Gießen in alten Ansichten

Gießen in alten Ansichten

Auteur
:   Eckhard Ehlers und Dr. Friedhelm Häring
Gemeente
:   Gießen
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6483-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gießen in alten Ansichten'

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79 Die Stadtkirche um 1800.

Bis zu Beginn des 19. [ahrhunderts hatte Gießen nur ein Gotteshaus. Diese 1809 abgerissene alte Stadtkirche war im Mittelalter dem heiligen Pankratius gewidmet. Ihr Turm war zwischen 1484 und 15 1 0 errichtet worden. Gießen war schon von den ersten [ahren der Reformation an eine evangelische Stadt.

80 Partie am Kirchenplatz um 1907.

Die 1809 abgerissene Stadtkirche wurde durch diesen van Georg Maller 1821 geschaffenen Neubau abgelöst. Der Bau fiel dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer. Nur der Turmstumpf blieb erhalten und wurde durch die Wiederbekrönung 1979 wieder zum Wahrzeichen Gießens.

81 Liebigstraße um 1900.

Der damals längste Verkehrsweg der Stadt hieß 'Universitätsstraße'. Schmucke Gartenanlagen, die später stark beschnitten und bebaut wurden, zierten noch um die Jahrhundertwende diese Wohnstraße. Unser Blick führt von der Ludwigstraße in Richtung Bahnübergang. Im Hintergrund sind alte und neue katholische Kirche zu erkennen.

(J/essen. Neue L1eblgstrasse.

82 Neue Katholische Kirche 1906.

Von 1830bis 1851 gabesan der Gießener Universität eine Katholisch- Theologische Fakultät. Das im neugotischen Stil erbaute Gotteshaus, dessen Planung auf das [ahr 1902 zurückgeht, erhielt erst in den dreißiger [ahren sein heutiges bauliches Bild.

83 Blick von der katholtschenKircheum 1920.

Der Blick von der St.-Bonifatius-Kirche über die Frankfurter Straße läßt am Horizont den Stadt-und Johanneskirchenturm erkennen. Gießen war auch in gotischer Zeit arm an Gotteshäusern. Neben den katholischen Gläubigen gab es im 19.Jahrhundert eine starke Zuwanderung an Juden.

84 Johanneskirche.

Gießen ]ohannesslraße mil [ohanneskirche

Am 29. November 18931äuteten zum ersten Mal die Glocken der Johanneskirche gemeinsam mit denen der Stadtkirche. Der Berliner Architekt Grisebach vereinigte in diesem Bau romanisierende und gotisierende Formen mit Renaissance-Stilarten. Mit der Eröffnung der Johanneskirche, deren Turm 75 Meter hoch ist, wurde die Einteilung Gießens in vier Kirchengemeinden vorgenommen.

85 Kapelle auf dem Alten Friedhofvor 1930.

Das älteste in Gießen noch bestehende Gotteshaus ist die vom Gießener Stadtbaumeister Johannes Ebel zwischen 1623 und 1625 errichtete Kapelle auf dem Alten Friedhof Um 1840 wurde das baufällige Gebäude unter der Leitung van Hugo van Ritgen - erster Professor für Kunstgeschichte und Architektur an der Universität - wiederaufgebaut. Heute gehört die Friedhofskapelle zur evangelisehen Luthergemeinde.

86 Röntgen-Grabmal.

Das berühmteste Grab auf dem Alten Friedhof ist das van Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923). Der erste Nobelpreisträger der Physik (1901) war van 1879 bis 1888 Professor in Gießen.

Obwohl in München gestorben, wurde er auf eigenen Wunsch auf demAlten Friedhof im Grab seiner Eltern beigesetzt.

87 Wilhelm Liebknecht.

1826 wurde in Gießen - als Sohn eines Theologen - Wilhelm Liebknecht geboren. Im Sommer 1 846 war er einer der Wortführer des Protestes gegen die Willkür der Landesregierung. Zusammen mit August Bebel gründete er 1869 in Eisenach die Sozialistische Partei Deutschlands. Sein Geburtshaus stand südlich des Stadtkirchenturms.

I I

Ich habe kein Gefühl für die Gefahr. I Wilhelm Liebknecht. I

88 Südanlage vor 1900.

Zwischen 1863 und 1865 entstand die schon in den vierziger [ahren geplante Neue Anlage (Südanlage ) als erstes Teilstück des Anlagenringes. Mitte der sechziger [ahre wurde ein öffentlicher Park angelegt, dessen gärtnerische Aufteilung der heutigen Anlage schon sehr ähnlich war.

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