männergesangvereins), 1945-1951 ]osef Kraft, 1951-1952 ]osef ]örg, 1952 OttoScheer, 1952-1972AlfonsMaurer, 1972-1990 Werner Mantel und seit 1990 Volker Kleinfeld.

32 Kirchenchor im Iahre 1956

Neben dem Männergesangverein existierte in beiden Ptarreien ein Kirchenchor, mit wechselnden Aktivitäten, je nachdem, ob ein Dirigent oder Chorleiter zur Verfügung stand.

Diese Fotografie zeigt den katholischen Kirchenchor im [ahre 1959.

Von links nach rechts, vordere Reihe: Frau Drescher, Loni Gay, Rosa Nobis, Leni Schellack, Klara Pickel und Iulchen Müller. Mittlere Reihe: Michael und Ludwina Kastner, Johanna Scheckenbach, Lisa Pelzer, Gusti Friedrichs, Schwester Magdalena, Renate Lutz (verh. Hanus) , lrmgard Lutz (verh. Kruschina), Paula Hahn (verh. Konrad), Gisela Herzog (verh. Heinrich), Paula Lutz (verh. Hanus), Maria Papp (verh. Kaufmann) und Alois Lang.

Hintere Reihe: Simon Scheller, Hugo Honecker, Josef MenzeI, Alfons Wilhelm, Hans Reißig, Max Schellack, lnge Dannat (verh. Mayer) und Chorleiter Alfons Drescher.

33 Fußballmannschaftimjahre 1948

Giebelstadts größter Verein, die Sportvereinigung Giebelstadt, wurde im [ahre 1946 gegründet. Als Nachfolgeverein des ehemaligen 1. FC Giebelstadt begann die Sportvereinigung in diesem [ahr ihre erfolgreiche Arbeit.

Die Vereinsfarben waren erst blau-weiß, später gelb-schwarz. Als 1. Vorsitzender wurde Willi Zündel gewählt.

Zur Giebelstädter Jugend gesellten sich eine 'PWler' (prisoners ofwar = Kriegsgefangene) aus dem Lager am Flugplatz, von denen viele nach ihrer Entlassung in Giebelstadt eine neue Heimat fanden. 1949 errang die 1. Mannschaft die Meisterschaft in der C- Klasse, scheiterte jedoch dann in den Aufstiegsspielen. In den folgenden [ahren verlor die Sportvereinigung aus Mangel an Arbeitsplätzen im hiesigen Raum zahlreiche talentierte Spieler. 19 S4 gelang dann der Aufstieg in die B- Klasse.

Nach drei vergeblichen Anläufen in der B- Klasse, schaffte schließlich eine verjüngte Mannschaft im [ahre 19 S 8 den Aufstieg in die A- Klasse und bereits im [ahre 1961 erspielte das gleiche Team die Meisterschaft und stieg in die 2. Amateurliga Unterfranken-Ost auf.

Heute, nach manchen Hochs und Tiefs spielt die 1. Mannschaft seit neun [ahren in der Bezirksliga Mitte.

Nach dem Bau der Schulturnhalle wurden im [ahre 197 Seine Handball- und Volleyballabteilung sowie eine Gymnastikgruppe gegründet. Vier Handballmannschaften, sechs Volleyballteams und zwei Gymnastikgruppen sowie die jüngsten Fußballer füllten damals fast komplett den Belegungsplan der Schulturnhalle. Nebenstehendes Bild zeigt die 1. Mannschaft im Iahre 1948. Von links: [upp Olschok, Walter Kaiser, Hans Schmitt, Ludwig Krämer, Heinz Hofmann, Hellmuth Kloss, Werner Kraus, Paul Öchsner, Alfons Scheuermann, Horst Enke, Franz Schröder, Hermann Hemmerich, Alfred Mühlbach und 1. Vorsitzender Willi Zündel.

34 Damenhandbalbnannschaft in den Nachkriegsjahren

Doch nicht nur Fußball wurde im wiedergegründeten Verein gespielt. Einige handballbegeisterte Frauen und Männer begannen Feldhandball als Mannschaftssport zu treiben. Nach intensivem Training nahmen je eine Herren- und Damenmannschaft, später sogar eine zweite Damenmannschaft an Freundschaftsund Verbandsspielen teil.

Die Damenmannschaft war besonders erfolgreich. Man spielte gegen Mannschaften aus Geroldshausen, Tückelhausen, Acholshausen, Eßfeld, Kirchheim und Würzburg. Die Damenmannschaft schaffte sogar den Aufstieg in die Bezirksliga.

Das nebenstehende Foto zeigt die erfolgreiche 1. Damenhandballmannschaft mit folgenden Spielerinnen, von links nach rechts: Hertha Veeh, Grete Sahm, Gerlinde Kraus, Anneliese Sahm, Grete Weimer, Else Scheer, Gertrud Krieg, Christa Schmidt, Margat Ruhl, Olga Semmel und Else Kirsch. Trainer:

Eugen Strupp.

Noch zur 1. Mannschaft gehörten Magda Schlicht und Emma Lunz.

Von den Männern konnte leider kein Bild gefunden werden. Doch sind wenigstens die Namen der Spieler bekannt: Ferdinand Bröker, Ewald Domin, Franke, Willi Fröhlich, Hans Günther, Hugo Holzmann, Helmut ]änsch, Kurt Knack, Heinz Koch, Emil Leimig, Siegfried Lippmann, Robert Müller, Ernst Scherzer, Eugen Strupp und Ewald Uharek.

Da sich jedoch die Handballabteilung der Nachbarvereine auflöste und die Fahrten nach Würzburg mit immer größeren Schwierigkeiten verbunden waren, löste sich im]ahre 1949 die damalige Handballabteilung der Sportvereinigung wieder auf.

35 Giebelstädter Faschingsprinzenpaar 1959

Giebelstadt, in der Karnevalszeit auch 'Dachdorf' genannt, hat seit 1956 eine Karnevalsgesellschaft.

Am Rosenmontag fand damals der erste Faschingszug statt. Auf dem Marktplatz säumten hunderte von Zuschauern singend und schunkelnd die Hauptstraße, um den Festzug, der aus sieben großen und vier kleineren, lustig gestalteten Festwagen bestand, zu bestaunen. Im [ahre 1957 wurden erstmals zwei Prunksitzungen veranstaltet.

In den folgenden [ahren verstand es die 'Karnevalsgesellschaft 1956 e. v.' von [ahr zu [ahr ihr Repertoire zu steigern und große karnevalistische Triumphe zu feiern.

Folgende Prinzenpaare regierten Ende der fünfziger [ahre die Giebelstädter Narren: 1957: Ignatz Schmitt / Ilse Fröhlich;

1958: Herbert und Inge Mayer; 1959: Ludwig Glück / Maria Popp, zu sehen auf nebenstehender Fotografie in der Hauptstraße von Giebelstadt mit 'Hofrnarschall' und späteren Vorsitzenden des Liederkranzes Hans Steglich sowie die Pagen Margarethe MenzeI (verh. Scheuermann) und Katharina Schwarz.

Die Karnevalsgesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, 'die karnevalistische Geselligkeit und den karnevalistischen Humor zu pflegen, zu halten und zu fördern, andere Karnevalsvereine zu unterstützen, Nachwuchs heranzubilden, die Kultur und Heimat zu pflegen, das Brauchtum zu erhalten und den Fremdenverkehr zu verstärken'.

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