Gießen in alten Ansichten

Gießen in alten Ansichten

Auteur
:   Eckhard Ehlers und Dr. Friedhelm Häring
Gemeente
:   Gießen
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6483-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gießen in alten Ansichten'

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29 'MordkelIer' am Brandplatz.

In der Landgrafenstraße trug ein Haus bis 1944 die Inschrift: 'Erbaur 1890 bis 1901 von den Architekten Stein und Meyer an Stelle des sogenannten Mordkeller.' Dieser sagenumwobene Keller war eine Kasematte der Festungswerke. Vermutlich war sein Gewölbe für die zum Tode verurteilten Delinquenten bestimmt.

30 Octroi-Häuschen um 1920.

Gegenüber dem Stadttheater, in der Neuen Bäue, stand unversehrt nach Ende des Zweiten Weltkrieges noch eines von vier Wachthäusern. An den äußeren Enden der abgeschliffenen Festungs- Torbastionen wurden diese quadratischen Häuschen um 1810 errichtet. Hier mußten Händler, die ihre Waren in Gießen verkaufen wollten, Steuern (' octroi") entrichten.

31 Zeughaus mit Karzer.

Der Karzer befindet sich als kleiner Erweiterungsbau westlich vom Mittelrisalit des 1590 fertiggestellten Zeughauses. Dieser 1609 von Michael Kersten angebaute Karzer ist das einzige noch erhaltene Gebäude aus der Gründungszeit der Universität. Ernst Eckstein (18451900) - populärer und polyglotter Schriftsteller aus Gießen - schrieb 1875 eine kleine Erzählung 'Besuch im Karzer'.

32 Universität 1907.

Das Universitäts-Hauptgebäude der 1607 gegründeten 'Academia Ludoviciana' in der Ludwigstraße 23 - errichtet 1880 - übernahm die Funktion des alten Kollegiengebäudes am Brandplatz, das 1838/39 abgetragen wurde. Auf diesem Foto vom Mai 1907 präsentiert es sich in schmucker Dekoration anläßlich der 300-]ahr-Feier der Universität.

33 Universitätum 1910.

Zwischen Goethe- und Bismarckstraße - seitlich des Universitäts-Hauptgebäudes befindet sich das 1888 errichtete Chemische Laboratorium. Seit der Blütezeit der Naturwissenschaften unter [ustus Liebig, der in Gießen von 1824 bis 18S2lehrte, wurde der Chemie ein breiterer Raum gewährt. Das Universitäts-Hauptgebäude dient heute vornehmlich als Sitz

des Präsidenten und der Verwaltung, da die verschiedenen Institute über die ganze Stadt verteilt sind.

Giessen.

UnivtHsität

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34 Universitätsbibliothek um 1910.

Am 12. November 1904 erhielt die 'Ludoviciana' in der Bismarckstraße ihre größte Bibliothek. Über 300000 Bände enthielt dieser schmucke Bau 1906. Man zählte damals 1 200 Studenten. Die seinerzeit modernste Bibliothek Deutschlands fiel 1944 den Bomben zum Opfer.

3S Die Alte Kaserne (Aquarell-Bleistift um 1860).

Der klassizistische Bau im Vordergrund war ursprünglich eines der beiden Wachhäuschen der 1818/19 errichteten 'Ncuen Kaserne' auf dem Seltersberg. Hier forschte und lehrte Professor Leutert der Begründer der Hals-, Nasen- und Ohren-Chirurgie - in Gießen.

36 Liebig-Denkmal.

Durch ihren bedeutendsten Wissenschaftler [ustus Liebig (1803-1873) errang die Gießener "l.udovlciana.' internationalen Ruf. Von 1824

bis 185 2 war er hier Professor der Chemie. Der Begründer der Agrikultur-Chemie ist vor allem durch die künstliche Düngung und die Gewinnung von Fleischextrakt berühmt geworden.

37 Liebig-Denkmal.

In der Ostanlage - gegenüber dem heutigen BehördenHochhaus -legte der Frankfurter Gartengestalter Heinrich Siesmayer 1890 den Standort des Denkmals. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt, wurde das Denkmal 1950 abgebrochen. Übriggeblieben ist heute nur noch die Bronzekopie des Kopfes - am selben Platz.

38 Liebig-Hörsaal.

Schon zu Liebigs Zeiten zog es viele Chemiker und Pharmazeuten aus aller Welt in diese 'Wochenstube der Wissenschaft' (Theodor Heuss). Seit 1920 ist der Hörsaal Teil des Liebig-Museums - eines der bedeutendsten Wissenschaftsmuseen der Welt.

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