Gießen in alten Ansichten

Gießen in alten Ansichten

Auteur
:   Eckhard Ehlers und Dr. Friedhelm Häring
Gemeente
:   Gießen
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6483-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gießen in alten Ansichten'

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9 Das 'Diez-Haus' um 1900.

Ein weiterer Zeuge der kunstvollen Fachwerkbauten AltGießens des 15. und 16. [ahrhunderts stand in der Neuen Bäue 9. Die Fassade mit den liebevoll herausgearbeiteten Balkenverzierungen und Farbzusammenstellungen zog die Aufmerksamkeit vieler Baukünstler und Kunsthistoriker auf sich. In diesem Haus wurde Friedrich Diez - der Begründer der romanischen Philologie - 1794 geboren.

1 0 Weiselsches Haus / Außenansicht vor 1920.

Der stattliche Renaissancebau von 1 61 0 ist nach dem Besitzer der MineralwasserGroßhandlung Jean Weisel benannt. An diesem Haus fielen die reich verzierten Eckpfeiler auf.

11 NeueBäueum 1905.

In diesem Gebäude in der Neuen Bäue / Ecke Sonnenstraße befindet sich heute die Goethe-Buchhandlung. Die heutige Benennung erinnert daran, daß in diesem Haus 1772 [ohann Wolfgang von Goethe seinen Freund, den Jura-Professor [ulius Friedrich Hoepfner, besuchte. Fachwerkhäuser wie dieses aus dem beginnenden 17. [ahrhundert - beherrschten noch um 1940 das Bild der Stadt.

1 2 Altes Schloß.

Das Alte Schloß - Wasserburg der Landgrafen - wurde nach 1300 als nordöstliche Befestigung der mittelalterlichen Stadt errichtet. Nur derTurm stammt aus der Erbauungszeit. Nach dreijähriger Bauzeit wurde die Ruine am

1. Juni 1980 als Abteilung Gemäldegalerie und Kunsthandwerk des Oberhessischen Museums eröffnet.

13 Zimmer des Großherzogs um 1910.

1891 bis 1892 war der Abbruch des Alten Schlosses vorgesehen. Es wurde 1893 bis 1905 unter Ludwig Hofmann als Museum umgebaut. Im Nordf1ügel war eine Wohnung für Ernst Ludwig - Großherzog von Hessen und bei Rhein - eingerichtet, die

nach Plänen von ]oseph Maria Olbrich ausgeführt wurde. Mit dem Museumsbau gingen auch diese Zimmer im Zweiten Weltkrieg unter.

14 Innenhof des Alten Schlosses um 1920.

Das Oberhessische Museum war seit seiner Gründung 1879 weit überregional orientiert. Kunstsammlung, Völkerkunde, Vor- und Frühgeschichte wuchsen ebenso wie die Volkskunde, deren Güter - mit dem Vordringen des Fortschritts - dem Museum übereignet wurden. Der Innenhof mit Brunnen am Treppenaufgang zum Turm war für manches Gut 'Zwischenlager' .

1 5 'Ireppenaufgang im Alten Schloß um 1910.

Durch die Zerstörung des Alten Schlosses im Zweiten Weltkrieg ging eine der bemerkenswertesten stadtgeschichtlichen Sammlungen Deutschlands zugrunde. Dank des steten Sammel- und Spendeneifers der Gießener wurden hier liebevoll die Exponate - von Trachten bis zum Kirchengut - präsentiert.

Speziell um Gießen - in der Schwalm, im Hüttenberger Land und der Wetterau lebten bäuerliches Handwerk und Traditionen lange nach. Die auch durch die Armut bedingten sozialen Strukturen ließen sich lange sammeln und dokumentieren. So auch die mühsame frauliche Tätigkeit der Textilgewinnung.

16 Oberhessisches Museum -Webstubeum 1920.

1 7 Oberhessisches Museum um 1920.

Zum reichen Sammlungsgut des Museums gehörte eine große Militariasammlung. Natürlich lag es nahe, in der landgräflichen Burg auch Ritterrüstungen zu sammeln. Die waffenhalle wurde ausgelagert und ist in Kassel im Zweiten Weltkrieg zerstört worden.

18 Oberhessisches Museum um 1920.

Trotz der ungeheuren Kriegsverluste konnte das Oberhessi sc he Museum durch Unterstützung der Gießener Bevölkerung die städtischen Sammlungen in den drei neuen Museumsgebäuden

seit 1978 nach Didaktic und Wissenschaftsgebieten wieder aufbauen. Die reiche oberhessi sc he Brauttracht ist allerdings verloren.

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