Giebichenstein, Trotha und Kröllwitz in alten Ansichten

Giebichenstein, Trotha und Kröllwitz in alten Ansichten

Auteur
:   Detlef Scherer
Gemeente
:   Giebichenstein, Trotha und Kröllwitz
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6612-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Giebichenstein, Trotha und Kröllwitz in alten Ansichten'

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59 Ein Wagen der Städtischen Straßenbahn, bereit zur Rückfahrt in die Kernstadt, vom Endpunkt Kröllwitz der Linie, die genau von hier bis zum Hauptbahnhof verkehrte. Die Mannschaft nutzte die verbleibende Zeit, sich dem Fotografen zu stellen. Die Ansichtskarte aus dem Iahre 1906 verrät gleichsam die genaue Route, die jeweils aufhölzernen Tafeln am Seitendach angebracht war. So hießen die Haltepunkte dann von Kröllwitz aus: Burg Giebichenstein - Burgstraße Mühlweg - Bernburger Straße - Friedrichstraße (heute August-Bebel-Straße) - Theater - Alte Prome-

nade (heute Joliot-CuriePlatz) - Poststraße (heute Hansering) - Leipziger Straße - Riebeckplatz. Dann war das Ziel erreicht. Nicht ausgeschlossen ist auch, dass bisweilen ein

Extrahalt zwischen den genannten Punkten gemacht wurde.

60 Fröhliche Paddler vor der Kulisse von Kröllwitz, begleitet von einem Schwanenpaar. Nicht nur damals, im Iahre 1905, ein Vergnügen, heute in gleichem Maße ein Bedürfnis von Erholung in der Umgebung suchenden Großstädtern. An verschiedenen Verleihstationen in der Nähe der Saalebrücken konnte, wer mochte, einen Kahn oder eine Gondel mieten, um die Stille und Beschaulichkeit zu genießen. Das gab es bereits im frühen neunzehten Iahrhundert. Hier, in unmittelbarer Nähe der Giebichensteinbrücke, in der Talstra ße, zu Füßen der Petruskirche, lag Kramers Restau-

rant. Links im Bild ist das Gasthaus aus dem Iahre 1883 zu erkennen, und daneben der typische Saalanbau mit den großen Rundbogenfenstern. Gegenüber, unmittelbar am Ufer, be-

fand sich der Restaurantgarten mit Bootssteg. Der Aufenthalt hier war ähnlich schön wie im benachbarten 'Krug zum grünen Kranze'.

61 Die Lithografie ist mehr als einhundert Iahre alt und zeigt den 'Krug zum grünen Kranze' , gleichzeitig und bezeichnenderweise mit den Insignien der Studentenschaft (links oben) und des preußischen Herrscherhauses (Kaiserdenkmal) . Das Gartenrestaurant, unmittelbar am Saaleufer gelegen, hatte mehr als Tradition. In malerischer Lage in die Uferbebauung des

alten Fischerdorfes eingebettet, die große Burg vis à vis, war der 'Krug' bereits am Beginn des neunzehnten Jahrhunderts beliebter Treffpunkt der Studenten zu Kommersen, Bierabenden und Mensuren. Typisch

sind die Bootsanlegetreppen unter der Uferterrasse. Hier ließ es sich gemütlich verweilen und in das Saaietal hineinträumen. Das alte Mensurlokal hat schon früh Geschichte gemacht,

der Dessauer Liederdichter Wilhelm Müller soll hier zum bekannten Volkslied 'Im Krug zum grünen Kranze, da kehrt ich durstig eln' inspiriert worden sein. Das Restaurant mit

dem Garten unter lauschigen Bäumen ist bis heute und heute wieder - ein Anziehungspunkt.

62 Das malerische Saaie tal mit Blick in Richtung des Trothaer Wehrs. Die Flussenge wird durch die Klausberge aufTrothaer Seite und von der dortigen Forstwerderinsel einerseits bestimmt. Andererseits wu

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