Gießen in alten Ansichten

Gießen in alten Ansichten

Auteur
:   Eckhard Ehlers und Dr. Friedhelm Häring
Gemeente
:   Gießen
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6483-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gießen in alten Ansichten'

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19 Altes Schloßum 1920.

Der Herborner Architekt ]oseph Hofmann hatte in seinen Sanierungsplänen für den Landgrafenbau zur Einrichtung des Museums die unterschiedlichen historischen Nutzungen wenig berücksichtigt. Sein Bau wirkt romantisch geschönt. Seit 1561 findet sich die Bezeichnung 'Schloß': 1590 wohnte hier der Stadthauptmann. Seit 1604 war das Gebäude Kanzlei.

Çiessen, .ft/fes Schloss.

20 Altes Schloß.

Heute steht das Alte Schloß völlig frei. Das Foto um 1893 zeigt den Zustand vor dem Umbau zum Museum. Das Bauwerk wurde der Stadt vom Großherzog mit dem Ziel der Museumseinrichtung geschenkt.

2 1 Altes Schloß mit 'Heidenturm' .

Vam 'Heiden' - ader 'Diebesturm' aus kann man das reizvolle Panorama über die Stadt und den benachbarten Botanischen Garten der Universität genießen. DerTurm besitzt fünf Geschosse einschließlich des Verlieses und der Turmhaube. Während der Öffnungszeiten des Museums kann man ihn besteigen.

22 Partie am Botanischen Garten um 1900.

Der 1609 durch den Mediziner und Botaniker Ludwig [unkermann angelegte Botanische Garten (damals 'hortus medicus') ist der älteste seiner Art in Deutschland am Ursprungsort. Es ist ein anmutiges Zeichen Gießens, daß das Herz dieser Stadt ein Garten ist.

23 Gewächshaus um 1900.

1609 schenkte Landgraf Ludwig V. seiner Universität das vier Hektar Eigenland hinter dem Alten Schloß zur Nutzung. Rund 8 000 pflanzen aller Erdteile gedeihen hier mitten in der Stadt. Der Botanische Garten ist Gießens 'grüne Lunge'. Während der Sommerzeit wird er - bei freiem Eintritt - offen gehalten.

Giessen

Partie im Botan. Garten mit neuem Gewächshaus

24 Lindenplatz um 1900.

Hier wird seit 1894 dreimal in derWoche derWochenmarkt abgehalten. Die in den [ahren 1892 bis 1894 errichteten Marktlauben gaben und geben dieser historischen Keimzelle der Stadt ein pittoreskes Ambiente, das auch heute kaum an Reiz verloren hat und an den Markttagen, Mittwochs und Samstags, ein lebendiges Begegnungszentrum aller Bevölkerungsschichten ist.

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25 Landgraf-Philipp-Platz um 1930.

Der große freie Platz 'arn Brand' erhielt 1904 zum Gedächtnis Philipps des Großmütigen seinen Namen. In den Gründerjahren wurde er betont historisierend gestaltet. Rechts ist das Neue Schloß mit Zeughaus zu sehen, links das Kreisamt. Im Hintergrund erkennt man das Landgericht.

26 Neues Schloß.

Der unter LandgrafPhilipp in denjahren 1533 bis 1539 im Anschluß an die wesentlich erweiterte zweite Stadtbefestigung errichtete Fachwerkbau ist ein bemerkenswertes Beispiel für den Übergang vom gotischen Palas-Saalbau zum repräsentativen gegliederten Renaissanceschloß. Das benachbarte Zeughaus ('Alte Kaserne') entstand 1585 nach Plänen Ebert Baldeweins. Das Neue Schloß ist das einzige historische Bauwerk im Bereich des Brandplatzes, das den Zweiten Weltkrieg ohne größere Schäden überstanden hat.

Giessen.

Altea Schloss mil alter Kaserne

27 Landgraf- Philipp- Platz um 1920.

Der Platz mit den vielen repräsentativen Gebäuden zwischen Neuem Schloß und der ehemaligen Provinzialdirektion war früherTeil des Brandplatzes, der seinen Namen einem verheerenden Groß-brand verdankt.Am 27. Mai 1560 wurden durch einen Blitzschlag 169 Häuser in Schutt undAsche gelegt.

Giessen.

Landgraf Phlllpp-Platz

28 Das Kreisamt um 1910.

Mit der Einführung der hessisehen Kommunalverwaltung 1874lag der Sitz der Provinzialdirektion Oberhessens in diesem Gebäude am Landgraf-Philipp-Platz. Das Kreisamt zog erst fünf [ahre später in diesen Regierungsbau, der 1944 den Bomben zum Opfer fiel.

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