Gifhorn in alten Ansichten Band 2, 800 Jahre: 1196/97-1996/97

Gifhorn in alten Ansichten Band 2, 800 Jahre: 1196/97-1996/97

Auteur
:   Ulrich Tietje
Gemeente
:   Gifhorn in alten Ansichten
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6397-2
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gifhorn in alten Ansichten Band 2, 800 Jahre: 1196/97-1996/97'

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20 Zwischen dem Gasthof 'Stadt Hamburg' - zu damaliger Zeit von der Familie Brandes und später von der Familie Oskar Salge bewirtschaftet - und dem GasthofZur guten Quelle' von Carl Müller befindet sich die 1680 erbaute und geschichtsträchtige Schloßapotheke am Steinweg 7. Im [ahre 1934 kaufte der Apotheker Fritz Didier von seinem Vorgänger Dr. Johannes Scherk diese historische Apotheke. 25 und 30 [ahre später kamen die Löwen- und die Allerapotheke der beiden Söhne Hans-Jürgen und Fritz Didier zu diesem modernen Pharmazieunternehmen dazu. Dieser Häuserausschnitt ist einer Postkarte entnommen, die 1905 von Gifhorn nach Hannover verschickt worden ist.

21 Der Senior des ersten Rundfunkfachgeschäftes in Gifhom, Fritz RentschIer, im Lagerbereich, umgeben von den ersten röhrenbetriebenen Rundfunkgeräten. Dazu gehörte auch dieser 'Veteran ' der Großfirma Telefunken.

Hierin waren Lautsprecher und Röhrenteil für den Empfang bereits zusammen in einem Gerät installiert.

22 Die Genehmigung für den Rundfunkempfänger Nr. 1 in Gifhorn erhielt der junge Elektrohandwerker und spätere Rundfunkhändler Fritz RentschIer, Hauptstraße 3, am 27. Februar 1924! Somit gehörte Fritz RentschIer zu den ersten achtzig Rundfunkhörern in Deutschland. Kurz vorher bekam Gifhorn erst die elektrische Stromversorgung. Im Herbst 1923 saß

F. RentschIer vor seinem selbstgebastelten Empfänger und hörte über Kopfhörer die erste deutsche Rundfunksendung. Die Musiksendung wurde aufWelle SOS 'Sender Berlin' über den Äther geschickt. Zum 'Rundfunk-Gutenacht-Gruß' wurde der Hörer daraufhingewiesen, nicht zu vergessen, die Antenne zu erden. Die Rundfunkgebühr betrug vierteljährlich 75 RM.

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23 Eine Urkunde als Ehrenhörer überreichte der Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks, Grimme, Herrn Fritz Rentschler am 1. Dezember 1952.

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24 Im Iahre 1923 ließ Dr. med. Friedrich Gragert dieses im Postkartenfoto abgebildete Haus erbauen. In der Giebelfront zur Straßenseite entdeckt man im Fachwerkgebälk des Obergeschosses folgenden Spruch: 'Gah fröhlich in, gah fröhlich ut - Bliv binnen und buten in Gottes Hut.' Bis zu seinem Tod 1945 führte Dr. Fr. Gragert in diesem Haus seine Arztpraxis. Später ging diese Praxis auf den Sohn Dr. med. Hermann Gragert über. Die unterschiedlichen Fensteröffnungen - von einer Dreier- bis zu einer Zwölferscheibenaufteilung - sind eine Zierde für das Haus und für das Straßenbild.

2S Der Initiator unseres Kindergartens auf der 'Bleiche' war der Arzt Dr. Friedrich Gragert. Aus der Not geboren mietete Dr. Gragert den Saal des Gasthofes 'Bleiche' neben der MTV- Turnhalle und errichtete dort am 27. Mai

1930 den ersten Gifhorner Kindergarten unter Leitung der Diakonieschwester Minna Adler mit acht Jungen und elf Mädchen. Er stellte auch die nötigen Bänke, Stühlchen, Tische und Schränke zurVerfügung. 1934 übernahm die

heute noch vielen Gifhorner Bürgern bekannte Schwester Elisabeth die Leitung. Sie galt als 'Mutter der ganzen Stadt'. Nach sechzig Dienstjahren wurde ihr das Verdienstkreuz am Bande der BRD verliehen. Ab 1948 stand 'Tante Inge'

Kressmann als Diakonisse ihr treu zur Seite. Mit 70 [ahren leitetTante Inge heute noch den Kindergarten.

Das Foto vom Beginn 1931 zeigt die Kinder inmitten ihrer 'Schwestcr Minna' .

26 Vier junge, spätere 'Meister' in ihrem Fach überlieferte der Fotograf Hermann Dänzer auf diesem wohl einmaligen Foto. Es entstand 1908/09 imAtelier des Fotografen und zeigt den Bäckerjungen mit dem Brötchenkorb und der Bäckermütze Willi Höltge. Daneben steht mit einer sogenannten Künstlerschleife mit großem Pinsel und einem Stützholz zum Auflehnen der Hand beim Kunstmalen Hans Emmerich. Der Schlachter mit der Fleischmolle und großer Schlachterschürze ist Ernst Prilop, der jüngste und kleinste Junge mit zwei Gläsern Dunkelbier auf dem Tablett ist Martin Bergling, der spätere Wirt im 'Deutschcn Haus'.

27 Diese zwölfjungen Herren eines Gifhorner Kegelclubs ließen sich im [ahre 1919 vor dem Kegelbahneingang zum 'Itschenkrug' aufnehmen. Die Kleidung wurde in damaliger Zeit sehr festlich getragen. Rechts oben im Foto erkennen wir den Mittelschullehrer Hans Warnecke, links oben außen Dachdecker Laars, untere Reihe von rechts: 'Eis' -August Hoffmann, Lehrer OUo Waßmann und der Prokurist der Konservenfabrik Hermann Damker.

28 Hier stellen sich neunzehn Gifhorner Kegelfreunde dem Fotografen. Es sind alte Gifhorner Handwerksmeister, Kaufleute und Beamte, wie zum Beispiel Gustav Schwannecke, Fritz Schlingmann, die Gebrüder Fricke, Bernhard Zeitz, Hans Broders, Fritz Hempel, Willi Höltge und Walter Bohndieck.

29 Dieses Formula Iuramenti für die Müller - 'das ihnen zu schroten gebrachte Maltz betreffend' - bekam jeder Wind- und jeder WassermülIer, nachdem er den zu leistenden 'Eydt' auf sein Müllerhandwerk abgelegt harte, Dieser 'Müllereydt' für eine 'Waßer Mühle' wurde nahe Gifhorn am 17, Juni 1774 abgelegt und beurkunder.

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