Gießen in alten Ansichten

Gießen in alten Ansichten

Auteur
:   Eckhard Ehlers und Dr. Friedhelm Häring
Gemeente
:   Gießen
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6483-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gießen in alten Ansichten'

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39 Kliniksviertel.

Seit der Gründung der Universität im [ahre 1607 gab es in Gießen eine medizinische Fakultät; jedoch später nur eine' Alte Klinik' - in einem als Kaserne errichteten Gebäudekomplex. Seit 1883 entstand auf dem Seltersberg nach und nach das Gießener Kliniksviertel als' ganz neuer Stadtteil in freier, gesunder Lage, auf aussichtsreicher Höhe, hinausgehoben über den Lärm und Staub der Geschäftszeit' - wie es 1907 hieß.

40 Die Kliniken um 1910.

Die ersten dieser Kliniken, die 1890 ihrer Bestimmung übergeben werden konnten, waren die Frauenklinik und die Medizinische Klinik. Sie entstanden nach Plänen der Mediziner RudolfKattenbach und Franz Riegel. Später folgten Chirurgie undAugenklinik.

41 Chirurgische Klinik um 1910.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Klinikstraße ist 1907 die Chirurgische Klinik durch PeterPoppert (1860-1933), der als berühmter Gallensteinchirurg zum Geheimen Medizinalrat ernannt worden war, für zweihundert Kranke fertiggestellt worden.

42 Pathologisch-Anatomisehes Veterinärinstitut.

Als erste Universität Deutschlands bot Gießen 1828 das Veterinärstudium an.

Das Ende 1870 als Neubau errichtete pathologisch-anatomische Institut beherbergte Arbeits- und Sammlungräume. Im Sommersemester 1902 studierten von insgesamt

1 000 Gießener Studenten 1 76 Tiermedizin.

43 Frauenklinik um 1910.

Irn historisierenden Stil wurde 1890 die Frauenklinik errichtet. Ein erster Erweiterungsbau mit Operationsund Geburtssaal erfolgte 1907/08 durch den damaligen Direktor Geheimrat prof Dr. pfannenstiel.

44 Heilstätte für Nervenkranke um 1920.

Das heutige Psychiatrische Krankenhaus in der Licher Straße wurde in den [ahren von 1905 bis 1912 nahe der 'Provinzial Siechenanstalt' erbaut. In dieser 'Itrenanstalt' (damalige Bezeichnung) der Provinz Oberhessen galt noch das Bestreben, 'die Kranken möglichst zu isolieren und damit auch möglichst individuell behandeln zu können'.

Hessische, Heilstättes Iür Nervenkranke,

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4S Corpshaus 'Hassia' um 1900.

Das 1815 gegründete Corps 'Hassia' gehörte zu den ersten burschenschaftlichen Bewegungen, die Ende der dreißiger [ahre des vorigen [ahrhunderts 'von Amts wegen' zugelassen wurden. In dieser Zeit hatten nicht nur die radikalen Verbindungen durchaus oppositionelle Bedeutung.

46 Starkenburgia-Haus.

Dieses burgartig anmutende späthistorische Corpshaus in der Wilhelmstraße 38 wurde 1893/94 vom 'Verein alter Herren des Corps Starkenburgia' errichtet. Die seit 1828 bestehende akademische Verbindung ist eine der ältesten in Gießen.

47 Corpshaus und Kneipsaal der 'Teutonia' um 1906.

Die Burschenschaft "Ieutonia' - aus dem Corps 'Starkenburgia' entstanden - war in den vierziger [ahren des letzten Jahrhunderts eine exponiert fortschrittliche Vereinigung. In den [ahren 1839 bis 1842 wurde sie - obwohl der Obrigkeit immer noch suspekt offiziell zugelassen.

Gruss vorn Corpshause -!. der eutoriia,

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48 Universitätsjubiläum 1907.

Bei den zahlreichen feierlichen Veranstaltungen zum 300jährigen Bestehen der Universität durften die studentischen Verbindungen natürlich nicht fehlen. Die Burschenschaft 'Gerrnania' feierte mit einem großen Frühschoppen auf dem historischen Landgraf-PhilippPlatz. Die 'Gerrnania' wurde 1851 gegründet, die Burschenschaft 'Wingolf' 1852.

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