Glashütten in alten Ansichten

Glashütten in alten Ansichten

Auteur
:   Helmut Müller
Gemeente
:   Glashütten
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4592-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Glashütten in alten Ansichten'

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9. Kaiserpreis-Rennen am 13. und 14. Juni 1907. Ein großes Ereignis, wie bereits das Automobilrennen um den Gordon-Bennet-Preis am 17. Juni 1904. An beiden Seiten der Straße waren Lattenzäune aufgestellt. Für den Personenübergang gab es am Dorfanfang und bei der Post eine Brücke, Ein Beifahrer verunglückte hinter dem Dorf tödlich, und bei Rennübungen wurde das Kind von Franz Ochs totgefahren. Daß es schon damals kritische Stimmen zum technischen Fortschritt gab, sieht man an der Unterschrift.

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10. Glashütten 1913. Die 'Krone' hat am rechten Gebäudeteil einen neuen Aufbau erhalten. Im unteren Bild steht noch das Steinkreuz, das an der heutigen Ecke Schloßborner Weg/Schulstraße am Anfang der siebziger Jahre dem zweiten Bauansturm weichen mußte, und die Kirche hat einen neuen Turm erhalten. Als in Kirdorf und in Kronberg die Kirchen erneuert wurden, konnte man von dort je eine größere Glocke erhalten. Doch die Glocken waren zu groß und mußten übereinander gehängt werden. Dadurch kam der Turm ins Wakkeln. 1908 wurde der Kirchturm erneuert. Am 15. September um 17.00 Uhr setzte man den Hahn auf.

11. Anton Keller, Großvater von Anton Keller VII und Elisabeth, war zu dieser Zeit königlich ausgezeichneter Bürgermeister, Er schrieb die Urkunde, die dem großen Kupferknauf an der Turmspitze einverleibt wurde: Gott zur Ehre, den Bewohnern von Glashütten zum Segen, allen Christen zur Erbauung ... Gott schütze den Turm, die Kirche und Glashütten. Das Geld zum Turmbau war weltlichen Ursprungs. Der Schuljugend wurden dreißig Brötchen und für 2 Mark Zuckerzeug vom Turm zum Fangen ausgeworfen. Anton Keller erreichte das hohe Alter von 97 Jahren. Mit ihm wurde der Name 'Hurra' - zu Recht oder Unrecht - in mancher Anekdote verbunden.

Hauptstrasse

Kotenlatwaren - Handlung vön Adolf Biehl

12. Ein weiteres Haus, wie das Postgebäude mit Sichtfachwerk versehen, war die 1907 eröffnete Kolonialwarenhandlung Adolf Biehl, später AIex Ernst. 1962 errichtete man den Anbau, in dem sich heute die Apotheke befindet. Im rechten Bild die Limburger Straße, einfach die 'GaB' genannt. Glashütten als Straßendorf hatte nur die eine, und hier, wo rechts die Post zu sehen ist und links die Schule steht, teilte man das Dorf in Hinter- und Vorderort oder Hinter- und Vordergaß. 'Vorne' in Richtung Frankfurt und 'hinten' in Richtung Limburg sind noch heute gültige Begriffe, und sie haben sich auch in Gemarkungsnarnen niedergeschlagen.

13. Wer hätte es ohne Schild wiedererkannt? Die 'Geschichte der Jagd im Taunus' berichtet von 1894:

Vor 1866 war hier ein bedeuiender Rotwildbestand. doch schreien die Hirsche hier immer noch ... Außer Rotwild kommen auch Rehe und Hasen vor. Vor etwa 3 Iahren war ein ganz weißes und ein isabellfarbenes Stück Wild vorhanden. In den zwanziger Jahren soll zwischen hier und Idstein der letzte Wolf erlegt worden sein! Wen wundert es also, daß Jäger sich gerne hier treffen möchten? Jean Dorn gab ihnen Gelegenheit hierzu in diesern kleinen Haus mit Halbjahres-Konzession.

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14. Vom 'Jägerhäuschen' zum 'Jägerhof. Der erste Schritt wurde mit dem Umbau 1913 getan, und ganzjährig stand das Haus nicht nur für Jäger offen. 'Hier gefällt es uns sehr gut, kann nicht begreifen. daß schon bald die schöne Zeit um ist,' steht auf der Rückseite einer der gezeigten Karten und auf einer anderen aus dem selben Jahr, vom 12. Juni 1913: 'Hier ist es eben recht kalt!' Wenn in den Städten und in der Ebene die Hitze brütet, ist Glashütten eine angenehme Sommerfrische, in des Wortes wahrer Bedeutung,

15. Wohl eine der ältesten Aufnahmen aus Glashütten ist dieses Kommunionbild des Jahrgangs 1880/ 81. Von Lehrer Gasser, der eine besenders schöne Handschrift hatte, ist in der Gemeinde noch manches Schriftstück vorhanden. Außer dem Lehrer sind folgende Personen bekannt: Anna Keller (nach Idstein verheiratet), Heinrich Gortschalk (später Bäcker in Fischbach), Peter Wittlich, Peter Keller, Lorenz Ernst, Babette Halm und s'Rut-Schusters.

16. Das Schulbild von 1920 mit den Jahrgängen 1906 bis 1914 und Lehrer Simon. Auf dem Bild sind 49 Kinder zu sehen. Doch es wäre mühselig, sie alle einzeln zu benennen, zumal in unserer Gemeinde noch einige Damen und Herren leben, die mit auf dem Bild sind. Sie geben sicher gerne Auskunft, und eine Unterhaltung mit ihnen lohnt sich für den Interessierten schon. Dabei achte man auf die Erbmerkmale und habe seine Freude dabei.

17. Die Mitglieder des Männergesangvereins Anno 1924. Lust am Gesang und Liebe zum Lied veranlaßten die Gründer in einer Versammlung am 5. Januar 1895 den Gesangverein 'Concordia' ins Leben zu rufen. Schon am 5. Januar 1886 gestaltete man einen unterhaltsamen Abend mit Theaterspiel und Gesang. Das erfolgreiche Wirken litt unter den Jahren des Ersten Weltkriegs und kam während dem Zweiten ganzzum Erliegen. Ein prächtiges Jubelfest feierte man deshalbvom 16. bis 18. Juli 1955. Verschiedene Gründe veranlaßten den Verein, 1958 seine Aktivitäten vorläufig einzustellen,

18. Schulbild von 1927 mit den Jahrgängen 1914 bis 1921 und Lehrer Max Bretz. Hintere Reihe, Knaben: Besuchskind Gerd aus Berlin, Peter Halm, Wilhelm Ochs, Anton Dorn, Alois Dorn, Anton Horn und Johann Bredel. Die große Mädchen: Maria Dorn, Elisabeth Keller, Susi Müller (Wagner), Klara Horn (Vest), Elisabeth Dom, Anna Keller (Korbach ), Anna Dorn (Ernst), Anna Ernst (Kopp), Maria Schott (Breitung)und Elli Biel (Halm). Die Kinder, sitzend: Anni Rebenstock (Mohr), zwei Pfleglinge bei Chr. Biel, Sohn des Lehrers, Anna Biel (Niegeman ), Erika Horn (Keller), Dina Kloman (Kohlbeck) und Maria Keller. Die Knaben liegend: Franz, Hermann und Hans Dorn.

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