Giebelstadt in alten Ansichten Band 2

Giebelstadt in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Heinz Gaßner
Gemeente
:   Giebelstadt
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6536-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Giebelstadt in alten Ansichten Band 2'

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36 Kreiskrankenhaus

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts bestanden im Altlandkreis Ochsenfurt zwei Krankenhäuser, in Aub und in Ochsenfurt (Uffenheimer Straße). 1949 wurde in Giebelstadt eine Zweigstelle des Kreiskrankenhauses Ochsenfurt mit 3S Betten eingerichtet, nachdem sich abgezeichnet hatte, dass das Bettenangebot im Ochsenfurter Krankenhaus für die stationäre Krankenversorgung nicht mehr ausreichte. Mit dem Krankenhausneubau in Ochsenfurt wurde dann im [ahre 19 S 9 begonnen und der Krankenhausbetrieb 1962 aufgenommen.

Das Giebelstädter Krankenhaus befand sich in der Birkenstraße, in den beiden Gebäuden mit der Hausnummer 1 S (nebenstehendes Bild) und 17. Beide Trakte waren durch einen wetterfesten Übergang verbunden.

Zahlreiche Kinder aus Giebelstadt und Umgebung erblickten hier das Licht der Welt. Es wurden auch weniger komplizierte Operationen durchgeführt. Betreut wurden die Patienten vom Chefarzt Dr. Herbert Dotzauer und seinem Assistenten Dr. Artur Stubner sowie den Krankenschwestern von St. Rita in Würzburg. Das Kreiskrankenhaus in Giebelstadt wurde im [ahre 1964 aufgelöst, das Auber Krankenhaus wurde in einAltenheim umgewandelt.

37 Giebelstädter Ärzte

Neben dem Kreiskrankenhaus in der Ostsiedlung sorgten verschiedene Arzt - und Zahnarztpraxen für die medizinische Versorgung im westlichen Landkreis Ochsenfurt.

Dr. Herbert Dotzauer war nicht nur der Chefarzt des Krankenhauses, sondern auch ein anerkannter Chirurg. Neben seiner Tätigkeit im Giebelstädter Krankenhaus führte er auch noch große Operationen im Ochsenfurter Krankenhaus durch. Als das Giebelstädter Krankenhaus aufgelöst wurde, blieb er als praktischer Arzt am Ort (heutige Praxis Dr. Pfeiffer). Sein Assistent

Dr. Artur Stubner engagierte sich neben seiner beruflichen Tätigkeit besonders in der katholischen Pfarrei. Er wurde später Obermedizinaldirektor am Gesundheitsamt in Kronach.

Im alten Rathaus praktizierten Anfang der fünfziger [ahre die zwei praktischen Ärzte Dr. Gottsmann und Dr. Emnet. In der heutigen Apotheke war dann die Praxis von Dr. Geißler untergebracht und am Marktplatz eröffnete Dr. Gustav Stefaner seine Praxis.

Die zahnärztliche Versorgung wurde von den Zahnärzten

Dr. Walter Scholz (Friesenhäuser Schloss, später Gemeindehaus) und Karl Seuffert (Ingolstädter Straße) sichergestellt.

Die nebenstehende Fotografie zeigt am linken Bildrand

Dr. G. Stefaner und am rechten Bildrand Dr. Herbert Dotzauer sowie am zweiten Bild Dr. A. Stubner mit der Oberin des Krankenhauses, Schwester Anzilla.

38 Giebelstadt aus derVogelperspektive

Dieses Bild mit der Start- und Landebahn des Flugplatzes im Hintergrund zeigt Giebelstadt Ende der fünfziger [ahre. Mit etwas Wehmut blickt Bruno Fuß (letzte Seite )in einem Beitrag zur 11 SO-Jahr-Feier auf das alte Giebelstadt zurück (Auszüge):

Giebelstadt von A - Z:

Ackerbau. Stets der natürliche Reichtum Giebelstadts. Bauernstand. Stets eine stolze Säule der Bürgerschaft.

Charakter Giebelstadts. Er blieb trotz tiefgreifenderVeränderungen im wesentlichen stets erhalten.

Dreschen. Früher ein Fest für die Dorfkinder.

Endres.Wer würde sich nicht an Frl. Endres und ihren Gemischtwarenladen erin-

nern.

Flugplatz. Kostete große Flächen wertvollen Ackerlandes, nicht mehr aus dem Leben der Gemeinde wegzudenken.

Geyer. Eines der beiden Adelsgeschlechter Giebelstadts. Florion Geyer, der legendäre Anführer der Bauern im Bauernkrieg.

Hanftmanns Hans.Wer hätte ihn nicht gekannt, den Tüchnermeister,Junggesellen und ewigen Brautsucher.

Ich. Bruno Fuß, Schreiber dieses A - Z, später Berufsschullehrer im Bayerischen Wald.

Kleinschmitz.Apotheker, er war ein gütiger, stets hilfsbereiter Mensch. Lehmgrube. Im Winter beliebte Schlitten- und Schlittschuhbahn.

M Oberlehrer Mantel. Lange Zeit gestrenger Herr über die Oberstufe der Volksschule.

Neubürger musste Giebelstadt zweimal verdauen. Ostersonntag 1945 war der Einmarsch der Amerikaner.

Pferde. Früher Stolz jedes Bauern in Giebelstadt. Quelle, volkstümlich 'Geyersbrünnle' genannt.

Röth's Linus, ein Alt -Giebelstädter Original, von dessen Taten heute noch manche Anekdote erzählt wird.

Spetzeek. Das war ein kilometersteinähnlicher Stein urn Gehsteigrand vor dem Kaufhaus Veeh.

Sch) Scheckenbach, eine Giebelstädter Sippe, die viele markante Gestalten hervorgebracht hat.

St) St. Nikolaus, die alte inzwischen abgerissene Pfarrkirche.

T Hier soll derThorwarts Mama gedacht werden, die es immer wieder fertig brachte, in der Metzgerei die Klippen der Lebensmittelmarken zu umschiffen. Unvergessen sind die vielen, die aus dem Leben Giebelstadts in Vergangenheit und Gegenwart nicht wegzudenken sind.

Vertriebene brachten viel neues Leben in die Gemeinde.

Wer wird einmal den Mut haben, die alten Giebelstädter Originale und ihre Taten in einer kleinen Schrift festzuhalten.

X Ein X für ein U vormachen, kann man einem Giebelstädter kaum.

Y Als einen Kennbuchstaben getragen haben sicher viele der stolzen Metallvögel des Flugplatzes.

Zeilinger, der gütige selbstlose und sicher fast heiligmäßige Seelsorger Giebelstadts über jihrzehnte.

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