Gifhorn in alten Ansichten Band 2, 800 Jahre: 1196/97-1996/97

Gifhorn in alten Ansichten Band 2, 800 Jahre: 1196/97-1996/97

Auteur
:   Ulrich Tietje
Gemeente
:   Gifhorn in alten Ansichten
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6397-2
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gifhorn in alten Ansichten Band 2, 800 Jahre: 1196/97-1996/97'

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30 Um 1904 entstand diese Aufnahme von der Cardenapmühle bei Isehochwasser im Spätherbst. Zu damaliger Zeit endete die Zufahrtstraße vom Marktplatz kommend vor dem Mühlengebäude. Die Giebelseiten der Mühle ließ man bis in Höhe des Krüppelwalmes mit flachen Dachziegeln als Witterungsschutz behängen. Rechts der Mühle steht das Geburtshaus von Uhrmachermeister Carl Behnsen und seinem Bruder Erich. Die großen Wassermühlräder sind mit einer schützenden Holzverkleidung versehen. Das von Hand zu ziehende hölzerne Klappenwehr ist links im Foto neben einer größeren Personengruppe erkennbar. 1907

brannte diese Mühle bis auf den Grund ab. Danach wurde sie 30m weiter östlich neu im Fachwerkstil erbaut. Im Hintergrund über dem Holzwehr schaut das aus der Zopfzeit stammende Herren-

haus von der Ohe mit dem großen halbrunden Dacherker hervor. Es steht an dem alten Brauhausweg. Die Details aller Gifhorner Mühlen beschriebTheo Bosse 1992 in seinem Mühlenbuch. Heute

bewirtschaften die Müllermeister-Familien liedtke die moderne Mühle.

31 Der Gifhorner Fotografenmeister Hermann Dänzer stellte in den zwanziger [ahren im Privatalbum seine schönsten schwarz-weiß Fotos 'rund um das Gifhorner WelfenschIaß' vor. 1906 machte von gleicher Stelle der Vater Carl Dänzer dieses Schloßfoto, siehe Band 1. Das Foto zeigt den Eingang mit dem ehemaligen Torhaus,

dem neuen Treppenhaus und dem Blick auf den Schloßinnenhof von der Südostseite. Links im Bild fehlt noch das spätere Verwaltungsgebäude und somit auch der Übergang im ersten Stock vom Schloß

zum Verwaltungsgebäude. Eine kniehohe Natursteinmauer trennte damals noch den Schloßpark von der Zuwegung zum Schloß. Die Wegbeleuchtung übernahm eine Gaslaterne, die nach

1900 installiert wurde; allerdings stand sie damals zunächst auf der linken Fahrseite.

32 In 'Eis und Schnee' - so bezeichnet Hermann Dänzer sein Postkartenfoto. Es zeigt die Ansicht des Schlosses vom Südosten mit dem 1906 angebauten Treppenhausturm.

33 Diese Ansicht vom 'träu menden Schloßgraben' vor über siebzig [ahren bietet sich heute noch dem Besucher. Zur Restaurierung des Schlosses vor etwa fünfzehn [ahren gehörte natürlich auch die Holzbrücke zum Haupteingang aus der Zeit des Schloßbaus vor 450 [ahren. Diese Holzbrücke überquert heute wieder den alten Schloßgraben als zusätzlichen Zugang zum Schloßrestaurant.

34 Der breite Schloßgraben schützte einst das Gifhorner Schloß vor unliebsamen Überfallen und Plündereien. In den zwanziger [ahren hielt Hermann Dänzer für uns diese Ostansicht des gesamten Schlosses fest. Sehr reizvoll wirkt die später angebaute Gartenveranda. An dieser Seite des Schlosses wurde während der Schloßrestaurierung vor etwa fünfzehn [ahren ein Restaurant und café mit eingebaut.

35 Der Ratsweinkeller in den zwanziger [ahren mit Blick in die Torstraße und in den Carnenap. Rechts im Foto steht das spätere Geschäftshaus Radio RentschIer. Der Ratsweinkeller zeigt sich einmal wieder in einer neuen Fassade mit sichtbarem Gebälk und Fachwerk in den Obergeschossen. Die ersten farbigen Butzenfensterscheiben zieren die Ostseite des Hauses. Der

Drogist Georg Kimme unterhält auf dem Marktplatz eine Zapfsäule für Autobenzin. Der damals sehr im Blickfeld stehende Marktbrunnen mußte bereits 1913 wegen einiger Schäden wieder abgerissen werden. Seit 1984 ist er Blickfang vor dem neuen Rathaus

und dem erneuerten Ratsweinkeller. Auf dem Detailfoto vereint sich altes mit neuem Eichengebälk.

361m Verlag von Adolf Bettenhäuser, Gifhorn, wurde diese Postkarte hergestellt. 1909 schickte ein Gifhorner Bürger diese 'Soldatenpost' nach Schöneberg bei Berlin. Diese Aufnahme gibt einen Blick in die gesamte Torstraße. Die Gaslaterne ist am Geschäftshaus des Kaufmanns OUo Grußendorf an einer Konsole angebracht. Zwei Ackerwagen und ein Radfahrer belebten zu damaliger Zeit die gesamte Torstraße. Rechts

im Foto ist die Ostseite des Hotels 'Rathsweinkeller' noch mit einer durchgehenden horizontalen Breuerverkleidung im Erd- und Obergeschoß zu sehen. Vor über zehn [ahren entkernte die Stadt den gesamten Ratsweinkeller, und er zeigt sich heute wieder in seinem einstmaligen Eichenfachwerk.

37 Diesen Marktbrunnen ließ Senator Hermann Schulze 1904 einweihen. 1913 mußte er abgebrochen werden. Zur Einweihung des neuen Rathauses im [ahre 1984 ließ die Stadt Gifhorn diesen Brunnen nach alten Fotos orginalgetreu nachbilden und an gleicher Stelle aufbauen. Im Hintergrund erkennt man den Ratsweinkeller, links daneben das Kaufhaus OUo Grußendorf.

38 Diese 'Original-PhotoHand-Druck' Postkarte ließ der Wirt des Gasthauses 'Zur Sonne', Ferdinand Severin, im Fotoatelier Merkel in der Torstraße herstellen. Vor etwa siebzig [ahren mag dieses entzückende Gasthaus mit einer überdachten Gartenterrasse und großer Spielwiese für Kinder entstanden sein. 1923/24 baute F. Severin am Clausmoorhof aus dem Fachwerkgebälk zweier Abrißhäuser bereits ein Ausflugsrestau rant. Diese beiden Häuser mußten der Anbindung der neuerstellten Hindenburgstraße und dem Stadthaus weichen. Den Gifhorner Familien war jedoch der Spaziergang zu weit. So verlegte Severin ein paar [ahre später

seinen Gasthof'Zur Sonne' an die Wegegabelung Calberlaher Damm / 2. Koppelweg. Seit vielen [ahren ist dieser Gasthof als Wohnhaus umgebaut.

39 Auf dem Steinweg 9 befand sich die Gaststätte von Robert Schwerdtfeger. Zugleich führte er auch ein bahnamtliches Rollfuhrgeschäft. Zunächst waren täglich Frachtgüter zum drei Kilometer entfernt liegenden Bahnhof Isenbüttel-Gifhorn zu transportieren. In späteren [ahren übernahm der 'ßahnamtliche Rollfuhrunternehmcr' Nolte aus der Lindenstraße diese Tätigkeit. Ältere Gifhorner Bürger erinnern sich noch daran, daß ihm auch das Fahren des Leichenwagens mit seinen zwei schwarzen pferden übertragen wurde. Auch versahen pferdedroschken den Personenpendelverkehr von Gifhorn-Stadt zum Bahnhof

Isenbüttel-Gifhorn, dem heutigen Bahnhof Gifhorn. Robert Schwerdtfeger zeigt sich hier auf seinem 'Landauer' vor seiner Gastwirtschaft.

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